02-09-2012, 19:33
Es gibt dazu 2 Gedanken-Linien, die beide wert sind berücksichtigt zu werden. Zum einen gibt es eine "Theorie", die da sagt: alle sich gegeneinander bewegenden Teile, besonders Lager müssen im Öl "schwimmen". Das soll sagen, je weniger mechanischer Widerstand, desdo besser. DAS würde aber auch bedeuten, daß Kohlen im "Öl schwimen". Das aber ist bei unseren Kohlen aber leider nicht "unbedingt von Vorteil". Eher im Gegenteil. Wie wir wissen, bringt es eigentlich immer was, vor dem (Neu-)Start die Kohlen Öl-FREI zu "bruzzeln". Es gibt also auch bei unseren Autos Stellen, da muss oder sollte besser KEIN ÖL hin. Nun sind leider die Stellen, wo Öl hinmuss und wo auf garkeinen Fall Öl hindarf, größenabhängig eben sehr nah beieinander. Es kommt also bei uns auf die VORSICHTIGE Dosierung an. An anderer Stelle stand, daß ein Kollege sein Öl am unteren Lager der Flachanker (nur) mit einem Zahnstocher oder einer Nadel dosiert.
Die andere Linie sollte aber auch nicht ganz unberücksichtigt bleiben. Man kann alle Stoffe grob unterteilen in "hydrophil" (=wasserlöslich, eigentlich wasserliebend) und "lipophil" (=öllöslich, ölliebend). Das machen Naturwissenschaftler so bei Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Vitaminen und vielen anderen mehr. Meist schließt das Eine das Andere komplett aus, was also sehr gut wasserlöslich ist, ist in Fetten und Ölen überhaupt nicht löslich. Staub, Gummi-Abrieb, anderer(!) Abrieb und alles mögliche sind leider meist sehr gut in Öl löslich aber auch wenn NICHT, kann Öl und Fett temperatur- und bewegungs-abhängig(!) sehr gut (lösliche?) Partikel aufnehmen. Wir alle kennen die Arzneiformen Salben, Pasten, Lotiones (Schüttelmixturen) und dergleichen. Je mehr Feststoffe in Öl und Fett eingearbeitet werden, desdo "fester" und "klebriger" wird die Geschichte. Und genau das geschieht (auch), wenn zuviel(!) Staub und Abrieb an Stellen gelangt, wo Öl ist. Dann entsteht unweigerlich eine "Salbe" und die wird in Laufe des Rennens bestimmt irgendwann zäh.
Ein anderer Aspekt sind die Schinen selbst. DIE (Schinen) bestehen aus (billigem) Kunststoff. Ich glaube kaum, daß sich die Hersteller und Produzenten (in China!) Gedanken machen über die (LANGE!) Haltbarkeit ihrer Prudukte. Eher vermute ich, daß das Schinen-Material keinen "großen Qualitäts-Ansprüchen" genügt. Die Kunststoffe werden billig, billig, billig sein. Das bedeutet, daß sie keinesfalls sehr gleichmäßig sein werden in mehrerelei Hinsicht. Die Zusammensetzungen werden nicht konstant sein. Mal ist mehr hiervon drin, mal mehr davon. Die Bestandteile sind dann meistens (was Wunder!) mehrheitlich lipophil. Das ist dann oft der Grund, warum Öle (und andere Lösungsmittel!) in der Lage sind, Schinen zu beschädigen und/oder Teilsubstanzen herauszulösen. In größeren Maßstäben wie 1:24 sind alle Haftmittel VERBOTEN, warum wohl? (Nur auf Holzbahnen werden Haftmittel, mit lipophilen Bestandteilen und Lösungsmitteln verwendet). Ich kenne Plastik-Bahnen, da sind von UNERLAUBTEN Haftmitteln "Spurrillen" am Start! Wer also bei uns in 1:24 Haftmittel verwendet, riskiert, daß sich die Schinen irgendwann zerbröseln und verabschieden (können). Ich könnte mir vorstellen, daß unsere h0-Schinen es auch nicht gerne haben, mit Lösungsmitteln (wie ÖL!) behandelt zu werden. Das ist wohl ein "Prozess", der nicht spontan abläuft aber ich möchte da eigentlich auch keine Überraschung in ein paar Jahren erleben.
Wer also "unbedingt" mit Schmierstoffen auf seiner Bahn "experimentieren möchte", sollte das tun aber nicht hinterher meckern, wenn einzelne Schienen oder ganze Streckenteile sich in ein paar Jahren verabschieden mit den Worten: es war eine schöne Zeit mit Euch.
Herzliche Grüße vonne Rennkugel
Hans a D
Die andere Linie sollte aber auch nicht ganz unberücksichtigt bleiben. Man kann alle Stoffe grob unterteilen in "hydrophil" (=wasserlöslich, eigentlich wasserliebend) und "lipophil" (=öllöslich, ölliebend). Das machen Naturwissenschaftler so bei Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Vitaminen und vielen anderen mehr. Meist schließt das Eine das Andere komplett aus, was also sehr gut wasserlöslich ist, ist in Fetten und Ölen überhaupt nicht löslich. Staub, Gummi-Abrieb, anderer(!) Abrieb und alles mögliche sind leider meist sehr gut in Öl löslich aber auch wenn NICHT, kann Öl und Fett temperatur- und bewegungs-abhängig(!) sehr gut (lösliche?) Partikel aufnehmen. Wir alle kennen die Arzneiformen Salben, Pasten, Lotiones (Schüttelmixturen) und dergleichen. Je mehr Feststoffe in Öl und Fett eingearbeitet werden, desdo "fester" und "klebriger" wird die Geschichte. Und genau das geschieht (auch), wenn zuviel(!) Staub und Abrieb an Stellen gelangt, wo Öl ist. Dann entsteht unweigerlich eine "Salbe" und die wird in Laufe des Rennens bestimmt irgendwann zäh.
Ein anderer Aspekt sind die Schinen selbst. DIE (Schinen) bestehen aus (billigem) Kunststoff. Ich glaube kaum, daß sich die Hersteller und Produzenten (in China!) Gedanken machen über die (LANGE!) Haltbarkeit ihrer Prudukte. Eher vermute ich, daß das Schinen-Material keinen "großen Qualitäts-Ansprüchen" genügt. Die Kunststoffe werden billig, billig, billig sein. Das bedeutet, daß sie keinesfalls sehr gleichmäßig sein werden in mehrerelei Hinsicht. Die Zusammensetzungen werden nicht konstant sein. Mal ist mehr hiervon drin, mal mehr davon. Die Bestandteile sind dann meistens (was Wunder!) mehrheitlich lipophil. Das ist dann oft der Grund, warum Öle (und andere Lösungsmittel!) in der Lage sind, Schinen zu beschädigen und/oder Teilsubstanzen herauszulösen. In größeren Maßstäben wie 1:24 sind alle Haftmittel VERBOTEN, warum wohl? (Nur auf Holzbahnen werden Haftmittel, mit lipophilen Bestandteilen und Lösungsmitteln verwendet). Ich kenne Plastik-Bahnen, da sind von UNERLAUBTEN Haftmitteln "Spurrillen" am Start! Wer also bei uns in 1:24 Haftmittel verwendet, riskiert, daß sich die Schinen irgendwann zerbröseln und verabschieden (können). Ich könnte mir vorstellen, daß unsere h0-Schinen es auch nicht gerne haben, mit Lösungsmitteln (wie ÖL!) behandelt zu werden. Das ist wohl ein "Prozess", der nicht spontan abläuft aber ich möchte da eigentlich auch keine Überraschung in ein paar Jahren erleben.
Wer also "unbedingt" mit Schmierstoffen auf seiner Bahn "experimentieren möchte", sollte das tun aber nicht hinterher meckern, wenn einzelne Schienen oder ganze Streckenteile sich in ein paar Jahren verabschieden mit den Worten: es war eine schöne Zeit mit Euch.
Herzliche Grüße vonne Rennkugel
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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