(05-08-2021, 10:02)Fallerista schrieb: Auf jeden Fall wieder zoomen :-). Gerne auch morgens um 4.15. Ich weigere mich nur (noch) standhaft, das präsenil zu nennen.
LG
Christian
Also gut, "Der frühe Vogel fängt den Wurm!"

Hallo Michael,
das Schleiferproblem sehe ich so wie Hans. Da hat jemand versucht, den Schleifer an der hinteren Einhängung mit einer Lötperle am Wandern zu hindern. Dafür steht er jetzt etwas schräg nach innen und rammt sich dadurch am Schienenstoss neben dem Eisenband fest. Die Schleifer erst mal rausnehmen, polieren (Autosol Chrompaste) und schauen ob sie gerade sind. Wenn sie verdreht sind, per Hand oder kleiner Flachzange richten. Dann die Lötperle soweit wegnehmen, bis die Schlitzbreiten rechts und links gleich sind.
Die Anleitung ist gut. Frisch zerlegt, alles was Kupferband ist, polieren, ebenso die Schleiferhalter. die Federn sind wartungsfrei, die Schleiferfedern in Ordnung, die Kohlefedern sind tonnenförmig und sollten nicht eingedrückt sein, so das die Kohle frei federn kann. Mit dünner Zahnseide, kann gern mit etwas Öl getränkt sein, unter die fest verpressten Zahnräder auf der Platte gehen und den dort befindlichen Staub herausholen. Die Motorgondel trocken reinigen mit Wattestäbchen, die Kohlenhöhlen nicht vergessen, dabei von unten gegenhalten. Ist das Messing schwarz, sparsam mit Autosol polieren.
Kohle mit der Oberfläche auf Papier leicht radieren, Federn und Kohlen wieder einbauen. Für die Kohlenfedern am besten eine Plastikpinzette verwenden oder den originalen Einsetzstift, eine Metallpinzette "wandert" in Richtung Magnet. Alles zusammenbauen und neue Reifen aufziehen. Die Fummelei mit den Kupferbändern beim Zusammenbau und die entsprechende Flucherei dabei ist hier gut beschreiben und fachmännisch diskutiert:
https://www.h0slot.eu/showthread.php?tid=6776
Mit dem Jaguar in gleicher Weise verfahren. Die Karosserien scheinen noch sehr gut zu sein, eine Stunde in einem Bad mit etwas Spülmittel sollte die Fettreste lösen. Aber vorsicht mit dem Innenraumpapierchen beim SL, das schwimmt dann gern oben ... .
Grüße
Ulrich


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