28-11-2005, 11:23
Hallo Ralf,
Neiiiin, nicht aufbohren
der Bohrungsdurchmesser ist auf den der Achse abgestimmt: Presspassung! Das Problem ist, dass beide Teile, also Felge UND Achse nicht gleichzeitig eingespannt werden dürfen, da deren (gedachte) Mittelachsen im eingespannten Zustand nie 100%tig fluchten. Im Schraubstock kommt noch dazu, dass die Auflagefläche der Schraubstock-Backe, auf der die Felge aufliegt, nicht exakt 90° zur Achse steht. Am besten geht's mit einem präzisen Bohrständer: Die Achse ins Bohrfutter einspannen und die Felge auf den Bohrtisch legen. Vorher auf den Bohrtisch eine Lage dünne Folie (Stück von einem Gefrierbeutel, etc.) legen. Die Felge darf nicht eingespannt werden, damit sie sich beim Eindrücken der Achse selbst zentrieren kann. Nun wird mit der (selbstverständlich ausgeschalteten <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='
' /> ) Bohrmaschine die Achse mittels des Vorschubhebels am Bohrständer langsam in die Felge eingedrückt. Die Felge dabei nur lose mit Daumen und Zeigefinger auf der Unterlage festhalten, damit sie sich zentrieren kann. Die Achse wird nun VORSICHTIG ein kleines Stück durch die bereits aufgedrückte Felge (geht natürlich nur bei Felgen mit Durchgangslöchern! Aber das sind sowieso die meisten von Vincent) hindurchgedrückt, damit die Achse „umgekehrt“ wieder eingespannt werden kann. Den Vorgang für die 2te Felge wiederholen. Danach die auf einer Seite hervorstehende Achse vorsichtig, damit die Bohrung nicht zu stark erweitert wird, mit einem Schraubendreher in die Felge zurückdrücken. Bei Felgen mit Sacklöchern hilft leider nur die Ausgabe für ein entsprechendes Werkzeug mit exakt parallelen Spannbacken. Umpfi hat so etwas im Programm, ist dort aber derzeit offensichtlich vergriffen. Ansonsten hat man nur die Möglichkeit, eine Felge mittels o. g. Verfahrens aufzudrücken und die zweite Felge mit Hilfe eines in die Bohrmaschine eingespannten Stück Rundmaterials (Durchmesser größer als Felge) vorsichtig aufzupressen. Die Stirnseite des Rundmaterials muss aber genau parallel zum Bohrtisch sein, damit die Felge gerade aufgepresst wird. Ein Stück der genannten Folie jeweils auf Bohrtisch und Rundmaterial als Zwischenlage verhindert wiederum Beschädigungen an den Felgenoberflächen. Viel Erfolg beim „Druck ausüben“
Neiiiin, nicht aufbohren
' /> ) Bohrmaschine die Achse mittels des Vorschubhebels am Bohrständer langsam in die Felge eingedrückt. Die Felge dabei nur lose mit Daumen und Zeigefinger auf der Unterlage festhalten, damit sie sich zentrieren kann. Die Achse wird nun VORSICHTIG ein kleines Stück durch die bereits aufgedrückte Felge (geht natürlich nur bei Felgen mit Durchgangslöchern! Aber das sind sowieso die meisten von Vincent) hindurchgedrückt, damit die Achse „umgekehrt“ wieder eingespannt werden kann. Den Vorgang für die 2te Felge wiederholen. Danach die auf einer Seite hervorstehende Achse vorsichtig, damit die Bohrung nicht zu stark erweitert wird, mit einem Schraubendreher in die Felge zurückdrücken. Bei Felgen mit Sacklöchern hilft leider nur die Ausgabe für ein entsprechendes Werkzeug mit exakt parallelen Spannbacken. Umpfi hat so etwas im Programm, ist dort aber derzeit offensichtlich vergriffen. Ansonsten hat man nur die Möglichkeit, eine Felge mittels o. g. Verfahrens aufzudrücken und die zweite Felge mit Hilfe eines in die Bohrmaschine eingespannten Stück Rundmaterials (Durchmesser größer als Felge) vorsichtig aufzupressen. Die Stirnseite des Rundmaterials muss aber genau parallel zum Bohrtisch sein, damit die Felge gerade aufgepresst wird. Ein Stück der genannten Folie jeweils auf Bohrtisch und Rundmaterial als Zwischenlage verhindert wiederum Beschädigungen an den Felgenoberflächen. Viel Erfolg beim „Druck ausüben“ 
