[quote name='Xlotfix' post='12483' date='25.10.2006 - 08:59']Leider fehlt mir auch die entsprechende Literatur um zu wissen welche Motoren dafür geeignet sind (auf nicht alle Chassis passen die Selenschleifer) bzw. wie sie umzubauen sind damit der Halbwellenbetrieb funktioniert.
Die Original Faller Information in der Faller Post Technik bzw. Verkehr ist hierzu leider sehr dürftig.[/quote]Hallo Namensvetter,
eine ausführlichere Info zu dem Thema als Jörgs HP kann ich dir zwar nicht bieten. Ergänzend zu den Ausführungen von Walter fallen mir noch ein paar Besonderheiten für unser Hobby ein.
Unsere Autos fahren mit Gleichstrommotoren. Normalerweise je nachdem, wie du die Spannung anlegst, in die eine oder andere Richtung.
Das kannst du änderen, indem du z.B. die Motormagnete vertauschst. Dadurch wird die Drehrichtung des Motors vertauscht.
Das Hintereinanderfahren wird, wie du ja schon gesagt hast, mit Wechselstrom realisiert. Dabei wechselt der Strom i.d.R. 50 mal pro Sekunde die Richtung: Vorzustellen als positive und negative Welle. Jetzt kommen die so genannten Dioden ins Spiel, die den Strom in nur in einer Richtung durchlassen, also jeweils nur eine Welle. Das nennt sich dann Halbwelle.
Nimmst du jetzt zwei Autos, schaltest bei einem die Diode in Plus- beim anderen in Minus-Richtung (also nur umdrehen oder über den anderen Schleifer) wird das eine Auto von der positiven Halbwelle vorwärts bewegt und das andere ... uups [b]rückwärts[/]. Genau das läßt sich jetzt korrigieren, indem du dessen Motormagnete vertauschst. Dann erreicht ihn zwar die negative (Halb-)welle aber da seine Drehrichtung ja zusätzlich vertauscht wurde, fährt auch das Autochen brav vorwärts.
Jetzt können beide Autochens hintereinander fahren. Allerdings ausschließlich vorwärts. Und - sie fahren schööön langsam, da sie ja nur die Hälfte der Spannung zur Verfügung haben.
Das funktioniert prinzipiell mit allen unseren Autos, die etwa gleiche Spannung benötigen.
Zur Umsetzung kannst du die auf Jörgs Seite beschriebene Schaltung verwenden. Weitere Links mit Grundlagen habe ich leider nicht parat.
ciao
michael o.
P.S.
Apropos ELKOS. Die dargestellten Elektrolytkondensatoren dienen hier vermutlich der Speicherung der Spannung für die Zeit, in der das andere Auto den Saft bekommt. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das zufriedenstellend klappt.
Die Original Faller Information in der Faller Post Technik bzw. Verkehr ist hierzu leider sehr dürftig.[/quote]Hallo Namensvetter,
eine ausführlichere Info zu dem Thema als Jörgs HP kann ich dir zwar nicht bieten. Ergänzend zu den Ausführungen von Walter fallen mir noch ein paar Besonderheiten für unser Hobby ein.
Unsere Autos fahren mit Gleichstrommotoren. Normalerweise je nachdem, wie du die Spannung anlegst, in die eine oder andere Richtung.
Das kannst du änderen, indem du z.B. die Motormagnete vertauschst. Dadurch wird die Drehrichtung des Motors vertauscht.
Das Hintereinanderfahren wird, wie du ja schon gesagt hast, mit Wechselstrom realisiert. Dabei wechselt der Strom i.d.R. 50 mal pro Sekunde die Richtung: Vorzustellen als positive und negative Welle. Jetzt kommen die so genannten Dioden ins Spiel, die den Strom in nur in einer Richtung durchlassen, also jeweils nur eine Welle. Das nennt sich dann Halbwelle.
Nimmst du jetzt zwei Autos, schaltest bei einem die Diode in Plus- beim anderen in Minus-Richtung (also nur umdrehen oder über den anderen Schleifer) wird das eine Auto von der positiven Halbwelle vorwärts bewegt und das andere ... uups [b]rückwärts[/]. Genau das läßt sich jetzt korrigieren, indem du dessen Motormagnete vertauschst. Dann erreicht ihn zwar die negative (Halb-)welle aber da seine Drehrichtung ja zusätzlich vertauscht wurde, fährt auch das Autochen brav vorwärts.
Jetzt können beide Autochens hintereinander fahren. Allerdings ausschließlich vorwärts. Und - sie fahren schööön langsam, da sie ja nur die Hälfte der Spannung zur Verfügung haben.
Das funktioniert prinzipiell mit allen unseren Autos, die etwa gleiche Spannung benötigen.
Zur Umsetzung kannst du die auf Jörgs Seite beschriebene Schaltung verwenden. Weitere Links mit Grundlagen habe ich leider nicht parat.
ciao
michael o.
P.S.
Apropos ELKOS. Die dargestellten Elektrolytkondensatoren dienen hier vermutlich der Speicherung der Spannung für die Zeit, in der das andere Auto den Saft bekommt. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das zufriedenstellend klappt.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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