22-09-2005, 23:23
Hallo Michael,
Behandlung von Silikon-Reifen: Genau, wie Du's beschrieben hast, weil sie sehr gern Staub aufnehmen. Wir haben das hier bei Rennen mit 132ern auch mit Gummireifen so gemacht - und es wirkt.
Zur Beeinträchtigung des Grips für Gummi- und Silikon-Reifen durch Absonderungen - insbesondere von Ortmann-Reifen (Polyurethan) - gabs schon endlose Abhandlungen im DSCF. Sie sollen tatsächlich ein weißes Pulver auf der Bahn hinterlassen, das gummi- und silikonbereifte Autos zum Rutschen bringt. Die Bahn muß dann erst mehrere hundert Runden "sauber" gefahren werden. Michael Ortmann wollte das auf konkrete Anfrage allerdings nicht bestätigen.
Unter einigen 132-Fahrern kursierten dann Behauptungen, daß Silikon-Reifen einen Film auf der Bahn hinterlassen, der ebenso den Grip für Gummireifen beeinträchtigt. Ja sogar von "unsichtbarem Film" (Zitat) war die Rede. Ich halte das für ausgemachten Bull Shit!
Grundsätzlich erzeugen Gummireifen Abrieb, der nach einiger Zeit zu erhöhtem Grip führt. M.E. nehmen Silikon-Reifen nicht nur Staub, sondern auch diesen Abrieb mit der Zeit von der Bahn, wodurch Gummireifen "plötzlich" wieder schlechter haften. So habe ich das jedenfalls (in Grenzen) auf meinen Bahnen festgestellt.
BTW: Bei Silikon-Reifen sollte auch noch beachtet werden, daß weiche Mischungen auf Autos mit starken Haftmagneten zum Walken neigen. Dadurch geht auf der Geraden Leistung und in den Kurven Haftung verloren - speziell bei den scharfkantigen SuperTires. Oft lassen sich dann mit härteren Compounds bessere Rundenzeiten erzielen. Oliver Schmidt hatte das vor geraumer Zeit auch schon mal mit konkreten Messergebnissen belegt.
Gruß
Jörg
Behandlung von Silikon-Reifen: Genau, wie Du's beschrieben hast, weil sie sehr gern Staub aufnehmen. Wir haben das hier bei Rennen mit 132ern auch mit Gummireifen so gemacht - und es wirkt.
Zur Beeinträchtigung des Grips für Gummi- und Silikon-Reifen durch Absonderungen - insbesondere von Ortmann-Reifen (Polyurethan) - gabs schon endlose Abhandlungen im DSCF. Sie sollen tatsächlich ein weißes Pulver auf der Bahn hinterlassen, das gummi- und silikonbereifte Autos zum Rutschen bringt. Die Bahn muß dann erst mehrere hundert Runden "sauber" gefahren werden. Michael Ortmann wollte das auf konkrete Anfrage allerdings nicht bestätigen.
Unter einigen 132-Fahrern kursierten dann Behauptungen, daß Silikon-Reifen einen Film auf der Bahn hinterlassen, der ebenso den Grip für Gummireifen beeinträchtigt. Ja sogar von "unsichtbarem Film" (Zitat) war die Rede. Ich halte das für ausgemachten Bull Shit!
Grundsätzlich erzeugen Gummireifen Abrieb, der nach einiger Zeit zu erhöhtem Grip führt. M.E. nehmen Silikon-Reifen nicht nur Staub, sondern auch diesen Abrieb mit der Zeit von der Bahn, wodurch Gummireifen "plötzlich" wieder schlechter haften. So habe ich das jedenfalls (in Grenzen) auf meinen Bahnen festgestellt.
BTW: Bei Silikon-Reifen sollte auch noch beachtet werden, daß weiche Mischungen auf Autos mit starken Haftmagneten zum Walken neigen. Dadurch geht auf der Geraden Leistung und in den Kurven Haftung verloren - speziell bei den scharfkantigen SuperTires. Oft lassen sich dann mit härteren Compounds bessere Rundenzeiten erzielen. Oliver Schmidt hatte das vor geraumer Zeit auch schon mal mit konkreten Messergebnissen belegt.
Gruß
Jörg
