05-03-2015, 12:56
Mit den Originalen - oh Fallerista! - wärst Du "King of the Kongo"!
Noch'n paar Fragen und Anmerkungen an Mario und Dich, so etwa ab #5:
EUGEN BÖHRINGER
Klingt interessant! Als der in der Schule durchgenommen wurde, muß ich gerade gepennt haben. Mario, magst Du uns aufklären? Wer war das? Und ergibt sich da vielleicht auch ein engerer Bezug zu Faller?
MESSEN + GEISTIGER HORIZONT
Die Präsenz in Nürnberg war Pflicht für Edwin + Hermann Faller. Die Herren sind wohl auch auf der Tokio-Messe gewesen – also vor der Haustür von Marusan und Mabuchi, die damals alles für jeden produzierten. Siehe meinen länglichen Beitrag im Nachbarthread zum Faller-Umfeld.
ARNOLD IN DEN USA
Der Arnold- Repräsentant in den USA war – na?
Genau: Charles C. Merzbach! Der hatte nebenbei auch Märklin im Angebot und Fleischmann. Und dann vertrat er noch diese kleine Manufaktur für Modellbahn-Zubehör und Plastikhäusle im cozy black forest. Auf die Gefahr hin, zu langweilen: es war Merzbach, der die Brüder F. auf „Aurora“ aufmerksam machte. Dieser – bisweilen etwas schillernde – Herr besaß weltumspannende Kontakte.
PLAGIARITIS
Komisch – je mehr ich über das Thema aufsauge, desto mehr verstärkt sich der Eindruck, dass da vieles auf einvernehmlicher Gegenseitigkeit beruhte. Merzbach gehörte zu denen, die im Modelleisenbahnbereich gelegentlich überzogen und sich dann vor Gericht eine blutige Nase holten. Aber man könnte sich vorstellen, dass es in Sachen Copyright Gentlemen-Agreements gab. Bei „Marx“ fällt auf, dass sie kopierten. Und das mies. Hatten sie bei ihrer damaligen Größe eigentlich nicht nötig. Das Verhältnis „Faller“-„Aurora“ zeigt sich kurz einmal 1973, als Peter Scherzinger (Sales Manager „Aurora Europe“) und Richard Wadsworth die Faller-Junx zu „Magnatraction“ überreden. Und woher hatten die Gütenbacher eigentlich ihre Flachanker-Wickelmaschine?
BAUWERKE & AUSRICHTUNGEN
Da ist sie wieder diese seltsame Diskrepanz: einerseits die akuraten Streckenpläne von Rundkursen, die damals im breiten Publikum kaum jemand kannte (Beispiel: Pau) und dazu auch noch die ganzen markanten Nürburgring-Bauten. Das war damals ein Kulturschock: megacool! Andererseits dieses halbgare Geschwafel über Motorsport, das auch in anderen Druckerzeugnissen noch wortgleich auftaucht. Schon seltsam.
FERRARI 250 GT & LURCHI
Äh – wieder was verpasst: und wie gehen die beiden jetzt zusammen?
- HansHH
Noch'n paar Fragen und Anmerkungen an Mario und Dich, so etwa ab #5:
EUGEN BÖHRINGER
Klingt interessant! Als der in der Schule durchgenommen wurde, muß ich gerade gepennt haben. Mario, magst Du uns aufklären? Wer war das? Und ergibt sich da vielleicht auch ein engerer Bezug zu Faller?
MESSEN + GEISTIGER HORIZONT
Die Präsenz in Nürnberg war Pflicht für Edwin + Hermann Faller. Die Herren sind wohl auch auf der Tokio-Messe gewesen – also vor der Haustür von Marusan und Mabuchi, die damals alles für jeden produzierten. Siehe meinen länglichen Beitrag im Nachbarthread zum Faller-Umfeld.
ARNOLD IN DEN USA
Der Arnold- Repräsentant in den USA war – na?
Genau: Charles C. Merzbach! Der hatte nebenbei auch Märklin im Angebot und Fleischmann. Und dann vertrat er noch diese kleine Manufaktur für Modellbahn-Zubehör und Plastikhäusle im cozy black forest. Auf die Gefahr hin, zu langweilen: es war Merzbach, der die Brüder F. auf „Aurora“ aufmerksam machte. Dieser – bisweilen etwas schillernde – Herr besaß weltumspannende Kontakte.
PLAGIARITIS
Komisch – je mehr ich über das Thema aufsauge, desto mehr verstärkt sich der Eindruck, dass da vieles auf einvernehmlicher Gegenseitigkeit beruhte. Merzbach gehörte zu denen, die im Modelleisenbahnbereich gelegentlich überzogen und sich dann vor Gericht eine blutige Nase holten. Aber man könnte sich vorstellen, dass es in Sachen Copyright Gentlemen-Agreements gab. Bei „Marx“ fällt auf, dass sie kopierten. Und das mies. Hatten sie bei ihrer damaligen Größe eigentlich nicht nötig. Das Verhältnis „Faller“-„Aurora“ zeigt sich kurz einmal 1973, als Peter Scherzinger (Sales Manager „Aurora Europe“) und Richard Wadsworth die Faller-Junx zu „Magnatraction“ überreden. Und woher hatten die Gütenbacher eigentlich ihre Flachanker-Wickelmaschine?
BAUWERKE & AUSRICHTUNGEN
Da ist sie wieder diese seltsame Diskrepanz: einerseits die akuraten Streckenpläne von Rundkursen, die damals im breiten Publikum kaum jemand kannte (Beispiel: Pau) und dazu auch noch die ganzen markanten Nürburgring-Bauten. Das war damals ein Kulturschock: megacool! Andererseits dieses halbgare Geschwafel über Motorsport, das auch in anderen Druckerzeugnissen noch wortgleich auftaucht. Schon seltsam.
FERRARI 250 GT & LURCHI
Äh – wieder was verpasst: und wie gehen die beiden jetzt zusammen?
- HansHH

