13-12-2014, 15:40
Hallo T-Dasher,
zum Thema T-Dash Chassis gab es lange keinen Beitrag mehr. In der Diskussion war zuletzt die Frage, warum das T-Dash Chassis so schnell verschleißt.
Ich habe in den letzten Wochen ein T-Dash Chassis unter eine Faller-Käfer Karosserie gebastelt. Bis das passte und vor allen Dingen gut aussah, musste das T-Dash Cassis eine Menge Material opfern.
Der T-Dash Kunststoff verhält sich bei der spanenden Bearbeitung ganz anders, als die Chassis, an die ich bisher Messer oder Fräser angesetzt habe. Beim Abtragen mit dem Dremel Fräser entsteht ein ganz feiner Kunststoffstaub. Normalerweise bin ich kleine Späne gewohnt.
Ich kenne dieses Verhalten von glasfaserverstärkten Kunststoffen. So ein feiner Staub ist typisch für kurzfaserverstärkte Thermoplaste. Die Glasfasern, die thermoplastischen Kunststoffen beigemischt werden, habe typischerweise eine länge von 0,1 mm bis 1 mm. Die Fasern verleihen dem Kunststoff eine höhere Steifigkeit und Festigkeit. Das Chassis ist also formstabiler. Dafür ist der Werkstoff aber spröder, als ein unverstärkter Kunststoff.
Die Anwesenheit von Glasfasern würde auch erklären, warum sich so viel Messingabrieb bildet. So viel feinen Messingstaubauf der Ankerplatte habe ich noch bei keinem anderen Flachanekr-Chassis beobachtet. Auch die Kronenräder auf der Hinterachse haben mittlerweile eine goldene Farbe.
Um den Kunststoff weitgehend vor Verschleiß zu schützen habe ich das seitliche Spiel der Hinterachse mit Spacern zwischen Felge und Chassis minimiert und die Position des Kronrades so eingestellt, dass eine möglichst große Fläche der Zahnflanken mit dem Messingritzel in Kontakt ist. Zusätzlich habe ich dem Anker in der Chassiswanne eine Messingbuchse als Lager spendiert.
Es wäre interessant zu hören, ob ihr ähnliche Erfahrungen mit den T-Dash Chassis gemacht habt.
Vorweihnachtliche Bastelgrüße
Markus
zum Thema T-Dash Chassis gab es lange keinen Beitrag mehr. In der Diskussion war zuletzt die Frage, warum das T-Dash Chassis so schnell verschleißt.
Ich habe in den letzten Wochen ein T-Dash Chassis unter eine Faller-Käfer Karosserie gebastelt. Bis das passte und vor allen Dingen gut aussah, musste das T-Dash Cassis eine Menge Material opfern.
Der T-Dash Kunststoff verhält sich bei der spanenden Bearbeitung ganz anders, als die Chassis, an die ich bisher Messer oder Fräser angesetzt habe. Beim Abtragen mit dem Dremel Fräser entsteht ein ganz feiner Kunststoffstaub. Normalerweise bin ich kleine Späne gewohnt.
Ich kenne dieses Verhalten von glasfaserverstärkten Kunststoffen. So ein feiner Staub ist typisch für kurzfaserverstärkte Thermoplaste. Die Glasfasern, die thermoplastischen Kunststoffen beigemischt werden, habe typischerweise eine länge von 0,1 mm bis 1 mm. Die Fasern verleihen dem Kunststoff eine höhere Steifigkeit und Festigkeit. Das Chassis ist also formstabiler. Dafür ist der Werkstoff aber spröder, als ein unverstärkter Kunststoff.
Die Anwesenheit von Glasfasern würde auch erklären, warum sich so viel Messingabrieb bildet. So viel feinen Messingstaubauf der Ankerplatte habe ich noch bei keinem anderen Flachanekr-Chassis beobachtet. Auch die Kronenräder auf der Hinterachse haben mittlerweile eine goldene Farbe.
Um den Kunststoff weitgehend vor Verschleiß zu schützen habe ich das seitliche Spiel der Hinterachse mit Spacern zwischen Felge und Chassis minimiert und die Position des Kronrades so eingestellt, dass eine möglichst große Fläche der Zahnflanken mit dem Messingritzel in Kontakt ist. Zusätzlich habe ich dem Anker in der Chassiswanne eine Messingbuchse als Lager spendiert.
Es wäre interessant zu hören, ob ihr ähnliche Erfahrungen mit den T-Dash Chassis gemacht habt.
Vorweihnachtliche Bastelgrüße
Markus

