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Chassis-Prüfstand
#7
Hallo Jungs,
vielen Dank für eurer Lob, das tut gut!
Noch eine kleine Werkzeug-Ergänzung in Verbindung mit dem Chassis-Teststand:
Mein „Unterboden-Checker“, oder die Werkstatt-Grube für die Prüfungen am Slotcar-Unterboden.
Habe ich so mal bei den Amis gesehen, haben sicherlich auch einige von euch...

Ist etwas Gefutzel, das ganze aus dem Fahrbahnteil händisch heraus zu fräsen, macht aber nach meinen Erfahrungen wirklich Sinn, so was zu haben. Wichtig bei der Herstellung ist, von vornherein ein wirklich gerades Fahrbahnteil zu nehmen und beim Ausfräsen die Stromleiter nicht zu verbiegen oder in der Höhe zu verschieben.
           
Mit dem Unterboden-Checker kann man sehr schön die genaue Position und Lage der Schleifer auf der Stromschiene sehen und dann ggf. besser anpassen. Auch die lichte Höhe des Chassis-Unterbodens zur Fahrbahn, bzw. zu den etwas höheren Stromschienen kann man gut kontrollieren und falls gewünscht durch niedrigere Reifenquerschnitte optimieren.
Ich könnte mir vorstellen, das so was vielleicht auch für die digitalen Stadtbahner mit ihren Litzenschleifern (wo ja viel Einstell-Gefühl angesagt ist) aufgrund der leichten Kontrolle, ganz nützlich sein könnte, um die beiden Schleifer schneller und gleichmäßiger einzustellen?
Für diesen „kleineren H0-Maßstab“ müsste man sich dann eine Schiene mit einem entsprechend kleineren Fenster bauen, weil ja die 4 Fahrzeugräder auf der Schiene stehen müssen.


Anderes Thema:
Es hat mich interessiert, wie schnell können unsere H0-Slotcars rein theoretisch sein? (ersatzweise mit dem Rad-Rollwiderstand+35g-Masse+Rollwiderstand der beiden Laufrollen-Kugellager)
Als Beispiel, meine gemessenen Werte des Tomy SRT mit 22er Motorritzel und einer angezeigten Drehzahl von 5900U/Min für die Laufrolle.
Da meine Sympathie in Sachen komplexer Rechen-Formeln im Laufe meiner Berufsjahre zunehmend abgenommen hat, ersatzweise in überschaubaren Einzelschritten errechnet,
mit der Bitte um Kontrolle eurerseits:

Die Übersetzung, große Laufrolle zu kleinem Hinterrad ist genau 25,7mm/11,6mm, in diesem Fall also i=2,21
Dann ist die Drehzahl am Hinterrad: 2,21*5900 = 13039 U/Min
Hinterrad-Durchmesser 11,6mm*3,14 entspricht Abrollumfang = 36,4mm/U
Also: 13039 U/Min * 36,4 mm/U = 474619,6 mm/Min * 60 = 28477176mm/h = 28,5 km/h.
(Das gilt natürlich nur für 15 Volt-Fahrstrom, mit 18 oder 20 V würde das um einiges mehr sein)

Ist das korrekt gerechnet?
Wenn ja, dann könnte man ja immerhin einen E-Biker mit Gegenwind (theoretisch) kontinuierlich wegfahren?!
Nachdem ich eigentlich überhaupt keinen Anhaltspunkt hatte, wo die kleinen Boden-Raketen in Sachen Spitzengeschwindigkeit einzuordnen sind, finde ich das ganz O.K.. Hätte gefühlt aber doch eher etwas mehr erhofft...
Wenn man allerdings die Sache weiterspinnen würde, nämlich den Maßstab von ca. 1:64 hoch zu rechnen...
28,5km/h * 64 = . . . . !!!, um vieles schneller als Mach 1, da würde dann kein Salzsee in Utah mehr reichen…
Um fürchterlich knallen würde es auch, jedes mal, beim Durchdringen der Überschallgrenze!!!
LG
Hebi

für Resine-Bauer, die immer nach Modellen mit Umbaumöglichkeiten auf andere Radstände suchen: im ersten Bild ist ein Tyco 440x2 (narrow/kleine Vorderäder) mit einem um etwa 2mm verlängertem Radstand auf 40,2mm
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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Chassis-Prüfstand - von Hebi - 07-05-2020, 16:17
RE: Chassis-Prüfstand - von Arne - 08-05-2020, 05:31
RE: Chassis-Prüfstand - von Slotraver - 08-05-2020, 07:42
RE: Chassis-Prüfstand - von Klenkes - 08-05-2020, 09:55
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RE: Chassis-Prüfstand - von Hebi - 09-05-2020, 14:38

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