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Muss die Blockmotorhistorik umgeschrieben werden?
#34
kleine Ergänzung: Das Faller Getriebe ist aus (zerbrechlichem) Hartkunststoff, das Spiel ist gigangtisch. Die "Querwelle" hat soviel Spiel, dass Blockierer und Leerlauf sich munter abwechseln.

Ich glaube man kann dieses Chassis mit einer Software Beta Version vergleichen, die zum Glück sehr schnell durch eine andere Beta Version (Messingschnecke) ersetzt wurde.

Lionel und Atlas gefallen mit zahlreichen Details, sei es der belastbare Kunststoff, die Materialstärke des Chassis und der Zahnräder oder auch die Fixierung des Motors auf dem Chassis. Bei der Qualität der Karossen kann Faller von Anfang an sehr gut mithalten. Atlas Karossen liegen eher auf Niveau Kaugummiautomat (was mir gefällt, Straßenkreuzer mit Schmunzelgarantie). Atlas hatte allerdings sämtliche Getriebekomponenten als Einzelersatzteile im Programm, was in Punkto Nachhaltigkeit noch heute vorbildlich ist.

Der "Mercedes" ist ganz eindeutig Lionel. Ich kann Hans nur zustimmen, dass die Qualität aller Komponenten (perfekte Metallräder, Top Motor, spielfreies Getriebe!) in ungetrübten Fahrspass mündet.

Diese Geschichte wiederholt sich auch heute noch in Germany. Hatte letzte Woche eine Diskussion mit einem Maschinenbauunternehmen, das sich wundert, wieso es 47 fast baugleiche Anlagenkomponenten im Programm hat.

Hauptursache: Für den Konstrukteur ist es einfacher die Komponente noch einmal zu zeichnen und es sichert auch seine Beschäftigung. Niemand hindert ihn daran. Sehr gefährlich, weil Seitwärtsbewegung statt Innovation.
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RE: Muss die Blockmotorhistorik umgeschrieben werden? - von Fallerista - 24-02-2016, 10:17

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