bei der Angabe vom Öffnungswinkel des DC-Car Fototransistors war wahrscheinlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Im Shop von mara-elektronik ist diese Angabe lediglich bei der SMD-LED zu finden. Und da es andere SMD-Fototransistoren (z.B. von Kingbright) mit 120° gibt, nahm ich an, daß auch der von DC-Car so sein müßte.
Nochmal zur Abstandssteuerung: die ist sicher gut für alle, die gern ganze Kolonnen hintereinander fahren lassen wollen. In irgendeinem Beitrag zu diesem Thema hier im Forum war auch mal die Rede von Stop-and-go-Verkehr. - Also ich will sowas auf meiner Bahn nicht haben. (der tägliche Wahnsinn im 'echten' Leben reicht mir vollauf). Wenn pro 2 Meter Bahnlänge ein Auto fahren könnte, würde das vollauf reichen. Das wären bei 6 m Bahnlänge schon 6 Fahrzeuge!
Mit der Abstandssteuerung von Open-Car könnte man dann an den Ampeln und Einmündungen IR-Sendedioden anbringen, die zumindest das erste Fahrzeug stoppen. Das oder die nachfolgenden halten ja dann (hoffentlich) automatisch an.
Einen Test der Hinderniserkennung mit einem IS471 mache ich gerade, habe aber gerade mal 4 cm Reichweite geschafft. Leider bin ich nicht Elektroniker genug, um mir die erforderlichen Bauteile richtig auszuwählen. Mache vieles nach dem Prinzip 'try-and-error'. Der IS471 ist aber mit seinen 5x5 mm zu groß. Das ganze ist sicher auch kleiner machbar, wenn die erforderlichen Komponenten in den Decoder integriert werden. - 'Um die Ecke' funktioniert das aber auch nicht, weil es mit Reflexion arbeitet, und das refektierte Licht natürlich nicht um die Kurve zurückkommt.
ich finde dieses Thema faszinierend, obwohl ich technisch keinen Beistand leisten kann. Ich hatte mir aber auch schon die Homepage mal angeschaut und ein bißchen von der Zukunft geträumt. Was man da alles machen kann. Auf jeden Fall spannend, und ich werd' mit Interesse den Fortschritt des Projekts verfolgen
schön, von einem weiteren Interessierten zu hören.
Ich bin selber gespannt, wohin das Thema führen wird. Ob es mt einer Abstandssteuerung oder einer Hinderniserkennung, mit oder ohne Besetztmelder funktionieren wird. Vielleicht klappt ja auch gar nichts davon?
Allerdings bin ich zuversichtlich, mindestens der Einsatz eines Digitaldekoders ist ja schon ein riesiger Schritt .
Bekommen wir noch die Kontaktschwierigkeiten in den Griff, können wir voll auf der Nostalgiewelle reiten :lol: .
ciao
michaelo
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Auch von meiner Seite besteht Interesse an der Technik B) .
Hinderniserkennung sähe ich als sinnvoller an, wird aber in engen Kurven nicht funzen, weil genau da das Auto auf eine Mauer, ein Schild, eine Reihe Sträucher reagiert. Fährt das Auto innen in einer Kurve, bleibt es stehen, sobald Gegenverkehr kommt.
Wollen wir das Auffahren durch ein aktives Heck verhindern, gibt es doch im Falle einer Stromflaute Speichermedien wie Goldcaps, Akkus.
Von dem Selbstbau bin ich als Schlechtlöter nicht so begeistert, da ich ja an den Verkäufer keinerlei Garantieansprüche habe. Daher würde mich der Fertigproduktpreis interessieren.
Die Abstandsteuerung vom Dekoder trennen halte ich für günstiger, da man zwei kleine Teile besser unterbringt als ein großes.
Wie soll ein Auto vor einer Mauer anhalten,wenn diese kein Signal für die Hindernisserkennung ausstrahlt ?
Einen schönen Abend noch.
Hi Oswin
Ich dachte hier an ein Auto, welches ein Signal abstrahlt und wieder empfängt, also generell Autos, die am Heck kein Signal senden.
Ein Hindernis ist ein nicht aktives Objekt, kann also keine Hinderniserkennung senden. Unter Hinderniserkennung verstehe ich, dass ein Auto ein Signal nach vorne sendet und das zurück gestrahlte Signal verwertet. Entspricht ja der Technik im Großen.
Folgende Überlegung für alle Lokdecoder, die Bremsen mit Gleichstrom (Bremsen mit Dioden, ABC-Bremsen) unterstützen:
Könnte man nicht die erforderliche Diodenschaltung möglichst klein aufbauen und mittels Fototransistor schalten? (Schaltung siehe 'bogobit - ClassicABC'). Statt des dort eingesetzten Relais eben den Fototransistor. Wenn dieser über die Dioden schaltet, beginnt das Fahrzeug zu bremsen, Bremsweg abhängig von der Einstellung von CV 3. Mit dieser Schaltung bleiben alle elektrischen Funktionen des Decoders erhalten (z.B. Licht). Wenn nun das IR-Licht von außerhalb des Fahrzeugs kommt, z.B. IR-Sender an der Stoppstelle an einer Tankstelle, Bushaltestelle, Ampel oder einem vorne stehenden Fahrzeug, bremst das Auto ab. Wird der Sender abgeschaltet oder entfernt (vorderes Auto ist weitergefahren), beginnt das Fahrzeug wieder zu beschleunigen. Bekommt es unterwegs Signal von einem langsam vorausfahrenden Fahrzeug, bremst es erst mal wieder ab, evtl. bis fast zum Stillstand und fährt dann wieder weiter. - Wie schon gesagt, dieses Prinzip wäre für einige Lokdecoder nachrüstbar, der Preis für die benötigten Teile hält sich sicher auch in Grenzen. Nur, wer kann so winzige Bauteile löten? Ich hab's noch nicht probiert, werde mir aber mal ein Testfahrzeug mit größeren Bauteilen zusammenbauen.
Übrigens ist die Überlegung mit Hindernissen neben der Fahrbahn in Kurven gut. Da wird es noch einiger Versuche bedürfen.
Hubert, du hast recht, die Diskussion ist interessant. Ich hoffe nur, daß die Projektleute, die Michael da für uns kontaktet hat,
auch Zeit finden, ein solches Projekt zügig nach unseren Vorstellungen zu realisieren. Denn in der Konzeptionsphase waren
wir vor 3 Jahren schon einmal, und dann ist rein gar nichts passiert.Schöne Sprüche allein bringen niemand wirklich nach vorn.
Wenn allerdings die Probleme einer Infrarot - oder Rader-Steuerung bleiben, ( Lichtverhältnisse, Kurven. Kontaktprobleme),
dann bleib ich wohl doch lieber bei meinem Vorhaben. Ich schätz das wie Hubert ein, daß ich nicht alle 10 cm ein Auto fahren lassen muß.
Bei ausreichend Abstand zwischen den Autos, nämlich minimum 2 Schienenlängen, funktioniert auch die gute alte Blocksteuerung.
Über mein Eisenbahnprogramm kann ich dann auch das Bremsverhalten so einstellen, daß die Autos sanft abbremsen, wenn der
übernächste Block noch nicht frei ist, und wieder beschleunigen, wenn der Block frei ist. Egal, bei welchem Licht und ob da gerade eine Kurve kommt oder nicht^^.
Aber: Ich lass mich gern positiv überraschen, wenn das open-source-Projekt tatsächlich funzt, bin ich dabei.
natürlich richte ich meine Überlegungen nur auf den Digitalbetrieb. Bei Analog stellt sich doch die Frage mit mehreren Fahrzeugen hintereinander sowieso kaum, da meines Wissens nur zwei auf einer Spur fahren können. Die muß man halt dann manuell mit seinem Handregler auseinanderhalten. Oder machst du da mehrere getrennte Spuren?
05-03-2013, 11:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-03-2013, 12:06 von Modellbahner.)
Hallo Hubert.
Ich habe mit einer Schaltung experimentiert, die sowohl für digital als auch analog betriebene Autos einsetzbar ist.
Wenn man aber nur digital fährt, dann ist der Aufwand wesentlich einfacher.
Zitat:wir vor 3 Jahren schon einmal, und dann ist rein gar nichts passiert.Schöne Sprüche allein bringen niemand wirklich
Das ist ein schöner Kommentar. Und was bringt er ? Ist er geeignet das Problem voran zu bringen ?
Man sollte bedenken, dass es Leute mit Visionen gibt, die nicht bei jeder Massnahme gleich hurra schreien, sondern erst dann wieder was von sich höhren lassen, wenn sie Erfolge vorweisen können.
Und das hier ist nun mal eine schwierige Herasufroderung, die sich nun mal nicht in ein paar Tagen lösen lässt.
Leute mit Visionen haben auch noch andere Dinge zu tun.
Sie müssen Vorraussetzungen schaffen, damit sie ihre Visionen auch umsetzen können.
Zitat:Folgende Überlegung für alle Lokdecoder, die Bremsen mit Gleichstrom (Bremsen mit Dioden, ABC-Bremsen) unterstützen:...
Wie schon gesagt, dieses Prinzip wäre für einige Lokdecoder nachrüstbar, ...
Hallo zusammen,
sehe ich auch so. Den Ansatz sollten wir auf jeden Fall im Auge behalten.
Einmal, falls die Neuentwicklung nicht klappt. Dann aber würde er auch Dieters Wunsch entsprechen, seine Flotte nicht völlig umrüsten zu müssen. Und da sind noch andere mit eingebauten Digitaldekodern...
Der Aufbau von SMD-Bauteilen funktioniert bis zu einer bestimmten Baugröße auch noch für uns, Hubert .
Das OpenDCC- inkl. OpenCar-Projekt verwendet für die Selbstbau-Komponenten 0805er-Widerstände und 1,27 mm-ICs. Das funktioniert bei mir mit einer Lupe ganz gut .
Ulli, deine Frage nach fertigen Bausteinen habe ich auf dem Schirm (siehe auch Zusammenfassung). Wird aber eine Frage des Preises sein. Es gibt aber auch Ansätze, bei denen die Winzlinge schon vorbestückt sind. Das Grobe muss man dann noch selber machen.
Möglicherweise können wir uns beim Bestücken ja auch gegenseitig helfen?
ciao
michaelo
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
06-03-2013, 23:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-03-2013, 23:56 von Modellbahner.)
Zitat:Hallo Oswin
natürlich richte ich meine Überlegungen nur auf den Digitalbetrieb. Bei Analog stellt sich doch die Frage mit mehreren Fahrzeugen hintereinander sowieso kaum, da meines Wissens nur zwei auf einer Spur fahren können. Die muß man halt dann manuell mit seinem Handregler auseinanderhalten. Oder machst du da mehrere getrennte Spuren?
Gruß
Hubert
Wenn man analoge Autos auch mit einer Abstandssteuerung ausrüstet, dann fahren diese auch schön hintereinander ohne aufzufahren. Ist doch logisch.
Ach so . Diejenigen, die meinen sie wollten sowieso nur wenige Autos fahren lassen, weil sie den Täglichen Stau auf der Strasse nicht im Modell nachgestalten wollen, sollten bedenken, dass der Aufwand immer der selbe ist. Ob ich ein zehn oder hundert Autos fahren lasse. Jedes Auto muss mit so einer Steuerung ausgerüstet sein.
Und was soll bitteschön eine Hindernisserkennung bringen, wenn das angebliche Hinderniss neben der Strasse steht ?
@Dieter
Ach so.
Vor drei Jahren, als ich mein erstes Testfahrzeug vorgeführt habe, hielt sich die Begeisterung sehr in Grenzen.
Das war auch ein Grund, weshalb ich diese Entwicklung nicht so intensiv voran getrieben habe.
du erwähnst immer wieder den Analogbetrieb. Da kann man doch nur zwei Autos hintereinander fahren lassen, oder? - Und diese sind jeweils mit einem Handregler gesteuert, soviel ich weiß. Oder gibt's da inzwischen andere Möglichkeiten?
Bzgl. der 'Hinderniserkennung': das bezog sich hauptsächlich auf 'liegengebliebene' oder stehende Fahrzeuge (z.B. an einer Ampel). Und vor allem auch darauf, daß ja schon manche ihre Fahrzeuge digitalisiert haben und ihre Decoder nun nicht gern entsorgen wollen.
Eine andere Einsatzmöglichkeit dieser Infrarottechnik wäre natürlich auch, wenn ich eine IR-Quelle neben der Fahrbahn anbringen könnte, die auch ein allein fahrendes Fahrzeug stoppen würde. Dabei denke ich wieder an Ampeln, Einmündungen, Bahnübergänge, Bushaltestellen usw. An der Ampel z.B. könnte zusammen mit dem Rotlicht eine IR-LED einschalten, die das erste Fahrzeug stoppt. Das nächste Fahrzeug erkennt, daß vor ihm eines steht, und bleibt ebenfalls stehen, usw.
Übrigens, wie hast du deine Idee vor drei Jahren umgesetzt. Ist das ein Geheimnis, oder kann man sich das wo ansehen? - Mich interessieren immer Lösungen, die andere versucht haben.