18-03-2009, 23:22
Hallo Fox,
ich wickle mit Hand unter einer starken Lupe. Man muß schon sehr genau und sauber wickeln. Das ist richtig hochkonzentrierte Arbeit. Es dürfte mit einfachen Mitteln nicht so einfach sein, hier eine vernünftige Mechanisierung mit einer guten Drahtführung für solche 3T-Anker zu bauen. Es geht nicht einfach wie mit einer freiliegenden Spule, da man den Draht immer um die vorstehenden Kanten der benachbarten Spulenkerne herumbewegen muß. Außerdem muß man den Draht auch permanent unter Spannung halten (natürlich nicht zu stark, sonst reißt er).
Weiterhin ist der Drahtdurchmesser sehr kritisch. Man kann eigentlich nur in einem recht engen Bereich gute Ergebnisse erreichen. Das Problem ist auch, daß man auch keine fein abgestuften Drahtdurchmesser erhält.
Bei zu dickem Draht ist der Gesammtwiderstand am Ende sehr gering, und das Teil zieht zuviel Strom. ( Ich habe so einen Anker schon "dynamisch entlötet" d.h. im Betrieb ist das Lot aufgeschmolzen und hat sich rundherum im Motor entsprechend der Zentrifugalkraft fein verteilt!) <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Bei zu dünnem Draht ist die Stromaufnahme am Ende recht gering, Motor ist dann aber etwas schlapp.
Man sollte unbedingt gleiche Drahtlängen auf jede Spule machen. Windungen zählen bringt nichts, man verzählt sich bei ein paar hundert Windungen schnell. Eine definierte Drahtlänge vorher ablängen und diese dann aufwickeln.
Meine kurze Beschreibung soll hier nicht abschrecken, aber es ist schon Ausdauer und Genauigkeit gefragt. Das Ergebnis ist auch nicht gleich der Super-Motor. Die Eigenschaften der Serienmotoren muß man erst einmal erreichen, die sind nämlich garnicht so schlecht.
Mehr Leistung läßt sich nur erreichen, wenn ich auch einen höheren Strom ziehen kann, da sind die Grenzen aber schon recht eng und man braucht andere Regler und die Fahrbahn mit Netzteil muß angepaßt werden . . . .
Ich habe für besonders harte Fälle ein Netzteil mit 12A bei 30V zur Verfügung. Da kann man dann auch schon mal die Schleifer an der Stromschine anschweißen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='
' /> <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Soviel als kleine Plauderei zum Thema Wickeln.
Gruß aus Berlin
[quote name='Foxkilo' post='28566' date='18.03.2009 - 16:18']Deshalb Frage an Jörg, wie wickelst Du.? Hast Du Dir irgend eine Vorrichtung gebaut der wickelst Du mit der Hand.[/quote]
ich wickle mit Hand unter einer starken Lupe. Man muß schon sehr genau und sauber wickeln. Das ist richtig hochkonzentrierte Arbeit. Es dürfte mit einfachen Mitteln nicht so einfach sein, hier eine vernünftige Mechanisierung mit einer guten Drahtführung für solche 3T-Anker zu bauen. Es geht nicht einfach wie mit einer freiliegenden Spule, da man den Draht immer um die vorstehenden Kanten der benachbarten Spulenkerne herumbewegen muß. Außerdem muß man den Draht auch permanent unter Spannung halten (natürlich nicht zu stark, sonst reißt er).
Weiterhin ist der Drahtdurchmesser sehr kritisch. Man kann eigentlich nur in einem recht engen Bereich gute Ergebnisse erreichen. Das Problem ist auch, daß man auch keine fein abgestuften Drahtdurchmesser erhält.
Bei zu dickem Draht ist der Gesammtwiderstand am Ende sehr gering, und das Teil zieht zuviel Strom. ( Ich habe so einen Anker schon "dynamisch entlötet" d.h. im Betrieb ist das Lot aufgeschmolzen und hat sich rundherum im Motor entsprechend der Zentrifugalkraft fein verteilt!) <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='
' /> Bei zu dünnem Draht ist die Stromaufnahme am Ende recht gering, Motor ist dann aber etwas schlapp.
Man sollte unbedingt gleiche Drahtlängen auf jede Spule machen. Windungen zählen bringt nichts, man verzählt sich bei ein paar hundert Windungen schnell. Eine definierte Drahtlänge vorher ablängen und diese dann aufwickeln.
Meine kurze Beschreibung soll hier nicht abschrecken, aber es ist schon Ausdauer und Genauigkeit gefragt. Das Ergebnis ist auch nicht gleich der Super-Motor. Die Eigenschaften der Serienmotoren muß man erst einmal erreichen, die sind nämlich garnicht so schlecht.
Mehr Leistung läßt sich nur erreichen, wenn ich auch einen höheren Strom ziehen kann, da sind die Grenzen aber schon recht eng und man braucht andere Regler und die Fahrbahn mit Netzteil muß angepaßt werden . . . .
Ich habe für besonders harte Fälle ein Netzteil mit 12A bei 30V zur Verfügung. Da kann man dann auch schon mal die Schleifer an der Stromschine anschweißen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt='
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Gruß aus Berlin
[quote name='Foxkilo' post='28566' date='18.03.2009 - 16:18']Deshalb Frage an Jörg, wie wickelst Du.? Hast Du Dir irgend eine Vorrichtung gebaut der wickelst Du mit der Hand.[/quote]

