12-01-2023, 01:43
Noch ein Ferrari...
Der Dino 166P, 1,6L, fuhr 1965 nur wenige Rennen, ehe er dann vom 206P abgelöst wurde.
Benannt nach Enzo´s erstem Sohn Alfredo (Koseform Alfredino-noch kosiger: Dino). Dieser starb leider schon sehr früh mit 24 Jahren an einer schweren Krankheit.
Habe hin und her überlegt was ich mache, denn diese schöne, aber doch so schmale Resine-Karosse, ist für einen meiner Magneter viel zu schmal (eher für T-Jet & Co-Chassis geeignet). Die Dino-Resine kommt von Klaus.
Aber dann habe ich mit dem kleinen Dino das passende Objekt dafür ausgemacht, daran ein erstes Mal das Magic Sculp (Tipp von Andreas) zu testen, bevor ich einen schönen Resine-Porsche 356 für das Outlaw-Projekt aufschneide, um ihn mit dem Magic Sculp zu entsprechend umzubauen. Die hier mit dem Material gesammelten Erfahrungen kommen mir dann hoffentlich beim Porsche zugute.
Um den schmalen Dino auf die typische Magneter-Breite zu bekommen, mussten die Kotflügel entsprechend auf etwa 32,5mm verbreitert werden.
Vergleich: vorher-nachher
Arbeitsschritte: in heißem Wasser vorgeformte Radkästen werden gleichmäßiger
und erleichtern so das saubere rechtwinklige Einkleben. Mit Übermaß eingeklebt, dann die geknetete Magic Sculp Masse aufgetragen. Habe mich anfangs erschrocken über die viel zu dicken Kotflügel.
Mit reichlich fräsen(Kugelfräser), feilen und schleifen in Form gebracht. So ist die Gesamt-Optik doch noch ganz homogen geworden.
An den Rennsportwagen der 50er und 60er Jahre gefällt mir besonders, dass sie noch nicht mit Sponsor-Aufklebern vollgepflastert sind und so die Form einer schönen Karosserie viel klarer sichtbar wird.
Mein Dino 166P ist im Kreise seiner Scuderia Ferrari angekommen.
Trotz seiner "kleinen Größe" passt er dank der Verbreiterung jetzt ziemlich gut zu den anderen Magnet-Racern (im Original ist er mit seinen 3,82m Länge ohnehin nicht der Größte).
Und wer fährt in dieser historischen Parade an der Spitze? Natürlich der Niki in seinem Ferrari 312T. Und so fährt er immer weiter (erfolgreich) im Kreis herum...
Richtige Ferraris sind rot, das kennt man im Grunde nicht anders. Warum dann in meiner Scuderia so relativ viele gelbe Modelle?
Die Farbe Gelb ist die eigentliche Ursprungsfarbe der Ferraris zu Beginn ihrer Rennsportära. Heute ist das Modena-Gelb nur noch im Emblem mit dem schwarzen Pferd zu finden. Deshalb habe ich gerne das frühe Gelb als Farbvarinate für einen Teil meiner Modelle gewählt.
Warum wurden die Ferraris dann überhaupt rot? Im Netz habe ich folgende Erkärung gefunden: Igendwann entstanden bei den Rennsportwagen länderbezogene Farben. In Italien (Alfa Romeo, Ferrari) rot. Die britischen bekamen das Britisch-Racinggreen. Die französischen waren blau und die deutschen silbern (Mercedes, Audi).
Das Magic Sculp ist echt gut. Es lässt sich als Knetmasse gut verarbeiten und trocket sehr hart aus. Damit ist man deutlich schneller als beim fummligeren, schichtweisen Spacheln der (an sich guten) Revell-Spachtelmasse
Als Chassis steckt ein Mega G mit dem kurzen Standart-Radstand von 38,1mm (1,5Zoll) drunter. Klein, flach und leicht - mit diesem Chassis - das passt!
VG
Hebi
Der Dino 166P, 1,6L, fuhr 1965 nur wenige Rennen, ehe er dann vom 206P abgelöst wurde.
Benannt nach Enzo´s erstem Sohn Alfredo (Koseform Alfredino-noch kosiger: Dino). Dieser starb leider schon sehr früh mit 24 Jahren an einer schweren Krankheit.
Habe hin und her überlegt was ich mache, denn diese schöne, aber doch so schmale Resine-Karosse, ist für einen meiner Magneter viel zu schmal (eher für T-Jet & Co-Chassis geeignet). Die Dino-Resine kommt von Klaus.
Aber dann habe ich mit dem kleinen Dino das passende Objekt dafür ausgemacht, daran ein erstes Mal das Magic Sculp (Tipp von Andreas) zu testen, bevor ich einen schönen Resine-Porsche 356 für das Outlaw-Projekt aufschneide, um ihn mit dem Magic Sculp zu entsprechend umzubauen. Die hier mit dem Material gesammelten Erfahrungen kommen mir dann hoffentlich beim Porsche zugute.
Um den schmalen Dino auf die typische Magneter-Breite zu bekommen, mussten die Kotflügel entsprechend auf etwa 32,5mm verbreitert werden.
Vergleich: vorher-nachher
Arbeitsschritte: in heißem Wasser vorgeformte Radkästen werden gleichmäßiger
und erleichtern so das saubere rechtwinklige Einkleben. Mit Übermaß eingeklebt, dann die geknetete Magic Sculp Masse aufgetragen. Habe mich anfangs erschrocken über die viel zu dicken Kotflügel.
Mit reichlich fräsen(Kugelfräser), feilen und schleifen in Form gebracht. So ist die Gesamt-Optik doch noch ganz homogen geworden.
An den Rennsportwagen der 50er und 60er Jahre gefällt mir besonders, dass sie noch nicht mit Sponsor-Aufklebern vollgepflastert sind und so die Form einer schönen Karosserie viel klarer sichtbar wird.
Mein Dino 166P ist im Kreise seiner Scuderia Ferrari angekommen.
Trotz seiner "kleinen Größe" passt er dank der Verbreiterung jetzt ziemlich gut zu den anderen Magnet-Racern (im Original ist er mit seinen 3,82m Länge ohnehin nicht der Größte).
Und wer fährt in dieser historischen Parade an der Spitze? Natürlich der Niki in seinem Ferrari 312T. Und so fährt er immer weiter (erfolgreich) im Kreis herum...
Richtige Ferraris sind rot, das kennt man im Grunde nicht anders. Warum dann in meiner Scuderia so relativ viele gelbe Modelle?
Die Farbe Gelb ist die eigentliche Ursprungsfarbe der Ferraris zu Beginn ihrer Rennsportära. Heute ist das Modena-Gelb nur noch im Emblem mit dem schwarzen Pferd zu finden. Deshalb habe ich gerne das frühe Gelb als Farbvarinate für einen Teil meiner Modelle gewählt.
Warum wurden die Ferraris dann überhaupt rot? Im Netz habe ich folgende Erkärung gefunden: Igendwann entstanden bei den Rennsportwagen länderbezogene Farben. In Italien (Alfa Romeo, Ferrari) rot. Die britischen bekamen das Britisch-Racinggreen. Die französischen waren blau und die deutschen silbern (Mercedes, Audi).
Das Magic Sculp ist echt gut. Es lässt sich als Knetmasse gut verarbeiten und trocket sehr hart aus. Damit ist man deutlich schneller als beim fummligeren, schichtweisen Spacheln der (an sich guten) Revell-Spachtelmasse
Als Chassis steckt ein Mega G mit dem kurzen Standart-Radstand von 38,1mm (1,5Zoll) drunter. Klein, flach und leicht - mit diesem Chassis - das passt!
VG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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