16-04-2015, 19:01
Ui Hans, das sind aber viele Fragen. Ich fange mal mit dem Wichtigsten an. Wie genau misst das Smartphone?
Die Messung ist erstaunlich genau. Laut Wikipedia beträgt die Feldstärke des Erdmagnetfelds in unseren Breitengraden 48 µT. In der Mitte meines Gartens, weit ab von jeglichen metallischen Gegenständen, schwankt die Anzeige meines Galaxys zwischen 48,0 und 48,2 µT.
Natürlich kannst Du auch das Magnetfeld von im Chassis eingebauten Magneten messen. Aber dann misst Du immer das Magnetfeld, das beide Magnete gleichzeitig erzeugen, die Überlagerung der beiden Einzelfelder sozusagen. Die einzelnen Magnete zu unterscheiden, dürfte schwer fallen. Natürlich kannst Du Dein Auto einmal von Links und einmal von Rechts messen. Sind die Messwerte unterschiedlich, sind auch die Magnete unterschiedlich. Aber den Absolutwert der Magnete wirst Du nicht messen können. Der Eine wird immer den Anderen stören.
Zur Ermittlung und zum Vergleich der Downforcekraft verschiedener Slotcars reicht das aber allemal aus. Da reicht auch die Messung des Gesamtfeldes.
Wer sein Handy zur Zeitmessung einer einzelnen Spur auf einer Teststrecke einsetzen will, kann das übrigens auch tun. Bisher kannte ich nur Apps, die die Rundenzeiten ermitteln, indem sie das Bild der Kamera auswerten. Die sind etwas umständlich, weil man dann das Handy über der Fahrbahn aufbauen muss.
Probiert doch mal die App Slot Car Trainer aus. Die gibt es auch in einer kostenlosen Version. Dieser Rundenzähler wertet das durch ein vorbeifahrendes Slotcar veränderte Magnetfeld aus. Es reicht aus, das Handy direkt neben die Fahrbahn zu legen oder zu stellen.
Ich habe gestern Abend nur kurz damit herumgespielt und fand das Ergebnis erstaunlich. Die kostenlose App kann zwar nur maximal 12 Runden erfassen. Wenn man aber die Empfindlichkeit einmal justiert hat, funktioniert alles prima. Das wäre eine simple Lösung, um bei meinem Stadtbahnmodul mit Rennstrecke die Rundenzeiten zu messen. Mal sehen, wer die 10 Doppelrunden in der schnellsten Zeit schafft. Bis Lechenich sollte das zu schaffen sein.
Magnetische Grüße auch an die Herren Tesla und Gauß
Markus
Die Messung ist erstaunlich genau. Laut Wikipedia beträgt die Feldstärke des Erdmagnetfelds in unseren Breitengraden 48 µT. In der Mitte meines Gartens, weit ab von jeglichen metallischen Gegenständen, schwankt die Anzeige meines Galaxys zwischen 48,0 und 48,2 µT.
Natürlich kannst Du auch das Magnetfeld von im Chassis eingebauten Magneten messen. Aber dann misst Du immer das Magnetfeld, das beide Magnete gleichzeitig erzeugen, die Überlagerung der beiden Einzelfelder sozusagen. Die einzelnen Magnete zu unterscheiden, dürfte schwer fallen. Natürlich kannst Du Dein Auto einmal von Links und einmal von Rechts messen. Sind die Messwerte unterschiedlich, sind auch die Magnete unterschiedlich. Aber den Absolutwert der Magnete wirst Du nicht messen können. Der Eine wird immer den Anderen stören.
Zur Ermittlung und zum Vergleich der Downforcekraft verschiedener Slotcars reicht das aber allemal aus. Da reicht auch die Messung des Gesamtfeldes.
Wer sein Handy zur Zeitmessung einer einzelnen Spur auf einer Teststrecke einsetzen will, kann das übrigens auch tun. Bisher kannte ich nur Apps, die die Rundenzeiten ermitteln, indem sie das Bild der Kamera auswerten. Die sind etwas umständlich, weil man dann das Handy über der Fahrbahn aufbauen muss.
Probiert doch mal die App Slot Car Trainer aus. Die gibt es auch in einer kostenlosen Version. Dieser Rundenzähler wertet das durch ein vorbeifahrendes Slotcar veränderte Magnetfeld aus. Es reicht aus, das Handy direkt neben die Fahrbahn zu legen oder zu stellen.
Ich habe gestern Abend nur kurz damit herumgespielt und fand das Ergebnis erstaunlich. Die kostenlose App kann zwar nur maximal 12 Runden erfassen. Wenn man aber die Empfindlichkeit einmal justiert hat, funktioniert alles prima. Das wäre eine simple Lösung, um bei meinem Stadtbahnmodul mit Rennstrecke die Rundenzeiten zu messen. Mal sehen, wer die 10 Doppelrunden in der schnellsten Zeit schafft. Bis Lechenich sollte das zu schaffen sein.
Magnetische Grüße auch an die Herren Tesla und Gauß
Markus

