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Zusammenbau F2 und F3
#1
Hallo in die Runde,
inspiriert durch das Thema "Es ist nicht alles Schrott" von Ulrich und dem Beitrag von Lothar zu den Chassis F2 und F3

"Ich versteh das nicht mit dem Zusammenbau!?
Ist doch ganz einfach:
Beide Haltebügel nur halb über das Chassis ziehen.
Den unter der Selenplatte liegenden Kupferstreifen an der Seite einschieben , den Bügel festklipsen.
Dann die Seelenplatte unter den vorderen Bügel schieben und den einklipsen."

Möchte ich ein neues Thema öffnen. Passt alles irgendwie nicht in Ulrichs Thema.

Ich gehe beim Zusammenbau seit mehreren 100 Motoren wie folgt vor (kein Königsweg, jeder hat so seine eigen Methode und auch Mathis hat ja in seinem Buch geschrieben, dass der von ihm gezeigte Ablauf nur einer von vielen ist (S. 523))

Bis zum Einbau der Schleifer siehe Mathis Beschreibung (S. 520)
Dann lege ich die Kohlefedern und Kohlen ein und drücke dies auch leicht an
Danach erst setze ich die Magnete ein (sonst haut meine Pinzette immer gegen die Magnete)
Ankerplatte aufsetzen wie beschrieben (S. 522, Schritt 7)
Jetzt weiche ich stark ab:
  • Zunächst setze ich den hinteren großen Bügel ein (praktisch als Hilfsbügel). Es kann mir nichts mehr auseinander fallen.
  • Jetzt wird der unter der Selenplatte liegende Bügel aufgelegt
  • Die Selenplatte drüber und den oberen, gleichschenkligem Bügel einclipsen (darauf achten, dass er auf der Leiterbahn links unter dem Chassis sitzt und sich der über und unter der Selenplatte liegende Bügel nicht berühren)
  • "Hilfsbügel" entfernen
  • Bei Bedarf Bügel für Kondensator einschieben
  • Leicht ölen (sieh Mathis Beschreibung)
  • Mittleres Zahnrad auflegen
  • Jetzt den ehemaligen Hilfsbügel in seiner normalen Funktion einsetzen
  • Kondensatorplättchen einschieben
Dies Vorgehensweise hat sich vor allem bei Blinklichtfahrzeugen bewährt. Hierbei braucht man dann zumindest eine Hand weniger.
Viel Spaß beim Probieren.
Wie gesagt, mit Sicherheit nicht für jeden der Königsweg aber vielleicht eine Anregung
Bei Bedarf könnte ich auch noch Bilder machen. Bis zum WE stehen schon wieder zwei Motoren in der Werkstatt....

Grüße und einen schönen Fußballabend (Gladbach)
Wolfgang
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#2
Ich schreibe hier mal meinen Senf dazu:
Es gibt für wenig Geld Pinzetten aus Kunststoff in der Apotheke.
Die verwende ich zum einsetzen der Kohlen - das erspart mir das einsetzen und verkanten der Magneten.
Bei mir hopsen dann nämlich auch nicht die Kohlen wieder raus.
Ich fange mit dem "Selenstreifen" an, den ich unter den hinteren festklemme, der Rest ist egal.
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#3
Guten Abend Wolfgang,

super Beschreibung, und auf die wichtigsten Punkte nochmal eingegangen, dass die Bügel vorne sich nicht berühren dürfen etc.
So kann man es auch zusammenbauen Smile

Was ich beim F2 grausig finde: den Schlitz der Kohlen passend auf die dünnen Blechfederkanten zu setzen, sofern welche verbaut sind Big Grin

Liebe Grüße,
Mathis
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#4
und ich hab auch nochn senf ...
wenn man was zerlegt , merkt man sich einfach die reihenfolge , egal ob spuizeig oder die karre vor der tür .

diese weltweite , bewährte vorgehensweise vereinfacht jeden wiederzusammenbau immens ...in jeder lebenslage

und umso öfters mans macht , umso selbstverständlicher gehts
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#5
(03-02-2021, 22:44)Meshuggah-33 schrieb: Guten Abend Wolfgang,

super Beschreibung, und auf die wichtigsten Punkte nochmal eingegangen, dass die Bügel vorne sich nicht berühren dürfen etc.
So kann man es auch zusammenbauen Smile

Was ich beim F2 grausig finde: den Schlitz der Kohlen passend auf die dünnen Blechfederkanten zu setzen, sofern welche verbaut sind Big Grin

Liebe Grüße,
Mathis

Mathis, diesen Alptraum  hab ich gerade beherzt beerdigt. Die Sch ... Federzungen raus, Tonnenfedern rein, normale Kohlen drauf - fertig. 

Funktioniert einwandfrei. Selbstverständlich bewahre ich die "Originalteile" auf, falls einmal ein Fetischist mit masochistischer Gemütslage auf dem ursprünglichen Zustand beharren sollte. Dann soll er sie aber selber reinfummeln ... .

Grüße
Ulrich
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#6
und zur Entspannung mal einen ranzigen, festgebackenen T-jet aus USA.

Öffnen, reinigen, fahren < 10 Minuten.

Nicht fummeln, dafür haben wir ja 1:1 Spielzeuge  Wink
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#7
Moin,
ja, die T-Jets sind in ihrer Konstruktion bestechend einfach. Damit haben sie sicherlich den Fallers kostentechnisch den Rang abgelaufen. Nicht umsonst hat Dan "Dash" genau dieses Chassis kopiert.

Viele Grüße
Mario
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#8
(03-02-2021, 23:16)Ulrich schrieb: Mathis, diesen Alptraum  hab ich gerade beherzt beerdigt. Die Sch ... Federzungen raus, Tonnenfedern rein, normale Kohlen drauf - fertig. 

Funktioniert einwandfrei. Selbstverständlich bewahre ich die "Originalteile" auf, falls einmal ein Fetischist mit masochistischer Gemütslage auf dem ursprünglichen Zustand beharren sollte. Dann soll er sie aber selber reinfummeln ... .

Grüße
Ulrich

Ich finde da sollte man pragmatisch vorgehen, genau wie Ulrich das beschrieben hat.
Schon alles versucht (glaube ich)
Mehr oder weniger Vorspannung, 
Fixierung der Zunge mit einem Bindfaden!!!!! (dann doch lieber die Waschmaschine bedienen)
Wenn´s nach max. zwei Versuchen nicht klappt die Kohlen einzusetzen, fliegen die Federzungen raus
Heute habe ich mir die Federzungen noch Mal genauer angesehen. Jede, die ich in der Pinzette hatte (geht mit meinen Fingern nicht unfallfrei für die Federzunge aus) ist leicht verdreht. Ich gehe davon aus, dass  die Motorkohle die Feder bei laufenden Betrieb verdreht. Neue gibt´s eh nicht. Also raus damit. Kohlen dafür gibt´s doch auch nicht mehr, oder?
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#9
HAllöle

Kannst dafür die für Aurora mit der Kerbe nehmen.
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#10
Moin,
dann sollten auch die Bruhes von Umpfi passen, die haben auch die Kerbe. Ist denn der Kohlenschacht bei den F1 größer? in den Nachfolgechassis passen die T-Jetkohlen nicht, da sie einen etwas größeren Durchmesser haben. Ich habe zwar mal probeweise eins aufgebohrt, ist aber nicht der Weißheit letzter Schluss.

Viele Grüße
Mario
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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