18-04-2020, 11:22
(17-04-2020, 23:15)Reifenheizer schrieb: vom Vorbesitzer sind 2 normale Autobatterien 2x 12 V 36 AH in Reihe geschaltet verbaut worden, überlege gerade,Hallo Hans,
auf die orig. Blei-Gel der Lithium umrüsten, die Autobatterien lassen sich noch problemlos laden.
Wie lange sollte oder kann man denn laden in dieser Konfiguration ?
Lithium ist natürlich derzeit das Optimum, aber die Kosten eines solchen Akkus? Ein einzelner Fahrradakku (für einige 100€) wird nicht reichen, der bräuchte nämlich eine zusätzliche Trittunterstützung von dir, um eine gute Reichweite zu erzielen.
Zumal dein Renner sicherlich schon selber einiges an Gewicht hat + Dich als Fahrer, was bewegt werden muss.
Wenn du mit den Autobatterien klar kommst, dann lass es erstmal dabei, solange die die Leistung bringen.
Wichtig beim Laden ist einfach, da du die beiden Batterien kontrolliert lädst.
Wenn möglich einzeln, mit einem guten Netzgerät (Digitalanzeige sehr von Vorteil) bei max. 13,8 Volt, niemals höher, oder wenn zusammen, bei max. 27,6 Volt.
Den Anfangs-Ladestrom, wenn du ihn an dem Netzgerät begrenzen kannst, bis 3A oder bis max. 4 A einstellen (max. ca.1/10 der Batteriekapazität), der geht dann, wenn die Batterie voller wird, mehr und mehr runter. Wenn der Ladestrom bei 0,1A ist, kannst du sehen, das die Batterie eigentlich so gut wie nichts mehr aufnimmt, und das Netzgerät abklemmen.
Nach der Methode kannst du die Batterien nicht überladen (es sei denn, vielleicht aus Altersgründen hätten intern einzelne Zellen, die haben jeweils 2 Volt, einen Schaden).
So lade ich seit fast 20 Jahren auch meine Blei-Gel-Akkus für den Rasenmäher, und fahre, äh mähe ganz gut damit. Die Original-Akkus mit dem mitgelieferten Ladegerät waren schon nach einem Sommer von dem Original-Ladegerät verbraten worden
.Worauf du natürlich zusätzlich achten kannst, nie die Batterien ganz oder nahezu leerfahren, das schadet der Batterie sehr.
Und, ein E-Motor unter Last zieht besonders beim Anfahren einen erheblichen Strom.
Also besser für den Akku und deine Reichweite, langsam beschleunigen, und wenn Anfahren in einer Steigung notwendig (sofern möglich), etwas schräg oder quer zur Steigung, das Ding erstmal ein paar Meter ins Rollen bringen und dann erst gegen die Steigung lenken.
Hans, du mit diesem Thema hier im H0-Forum: Hat dein großer Straßen-Renner denn auch Faller-Aufkleber?
Allzeit gute Fahrt!
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
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