16-04-2020, 12:12
Hallo Leute,
nach den Foto-Stacking-Tips im auf der 2. Seite des Threads "Nur ein Test..." von Ulrich (ich benutze, wo nötig, hierfür auch gerne die Software Focus projects4) wollte ich all denen unter uns, die gerne "Mittendrin"-Aufnahmen von ihrer Anlage machen möchten, ein anderes einfaches, aber sehr praktikables (selbstgebautes) Hilfsmittel/Aufnahme-Zubehör vorstellen.
Ein Mini-Erbsensäckchen-Stativ.
Ein Problem für solche "Mittendrin im Geschehen-Aufnahmen" ist, das es in unseren H0-Anlagen, weil auf kleinstem Raum gebaut, oft sehr eng zugeht. Um eine optisch ansprechende Mittendrin-Atmosphäre zu erzielen, ist es sehr von Vorteil mit der Kamera auf Augenhöhe hinunter zu gehen (H0-Personen/Autos/Gebäudezugänge). Das geht wegen der Kamera-Baugröße meist nur mit einer Compakt- oder Action-Kamera. Ein zusätzliches Problem entsteht, wenn man einen bestimmten Bildausschnitt einstellen möchte. Anfangs habe ich mich zum passenden Unterfüttern der Kamera mit mit allen möglichen Klein- und Kleinstteilen herumgeärgert, weil dann doch meist nicht das passende dabei war, oder das ganze Konstrukt instabil war. Auch die vorhandenen Mini-Stative haben nichts gebracht, nicht einmal mit gekürzten Beinchen, weil die Kamera dann immer noch viel zu hoch stand.
Die Lösung: Ein kleiner Stoffbeutel, locker gefüllt mit Erbsen.
Lockere Füllung deshalb, damit man die Kamera noch bis beinahe Bodenniveau hineindrücken kann, die so seitlich verdrängten Erbsen die Kamera dann etwas umschließen und die Kameraposition so stabilisieren. Das richtige Maß der Erbsenmenge durch ausprobieren ermittelt, damit die Kamera in vielen Positionen straff im Säckchen steht und zum Schluß das Säckchen mit Kabelbinder fest verschlossen (bei den größeren Kameras nimmt man übrigens Bohnen als Füllung).
Noch ein Wort zur Warnung: Wer seine Kamera mit Metallboden auf die "nackte" Fahrbahn stellt, und dann vielleicht noch eine Fahraufnahme/Video machen möchte, der riskiert, sowie er den Regler drückt, einen Kurzschluß in seiner Anlage!!! Möglichweise killt sowas sogar die Kamera-Elektronik?!
Insofern bietet solch ein kleines Stoffsäckchen auch noch als Isolator einen weiteren Vorteil.
Wer keine Kompaktkamera mit Nahbereichscheinstellung hat, dazu aber vielleicht seine Actioncam verwenden möchte, hat wegen der dort meist verwendeten Fixfocus-Objektive keine ausreichende Schärfe im Nahbereich.
Meine ersten Versuche mit einfachen billigen (herausgenommenen) Lesebrillen-Gläsern +2 oder +3 Dioptrien (je nach Motivabstand) haben, wenn einigermaßen mittig vor der Optik fixiert (mit Klebeband), erstaunlich gute Ergebnisse gebracht.
Wünsche allen Fotografierenden, die die Erbsen-Idee aufgreifen möchten, viele stimmungsvolle Mittendrin-Bilder
LG
Hebi
nach den Foto-Stacking-Tips im auf der 2. Seite des Threads "Nur ein Test..." von Ulrich (ich benutze, wo nötig, hierfür auch gerne die Software Focus projects4) wollte ich all denen unter uns, die gerne "Mittendrin"-Aufnahmen von ihrer Anlage machen möchten, ein anderes einfaches, aber sehr praktikables (selbstgebautes) Hilfsmittel/Aufnahme-Zubehör vorstellen.
Ein Mini-Erbsensäckchen-Stativ.
Ein Problem für solche "Mittendrin im Geschehen-Aufnahmen" ist, das es in unseren H0-Anlagen, weil auf kleinstem Raum gebaut, oft sehr eng zugeht. Um eine optisch ansprechende Mittendrin-Atmosphäre zu erzielen, ist es sehr von Vorteil mit der Kamera auf Augenhöhe hinunter zu gehen (H0-Personen/Autos/Gebäudezugänge). Das geht wegen der Kamera-Baugröße meist nur mit einer Compakt- oder Action-Kamera. Ein zusätzliches Problem entsteht, wenn man einen bestimmten Bildausschnitt einstellen möchte. Anfangs habe ich mich zum passenden Unterfüttern der Kamera mit mit allen möglichen Klein- und Kleinstteilen herumgeärgert, weil dann doch meist nicht das passende dabei war, oder das ganze Konstrukt instabil war. Auch die vorhandenen Mini-Stative haben nichts gebracht, nicht einmal mit gekürzten Beinchen, weil die Kamera dann immer noch viel zu hoch stand.
Die Lösung: Ein kleiner Stoffbeutel, locker gefüllt mit Erbsen.
Lockere Füllung deshalb, damit man die Kamera noch bis beinahe Bodenniveau hineindrücken kann, die so seitlich verdrängten Erbsen die Kamera dann etwas umschließen und die Kameraposition so stabilisieren. Das richtige Maß der Erbsenmenge durch ausprobieren ermittelt, damit die Kamera in vielen Positionen straff im Säckchen steht und zum Schluß das Säckchen mit Kabelbinder fest verschlossen (bei den größeren Kameras nimmt man übrigens Bohnen als Füllung).
Noch ein Wort zur Warnung: Wer seine Kamera mit Metallboden auf die "nackte" Fahrbahn stellt, und dann vielleicht noch eine Fahraufnahme/Video machen möchte, der riskiert, sowie er den Regler drückt, einen Kurzschluß in seiner Anlage!!! Möglichweise killt sowas sogar die Kamera-Elektronik?!
Insofern bietet solch ein kleines Stoffsäckchen auch noch als Isolator einen weiteren Vorteil.
Wer keine Kompaktkamera mit Nahbereichscheinstellung hat, dazu aber vielleicht seine Actioncam verwenden möchte, hat wegen der dort meist verwendeten Fixfocus-Objektive keine ausreichende Schärfe im Nahbereich.
Meine ersten Versuche mit einfachen billigen (herausgenommenen) Lesebrillen-Gläsern +2 oder +3 Dioptrien (je nach Motivabstand) haben, wenn einigermaßen mittig vor der Optik fixiert (mit Klebeband), erstaunlich gute Ergebnisse gebracht.
Wünsche allen Fotografierenden, die die Erbsen-Idee aufgreifen möchten, viele stimmungsvolle Mittendrin-Bilder
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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