19-11-2019, 20:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-11-2019, 20:47 von Piffpaffpoltrie.
Bearbeitungsgrund: Ergänzung
)
Noch mein Käse zur Repro-Platine vom Slotcar-Online-Shop:
Die Diode, die auf der Platine aufgelötet ist (das rot markierte Teilchen im Beitrag #5), übernimmt die Funktion des Selenplättchens von früher - sie lässt Strom nur in einer Richtung durch. Wenn der Strom 'andersrum' daherkommt, wirkt sie wie ein Rückschlagventil, dann geht gar nix - mal etwas einfach ausgedrückt. Wenn man mit Wechselstrom fährt, wird nur die eine Halbwelle durchgelassen. Fährt das Auto in der falschen Richtung, ist es wohl am einfachsten, die Bahn umpolen, d.h. Plus und Minus am Trafo oder am Gleichrichter zu vertauschen. Mit etwas Experimentieren gelingt das gut. (Selbstverständlich ist es auch ok, ein Selenplättchen zwischen Kohlenhalter und Motorkontakt einzuklemmen - dann muss man aber die Diode auf der Repro-Platine überbrücken).
Der Unterschied zu früher: Das Selenplättchen konnte man wenden und damit die Stromrichtung umdrehen, wenn das Auto in die falsche Richtung fuhr. Die Diode auf der Repro-Platine ist fest aufgelötet und deshalb schwierig bis gar nicht umzudrehen. Ich hatte im Zusammenhang damit schon mal Kontakt mit Klaus Halgato und wies ihn darauf hin, dass er eigentlich zwei Versionen seiner Platine anbieten könnte; es scheint aber, dass er noch immer nur die eine Version im Programm hat.
In einer schwachen Minute entwarf ich eine Universal-Repro-Platine, auf der zwei Dioden 'gegenläufig' aufgelötet sind; mit einem kleinen Brückenstecker kann man wahlweise die eine oder die andere Diode überbrücken, was dem Wenden des Selenplättchens enstpricht; damit der Stecker nicht zu stark aufträgt und auf der Fahrbahn schleift, ist er liegend und teilweise in einer Aussparung versenkt eingebaut. Funktioniert gut, obwohl der Prototyp hübsch-hässlich gebastelt aussieht. Kam bisher leider nicht über das Prototypen-Stadium hinaus...
#11, mos: Eine zusätzliche Diode gegenläufig parallel dazu aufzulöten funktioniert natürlich, aber einfacher wäre es, die bestehende Diode zu überbrücken. Schlicht & ergreifend mit einem Stückchen Draht. Der Spannungsverlust ist dann ziemlich genau 0 Volt. In meinem Prototyp verwende ich übrigens Schottky-Dioden, die haben einen geringeren Spannungsabfall von nur etwa 0,3 Volt.
Grüsse
robi
Die Diode, die auf der Platine aufgelötet ist (das rot markierte Teilchen im Beitrag #5), übernimmt die Funktion des Selenplättchens von früher - sie lässt Strom nur in einer Richtung durch. Wenn der Strom 'andersrum' daherkommt, wirkt sie wie ein Rückschlagventil, dann geht gar nix - mal etwas einfach ausgedrückt. Wenn man mit Wechselstrom fährt, wird nur die eine Halbwelle durchgelassen. Fährt das Auto in der falschen Richtung, ist es wohl am einfachsten, die Bahn umpolen, d.h. Plus und Minus am Trafo oder am Gleichrichter zu vertauschen. Mit etwas Experimentieren gelingt das gut. (Selbstverständlich ist es auch ok, ein Selenplättchen zwischen Kohlenhalter und Motorkontakt einzuklemmen - dann muss man aber die Diode auf der Repro-Platine überbrücken).
Der Unterschied zu früher: Das Selenplättchen konnte man wenden und damit die Stromrichtung umdrehen, wenn das Auto in die falsche Richtung fuhr. Die Diode auf der Repro-Platine ist fest aufgelötet und deshalb schwierig bis gar nicht umzudrehen. Ich hatte im Zusammenhang damit schon mal Kontakt mit Klaus Halgato und wies ihn darauf hin, dass er eigentlich zwei Versionen seiner Platine anbieten könnte; es scheint aber, dass er noch immer nur die eine Version im Programm hat.
In einer schwachen Minute entwarf ich eine Universal-Repro-Platine, auf der zwei Dioden 'gegenläufig' aufgelötet sind; mit einem kleinen Brückenstecker kann man wahlweise die eine oder die andere Diode überbrücken, was dem Wenden des Selenplättchens enstpricht; damit der Stecker nicht zu stark aufträgt und auf der Fahrbahn schleift, ist er liegend und teilweise in einer Aussparung versenkt eingebaut. Funktioniert gut, obwohl der Prototyp hübsch-hässlich gebastelt aussieht. Kam bisher leider nicht über das Prototypen-Stadium hinaus...
#11, mos: Eine zusätzliche Diode gegenläufig parallel dazu aufzulöten funktioniert natürlich, aber einfacher wäre es, die bestehende Diode zu überbrücken. Schlicht & ergreifend mit einem Stückchen Draht. Der Spannungsverlust ist dann ziemlich genau 0 Volt. In meinem Prototyp verwende ich übrigens Schottky-Dioden, die haben einen geringeren Spannungsabfall von nur etwa 0,3 Volt.
Grüsse
robi

