06-04-2010, 20:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-04-2010, 20:21 von hansausdortmund.)
Also wenn Ihr wirklich wollt:
1. suche ich mir von allen zur Verfügung stehenden Achsen wirklich DIE HERAUS, die "Anlass zur Hoffnug" geben, d.h. ich nehme von vornherien NUR DIE, deren FELGEN, OHNE aufgezogene REIFEN (!) höchstens eine MINIMALE UNwucht haben. Sollten die Felgen bereits deutlich "schlagen" lasse ich die Finger davon. Man könnte Achsen, bei denen NUR EINE Felge UNrund läuft, diese entfernen und duch eine absolut runde Felge ersetzen. Das führt aber selbst bei sorgfältigstem Vorgehen (!) nicht immer dazu, daß a ) die Felge auch nach dem Aufziehen immer noch so schön rund ist und b ) die Felge sich im Rennbetrieb verselbstständigt. Dazu muss VORHER der Felgen-Kunststoff soweit erwärmt werden, daß sich die Felge PROBLEMLOS mit Ritzel- bzw. FELGEN-Abzieher abziehen lässt. Bitte geht dabei sehr sorgfältig vor! Felgen hinterher auf der "neuen" Achse sichern durch 2K-Kleber oder Sekundenkleber.
2. Minimale UNwuchten kann man an Felgen durch SORGFÄLTIGES Schleifen beseitigen. Aber ACHTUNG! NIE zu viel wegschleifen, denn sonst halten die Reifen nicht (mehr) und/oder verabschieden sich im Rennbetrieb. Außerdem macht das Verfahen auch die Felge "dünner" und die Räder selbst haben unterschiedliche Durchmesser.
3. Felgen zwischendurch mit Messschieber oder Mikrometerschraube messen!
4. Man KANN Felgen wieder "auffüttern" mit (Styrol oder) 2K-Kleber. Danach muss aber zwangsläufig die endgehärtete Felge nochmal gemessen UND auf endgültige Form und Durchmesser (!) sorgfältig (!) geschliffen werden.
Es geht also fast alles. Vor (10?) Jahren hatte ich mir mal 50 (!) TYCO-440X2-Hinterachsen "geleistet". Von denen waren ganze 2 wirklich total rund und ohne jeden Fehl und Tadel. Diese beiden Hinterachsen habe ich im Jahr 2008 bei der Foren-Meisterschaft gefahren. Ihr seht also, der Aufwand hatte sich gelohnt. Ich konnte mich wirklich zu 100% auf die Gleichmäßigkeit und Berechenbarkeit meiner Achsen verlassen. Keine Überraschungen, keine "Bocksprünge", keine Ausbrüche vor, in, nach den Kurven! Das lohnt sich. Jede Kurve konnte ich immer gleich fahren, ohne daß meine Autos unberechenbar und damit unbeherrschbar wurden. Es ist also keineswegs Glück, wenn ein Auto ruhig ist und (in den Kurven) gut liegt, es ist viel Arbeit. Ich glaube schon, es wird Leute geben, die sich die Mühen machen wie ich das schon vor Jahren getan habe. Nur zu!
1. suche ich mir von allen zur Verfügung stehenden Achsen wirklich DIE HERAUS, die "Anlass zur Hoffnug" geben, d.h. ich nehme von vornherien NUR DIE, deren FELGEN, OHNE aufgezogene REIFEN (!) höchstens eine MINIMALE UNwucht haben. Sollten die Felgen bereits deutlich "schlagen" lasse ich die Finger davon. Man könnte Achsen, bei denen NUR EINE Felge UNrund läuft, diese entfernen und duch eine absolut runde Felge ersetzen. Das führt aber selbst bei sorgfältigstem Vorgehen (!) nicht immer dazu, daß a ) die Felge auch nach dem Aufziehen immer noch so schön rund ist und b ) die Felge sich im Rennbetrieb verselbstständigt. Dazu muss VORHER der Felgen-Kunststoff soweit erwärmt werden, daß sich die Felge PROBLEMLOS mit Ritzel- bzw. FELGEN-Abzieher abziehen lässt. Bitte geht dabei sehr sorgfältig vor! Felgen hinterher auf der "neuen" Achse sichern durch 2K-Kleber oder Sekundenkleber.
2. Minimale UNwuchten kann man an Felgen durch SORGFÄLTIGES Schleifen beseitigen. Aber ACHTUNG! NIE zu viel wegschleifen, denn sonst halten die Reifen nicht (mehr) und/oder verabschieden sich im Rennbetrieb. Außerdem macht das Verfahen auch die Felge "dünner" und die Räder selbst haben unterschiedliche Durchmesser.
3. Felgen zwischendurch mit Messschieber oder Mikrometerschraube messen!
4. Man KANN Felgen wieder "auffüttern" mit (Styrol oder) 2K-Kleber. Danach muss aber zwangsläufig die endgehärtete Felge nochmal gemessen UND auf endgültige Form und Durchmesser (!) sorgfältig (!) geschliffen werden.
Es geht also fast alles. Vor (10?) Jahren hatte ich mir mal 50 (!) TYCO-440X2-Hinterachsen "geleistet". Von denen waren ganze 2 wirklich total rund und ohne jeden Fehl und Tadel. Diese beiden Hinterachsen habe ich im Jahr 2008 bei der Foren-Meisterschaft gefahren. Ihr seht also, der Aufwand hatte sich gelohnt. Ich konnte mich wirklich zu 100% auf die Gleichmäßigkeit und Berechenbarkeit meiner Achsen verlassen. Keine Überraschungen, keine "Bocksprünge", keine Ausbrüche vor, in, nach den Kurven! Das lohnt sich. Jede Kurve konnte ich immer gleich fahren, ohne daß meine Autos unberechenbar und damit unbeherrschbar wurden. Es ist also keineswegs Glück, wenn ein Auto ruhig ist und (in den Kurven) gut liegt, es ist viel Arbeit. Ich glaube schon, es wird Leute geben, die sich die Mühen machen wie ich das schon vor Jahren getan habe. Nur zu!
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.

