[quote name='ToK' post='29109' date='22.04.2009 - 09:34']Hallo,
ich schließe mich meinen Vorrednern an. Super Anleitung. Klasse Idee <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Eine Frage hätte ich da aber noch:
Ich habe festgestellt, dass die Reifen "unrund" laufen, dadurch "hüpft" das Auto über die Bahn. Geht das anderen auch so? Und wenn ja und ihr was dagegen getan habt, was hilft: was ???
Ich habe ja den Verdacht, dass es an meinem Kleber liegt (UHU Sekundenkleber). Der ist nämlich nach dem trocknen sehr hart. Gibt es auch Kleber, die elastisch sind? (Ich versuche mal den einen oder anderen aus, wenn jemand schon was weiß: bitte sagen!)
Gruß
ToK[/quote]
ToK, ToK - is da wer? ;-)
Also: Der Gedanke, daß man sich durch die an einer Stelle sekundenklebergetränkten Moosis Kängurubenzin in den Tank schüttet, kam mir beim Lesen auch...
Eine praktikable Alternative (selbst noch nicht getestet, aber bei den Liebhabern der Slotcars in den größeren Maßstäben etwas, das in keiner Werkzeugkiste fehlen darf) dürfte Kontaktkleber (=> Pattex etc.) sein. Die Klebestellen beidseitig dünn(!) einstreichen, ablüften lassen, dann mit Druck zusammenfügen. Das Zeug bleibt elastisch und dürfte sich auch zusammen mit dem Abrieb des Reifens abrubbeln, d.h. die Karre sollte auch mit abgenutzten Reifen wenigestens weniger hoppeln als mit nach der Sekundenklebermethode geschnitzten Pellen.
Ach ja: Ich habe in Urzeiten (d.h. vor der persönlichen Entdeckung der Silikonreifen) Moosis SO selbst gebastelt:
Mit einem dem Felgendurchmesser entsprechenden Locheisen Rohlinge aus der Moosgummiplatte stanzen, die Reifen grob zurechtschnitzen (Schere, Cutter) und auf der Bohrmaschine mit einem Schleifklotz rund drehen. Da es Sinn macht, am Ende Reifen von gleichem Außendurchmesser zu haben ;-), habe ich die Pellen paarweise auf Rundholz gezogen, in die Ständerbohrmaschine gespannt und losgedrechselt.
Übrigens: Da ich zu geizig war - und noch bin - für Locheisen Geld auszugeben, habe ich mir diese selbst gemacht: Als der Rundfunk- und Fernsehempfang noch ausschließlich kabellos erfolgte, waren TELESKOPANTENNEN weit verbreitet :-) - diese setzen sich nicht selten aus schick verchromten, dünnwandigen Messingröhrchen in fein abgestuften Durchmessern zusammen, von denen meist einer der neu zu bereifenden Felgen entsprach. Diese Antennensegmente eignen sich nach dem klingenartigen Zurechtschleifen prima als "Locheisen"!
Aber wie bereits erwähnt: Ich sehe heute persönlich keinen Grund mehr für das Anfertigen oder gar den Einsatz von Moosgummireifen. Silikonis halten nahezu ewig, nutzen sich nicht ab und brauchen auch keine Haftmittel, die eklige Rückstände auf der Bahn hinterlassen...!
Trotzdem: Weiterhin viele Späße und Erfolg mit den selbstgefertigten Moosis wünscht
Claus
(nur echt mit dem großen Zeh)
ich schließe mich meinen Vorrednern an. Super Anleitung. Klasse Idee <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='
' /> Eine Frage hätte ich da aber noch:
Ich habe festgestellt, dass die Reifen "unrund" laufen, dadurch "hüpft" das Auto über die Bahn. Geht das anderen auch so? Und wenn ja und ihr was dagegen getan habt, was hilft: was ???
Ich habe ja den Verdacht, dass es an meinem Kleber liegt (UHU Sekundenkleber). Der ist nämlich nach dem trocknen sehr hart. Gibt es auch Kleber, die elastisch sind? (Ich versuche mal den einen oder anderen aus, wenn jemand schon was weiß: bitte sagen!)
Gruß
ToK[/quote]
ToK, ToK - is da wer? ;-)
Also: Der Gedanke, daß man sich durch die an einer Stelle sekundenklebergetränkten Moosis Kängurubenzin in den Tank schüttet, kam mir beim Lesen auch...
Eine praktikable Alternative (selbst noch nicht getestet, aber bei den Liebhabern der Slotcars in den größeren Maßstäben etwas, das in keiner Werkzeugkiste fehlen darf) dürfte Kontaktkleber (=> Pattex etc.) sein. Die Klebestellen beidseitig dünn(!) einstreichen, ablüften lassen, dann mit Druck zusammenfügen. Das Zeug bleibt elastisch und dürfte sich auch zusammen mit dem Abrieb des Reifens abrubbeln, d.h. die Karre sollte auch mit abgenutzten Reifen wenigestens weniger hoppeln als mit nach der Sekundenklebermethode geschnitzten Pellen.
Ach ja: Ich habe in Urzeiten (d.h. vor der persönlichen Entdeckung der Silikonreifen) Moosis SO selbst gebastelt:
Mit einem dem Felgendurchmesser entsprechenden Locheisen Rohlinge aus der Moosgummiplatte stanzen, die Reifen grob zurechtschnitzen (Schere, Cutter) und auf der Bohrmaschine mit einem Schleifklotz rund drehen. Da es Sinn macht, am Ende Reifen von gleichem Außendurchmesser zu haben ;-), habe ich die Pellen paarweise auf Rundholz gezogen, in die Ständerbohrmaschine gespannt und losgedrechselt.
Übrigens: Da ich zu geizig war - und noch bin - für Locheisen Geld auszugeben, habe ich mir diese selbst gemacht: Als der Rundfunk- und Fernsehempfang noch ausschließlich kabellos erfolgte, waren TELESKOPANTENNEN weit verbreitet :-) - diese setzen sich nicht selten aus schick verchromten, dünnwandigen Messingröhrchen in fein abgestuften Durchmessern zusammen, von denen meist einer der neu zu bereifenden Felgen entsprach. Diese Antennensegmente eignen sich nach dem klingenartigen Zurechtschleifen prima als "Locheisen"!
Aber wie bereits erwähnt: Ich sehe heute persönlich keinen Grund mehr für das Anfertigen oder gar den Einsatz von Moosgummireifen. Silikonis halten nahezu ewig, nutzen sich nicht ab und brauchen auch keine Haftmittel, die eklige Rückstände auf der Bahn hinterlassen...!
Trotzdem: Weiterhin viele Späße und Erfolg mit den selbstgefertigten Moosis wünscht
Claus
(nur echt mit dem großen Zeh)


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