Jetzt endlich, hier die zwei frühen Inlets der 4002.
Schauen wir zunächst einmal, was drin sein muss. Das weiter oben verlinkte Angebot der 4002, 2. Version ohne Innenaufkleber auf dem Inlet schien mir eine Zeitkapsel zu sein. Offensichtlich ist neben der Packung nicht viel anderes angeschafft worden, der Bespielungsgrad schien mäßig. Die Autos mit originalem P 3 Chassis, der 4801 mit passenden Sternfelgen versehen.
Gar kein schlecht aussehendes Angebot, auch wenn man nur die auszuschlachtenden Teile wie Autos, Regler und Schienen anschaut. Das Inlet gut erhalten, der Deckel beschädigt. Ich hab das kurzerhand ersteigert, obwohl ... mein Monatsbudget Faller schon erschöpft war ... wegen eines hellgrauen 300 SE Cabriolets. Aber das ist eine andere Geschichte.
Kurz, die Packung übertraf alle Erwartungen. Weder etwas zugekauft noch weggelassen gibt die Bestückung die Lösung einiger Rätsel auf.
"Pfeiler für einfache Überführung und Leitplanken liegen bei" heisst es im Prospekt 63/64.
Sehr witzig.
Irgendwo ist dieser Pfeilersatz auch als 4783 bezeichnet worden, finde ich gerade nicht. Die Bestückung hier hilft weiter und beantwortet diese Frage endlich:
Wie schon früher vermutet, gibt es vier Pfeiler, zwei mit doppeltem und zwei mit dreifachem Segment. Also vier Stützen insgesamt.
Also dieses Geheimnis ist endlich gelüftet.
Und welche Leitplanken steck(t)en jetzt drin?
Der wunderbare Vorbesitzer hat die meisten Gussteile aufbewahrt, an welchen die Planken angegossen waren. So lernen wir jetzt den folgenden Plankeninhalt.
4245, 2 ganze und 2 halbe - durch Gussteile bestätigt
4930 4 ganze - ohne Gussteile
4120 2 ganze und 2 halbe - durch Gussteile bestätigt
Dazu kommen die Randsteine
2 Gussteile 40510 a je 40 Steine, insgesamt also 80
Das geht gut auf: Die Anzahl der Bohrungen zur Aufnahme der Planken respektive Steine beträgt auf der Aussenseite aller Fahrbahnen 58, auf der Innenseite 46; die Planken füllen auf der Aussenseite 44 Bohrungen, bleiben 14 freie, 2 gehören zur 4103, die jeweils nur eine Bohrung hat, also zur Aufnahme von Planken nicht in Frage kommt, bleiben 12, vier davon gehören zur 4245, da bei vier Fahrbahnteilen nur Planken für zwei ganze und 2 halbe Füllungen beiliegen.
Bleiben acht, die auf der Geraden liegen. Das sind zwei Fahrbahnlängen 4120. Wohl freigelassen für das Einsetzen der Autos auf die Bahn.
Sechzig Steine werden gebraucht um die 60 freien Bohrungen innen und aussen zu füllen, 20 Steine verbleiben am Gussteil 40510. Die Verwendung hier zeigt eine ähnliche Anzahl noch am Gussteil hängender Steine.
Mitgekommen? Leichter Wahnsinn scheint sich einzuschleichen ... . Aber alles ist gut. Übrigens waren noch 70 von den achtzig Steinen da, munter im Kasten verteilt.
Was brauchen wir noch?
Das orangene Kabel mit den zwei gleichfarbigen Steckern für die 4030-Reglerüberbrückung bei Hintereinanderfahrt. Ist da.
Abziehbild-Karte. Ist da, mit Herstellerangabe. Wer kein Sütterlin beherrscht: Das heisst wohl "Brugger", s. Fotos unten.
Abziehplättchen. Ist da. Verbinderschlüssel und Anleitung - habe ich ergänzt.
Fertig. Bleiben noch die "Döschen" für die Verbinder und die Windschutzscheiben für die Regler. Ich neige dazu, das bei der zweiten Version weder die Döschen noch die Scheiben noch Verwendung fanden. Verbinder waren im alten Plastiksäckchen beigefügt. Scheiben waren nicht da, diese könnte ich aber ergänzen. Werde ich auch tun - auch die Döschen habe ich eingefügt. Um den Fallerschen Schlendrian ein wenig zu optimieren.
Erstaunlich ist, das sowohl die frühe Anleitung als auch die Werbung im Deckel die 4003 beinhalten, die ja bekanntlich erst viel später kam.
Gepackt mit 4110 unten zwischen den Nasen, daneben je ein 4103. Kurven drauf, passt. "4783" und 40510 in die kastenförmige Aussparung, alles andere in den Schlitz zwischen den Döschen. Passt auch. Den Fussabdrücken im Styropr nach zeigen die Regler zum Kastenrand. Die Kurven liegen also unten. Fertig.
Bleibt noch die erste Version.
Sieht im Prinzip genau so aus. Nur ohne Kasten im Styropor. Da ist stattdessen der Aufkleber. Die Döschen nehmen die Verbinder auf, in den Zwischenraum muss alles andere reingestopft werden. Die Regler zeigen nach den Fussabdrücken zur Kastenmitte, liegen also unten. Schön zu sehen in der Abbildung im Faller Magazin 34/ Spalte 1343.
So sollte es gewesen sein, alles spricht dafür.
Grüße
Ulrich
Hier der Auszug aus dem Faller Magazin
Schauen wir zunächst einmal, was drin sein muss. Das weiter oben verlinkte Angebot der 4002, 2. Version ohne Innenaufkleber auf dem Inlet schien mir eine Zeitkapsel zu sein. Offensichtlich ist neben der Packung nicht viel anderes angeschafft worden, der Bespielungsgrad schien mäßig. Die Autos mit originalem P 3 Chassis, der 4801 mit passenden Sternfelgen versehen.
Gar kein schlecht aussehendes Angebot, auch wenn man nur die auszuschlachtenden Teile wie Autos, Regler und Schienen anschaut. Das Inlet gut erhalten, der Deckel beschädigt. Ich hab das kurzerhand ersteigert, obwohl ... mein Monatsbudget Faller schon erschöpft war ... wegen eines hellgrauen 300 SE Cabriolets. Aber das ist eine andere Geschichte.
Kurz, die Packung übertraf alle Erwartungen. Weder etwas zugekauft noch weggelassen gibt die Bestückung die Lösung einiger Rätsel auf.
"Pfeiler für einfache Überführung und Leitplanken liegen bei" heisst es im Prospekt 63/64.
Sehr witzig.
Irgendwo ist dieser Pfeilersatz auch als 4783 bezeichnet worden, finde ich gerade nicht. Die Bestückung hier hilft weiter und beantwortet diese Frage endlich:
Wie schon früher vermutet, gibt es vier Pfeiler, zwei mit doppeltem und zwei mit dreifachem Segment. Also vier Stützen insgesamt.
Also dieses Geheimnis ist endlich gelüftet.
Und welche Leitplanken steck(t)en jetzt drin?
Der wunderbare Vorbesitzer hat die meisten Gussteile aufbewahrt, an welchen die Planken angegossen waren. So lernen wir jetzt den folgenden Plankeninhalt.
4245, 2 ganze und 2 halbe - durch Gussteile bestätigt
4930 4 ganze - ohne Gussteile
4120 2 ganze und 2 halbe - durch Gussteile bestätigt
Dazu kommen die Randsteine
2 Gussteile 40510 a je 40 Steine, insgesamt also 80
Das geht gut auf: Die Anzahl der Bohrungen zur Aufnahme der Planken respektive Steine beträgt auf der Aussenseite aller Fahrbahnen 58, auf der Innenseite 46; die Planken füllen auf der Aussenseite 44 Bohrungen, bleiben 14 freie, 2 gehören zur 4103, die jeweils nur eine Bohrung hat, also zur Aufnahme von Planken nicht in Frage kommt, bleiben 12, vier davon gehören zur 4245, da bei vier Fahrbahnteilen nur Planken für zwei ganze und 2 halbe Füllungen beiliegen.
Bleiben acht, die auf der Geraden liegen. Das sind zwei Fahrbahnlängen 4120. Wohl freigelassen für das Einsetzen der Autos auf die Bahn.
Sechzig Steine werden gebraucht um die 60 freien Bohrungen innen und aussen zu füllen, 20 Steine verbleiben am Gussteil 40510. Die Verwendung hier zeigt eine ähnliche Anzahl noch am Gussteil hängender Steine.
Mitgekommen? Leichter Wahnsinn scheint sich einzuschleichen ... . Aber alles ist gut. Übrigens waren noch 70 von den achtzig Steinen da, munter im Kasten verteilt.
Was brauchen wir noch?
Das orangene Kabel mit den zwei gleichfarbigen Steckern für die 4030-Reglerüberbrückung bei Hintereinanderfahrt. Ist da.
Abziehbild-Karte. Ist da, mit Herstellerangabe. Wer kein Sütterlin beherrscht: Das heisst wohl "Brugger", s. Fotos unten.
Abziehplättchen. Ist da. Verbinderschlüssel und Anleitung - habe ich ergänzt.
Fertig. Bleiben noch die "Döschen" für die Verbinder und die Windschutzscheiben für die Regler. Ich neige dazu, das bei der zweiten Version weder die Döschen noch die Scheiben noch Verwendung fanden. Verbinder waren im alten Plastiksäckchen beigefügt. Scheiben waren nicht da, diese könnte ich aber ergänzen. Werde ich auch tun - auch die Döschen habe ich eingefügt. Um den Fallerschen Schlendrian ein wenig zu optimieren.
Erstaunlich ist, das sowohl die frühe Anleitung als auch die Werbung im Deckel die 4003 beinhalten, die ja bekanntlich erst viel später kam.
Gepackt mit 4110 unten zwischen den Nasen, daneben je ein 4103. Kurven drauf, passt. "4783" und 40510 in die kastenförmige Aussparung, alles andere in den Schlitz zwischen den Döschen. Passt auch. Den Fussabdrücken im Styropr nach zeigen die Regler zum Kastenrand. Die Kurven liegen also unten. Fertig.
Bleibt noch die erste Version.
Sieht im Prinzip genau so aus. Nur ohne Kasten im Styropor. Da ist stattdessen der Aufkleber. Die Döschen nehmen die Verbinder auf, in den Zwischenraum muss alles andere reingestopft werden. Die Regler zeigen nach den Fussabdrücken zur Kastenmitte, liegen also unten. Schön zu sehen in der Abbildung im Faller Magazin 34/ Spalte 1343.
So sollte es gewesen sein, alles spricht dafür.
Grüße
Ulrich
Hier der Auszug aus dem Faller Magazin

