02-08-2006, 00:52
Hallo Hans,
endlich einmal einer, der sich dazu äussert und als Chemiker fachlich dazu befähigt ist. Zudem kannst Du natürlich aus Deiner jahrzehntelangen Racererfahrung dicke schöpfen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' />
Habe ja auch schon so mit der Baderei mein Lehrgeld bezahlt. Schneller wurden die Vehikel dadurch nicht. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Aus S. Bonbons herzustellen gelingt auch dem Druiden Fritz nicht. Aber in der DDR kursierte mal der Witz: der Deidschen demogradischen Rebublik is es gelungen aus Sch... Butter herzustellen. Die Streichfähichkeit is herkömmlich, aber an Geschmack und Foabe oabeiden se noch. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Die Arbeit wurde dann wohl eingestellt.
Zustimmung mit einer Ausnahme:
NOS T-jets oder andere NOS Chassis, die mit fast schwarzen Kupfer/Chromteilen daher kommen, kann man nach Ausbau der Kollektoren und Kohlen durchaus in ein wenig Zitronensäure 5% mit H²O² 2% in Wasser gepaart für 10 min beizen. Das geht gründlicher als mit der Poliererei. Man hat zwar einen Materialabtrag von ein paar µ aber saubere Kontakte, auch da wo man nicht hinkommt. Dann aber die Nieten sanft nachklopfen.
Ich habe das einmal an den Schleifern mit dem Ohmmeter gemessen, das brachte bei so einem uralten Hund eine Verbesserung ca. 10 Ohm weniger Widerstand und das ist schon was. Mit der Poliererei habe ich das nicht hinbekommen.
Aber Zeituhr einschalten, ich habe eines das ist bis in die ewigen Jagdgründe still. Da ist kein Kupfer mehr dran. Da hat Hans wieder recht, auch seine Salz/Schwefelsäurewarnung ist absolut berechtigt. Da dauert es keine 5 Minuten, dann ist nichts mehr da.
Die Antriebszahnräder oben quittieren diese Behandlung auch, mit besserem Lauf, wenn man sie danach etwas nachpoliert. Aber vorher den Kollektor ausbauen. Die Lötstellen der alten Hunde, das ist Weichlot, lösen sich schneller auf als man sehen kann. Ein Schäumchen, das war es.
Vorher ein Ultraschallbad mit Pril o.ä. vorausgesetzt, um die lipophilen ( = öllöslichen) Anteile wegzubringen, wobei in meinem Fall das H²O² dies gut miterledigt hat. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Danach tauche ich die in Teile in einer Sodalösung 1-2% um die letzen sauren Reste, die die Spülung nicht erreicht hat unschädlich zu machen. Man kann auch Waschpulver hernehmen.
Dann mit VE= dest. Wasser spülen, aber bitte keine Wäschetrocknerdestillate o.ä.
Vor der Verwendung von Lösemitteln, wie Du ja geschrieben hast, kann man wirklich nur warnen. Ein Wicklungsdraht ohne Isolierung der ist sein Geld nicht wert, so wenig, wie ein Auto, das nicht fährt. Aceton (= oder war früher Nagellackentferner) oder Nitro/Universalverdünnung dürften da ein voller Erfog sein. Noch besser könnte es mit Natronlauge heiß, gehen. Da ist dann alles vielleicht auch das Augenlicht weg. Also Männer davon Pfoten weg, auch wenn es Eure Frauen täglich in der Hand haben, wenn sie die Spülmaschiene mit dem Pulver füllen.
Grüße
Euer Fritz
endlich einmal einer, der sich dazu äussert und als Chemiker fachlich dazu befähigt ist. Zudem kannst Du natürlich aus Deiner jahrzehntelangen Racererfahrung dicke schöpfen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' />
Habe ja auch schon so mit der Baderei mein Lehrgeld bezahlt. Schneller wurden die Vehikel dadurch nicht. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='
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Zustimmung mit einer Ausnahme:
NOS T-jets oder andere NOS Chassis, die mit fast schwarzen Kupfer/Chromteilen daher kommen, kann man nach Ausbau der Kollektoren und Kohlen durchaus in ein wenig Zitronensäure 5% mit H²O² 2% in Wasser gepaart für 10 min beizen. Das geht gründlicher als mit der Poliererei. Man hat zwar einen Materialabtrag von ein paar µ aber saubere Kontakte, auch da wo man nicht hinkommt. Dann aber die Nieten sanft nachklopfen.
Ich habe das einmal an den Schleifern mit dem Ohmmeter gemessen, das brachte bei so einem uralten Hund eine Verbesserung ca. 10 Ohm weniger Widerstand und das ist schon was. Mit der Poliererei habe ich das nicht hinbekommen.
Aber Zeituhr einschalten, ich habe eines das ist bis in die ewigen Jagdgründe still. Da ist kein Kupfer mehr dran. Da hat Hans wieder recht, auch seine Salz/Schwefelsäurewarnung ist absolut berechtigt. Da dauert es keine 5 Minuten, dann ist nichts mehr da.
Die Antriebszahnräder oben quittieren diese Behandlung auch, mit besserem Lauf, wenn man sie danach etwas nachpoliert. Aber vorher den Kollektor ausbauen. Die Lötstellen der alten Hunde, das ist Weichlot, lösen sich schneller auf als man sehen kann. Ein Schäumchen, das war es.
Vorher ein Ultraschallbad mit Pril o.ä. vorausgesetzt, um die lipophilen ( = öllöslichen) Anteile wegzubringen, wobei in meinem Fall das H²O² dies gut miterledigt hat. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='
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Dann mit VE= dest. Wasser spülen, aber bitte keine Wäschetrocknerdestillate o.ä.
Vor der Verwendung von Lösemitteln, wie Du ja geschrieben hast, kann man wirklich nur warnen. Ein Wicklungsdraht ohne Isolierung der ist sein Geld nicht wert, so wenig, wie ein Auto, das nicht fährt. Aceton (= oder war früher Nagellackentferner) oder Nitro/Universalverdünnung dürften da ein voller Erfog sein. Noch besser könnte es mit Natronlauge heiß, gehen. Da ist dann alles vielleicht auch das Augenlicht weg. Also Männer davon Pfoten weg, auch wenn es Eure Frauen täglich in der Hand haben, wenn sie die Spülmaschiene mit dem Pulver füllen.
Grüße
Euer Fritz

