Ich bin ja selbst schuld, dass ich mich schon wieder mit dieser "Konstruktion" abgebe. Beim aktuellen Kandidaten ist die Buchse vom Ankerlager lose, was natürlich zu unliebsamen Schwingungen des Ankers führt.
Hattet Ihr das schon mal und gibt es vielleicht einen Reparaturtipp, die Buchse wieder im Zinkoberteil zu fixieren?
Langsam, der Motor mit der neuen Kommutatorplatine läuft heute das erste Mal, jetzt seit ca. 1 Stunde im Dauerbetrieb. Wickeln tue ich nicht, vielleicht irgendwann.... Beim Anlöten ist es entscheidend wo die Wicklung gebrochen ist.
22-01-2021, 11:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-01-2021, 11:37 von HHFallerslot.)
Moin,
ja, man kann die Anker selbst wickeln. Aber das ist nach meiner Erfahrung eine Arbeit "for een, der Mudder und Vadder dodslogen hät!".
Wenn der Lackdraht nur am Kolektor abreist, genügt es 2-3 Wicklungen abzuwickeln und neu anzulöten (Lackdraht abkratzen nicht vergessen). Bei einem Wicklungsschluss muss alles runter (Wicklungen zählen!), es sei den es wären nur bis zu 20 Wicklungen, dann gehts mit Kürzen, und mit neuem Draht händisch gewickelt werden (hat jemand eine Wickelmaschine dafür, meine geht nur für Trafos, Experimente mit Einspannen in den Akuschrauben gingen daneben). Letztlich eine unbezahlbare Sauarbeit, die sich höchstens bei seltenen Flachankern lohnt (ich musste in der Lehre stundenlang wickeln.....also Trafos, keine Babypopos)
Viele Grüße
Mario
Finbar, woher hast Du den Rohkollektor?
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
@HHFallerslot
Kollektor = Eigenanfertigung, CNC gefräst , 0,6mm FR4 Platine.
Ankerwicklungen, hab zwei Anker abgewickelt, Wicklungszahl n=460...466, Drahtstärke ca. AWG40.
Passt aber alles nicht mehr zum Thema.
Oh weh, die Ideen sind gut, aber ganz schön anspruchsvoll . Ich habe den original Befestigungs-Modus nicht verstanden mit dieser trichterförmigen Unterseite. Was ist das und wie wurde das bei der Erstmontage eingebracht?
Hallo Christian,
für mich als altem Mechaniker ist das ne Nietung mit einenm Spezialwerkzeug. Diese Kronenförmigen Segmente sind dafür gedacht, dass die Krafteinleitung verstärkt wird gegenüber einer normalen Nietverbindung. Ich nehme an, das haben die damals gemacht, weil sie Angst hatten, dass die Buchse im Zinkdruckguss nicht hält, oder die Buchse wurde gleich mit eingegossen. Das wird bei Riesenserienfertigung so gemacht. Dann wirkt die Krone als Verzahnung.
Gruss aus Berlin-BRB
Micha
Von der Stange kann jeder - hier ist das Besondere der Standard!
vielen Dank - genau das Wissen eines "alten" Mechanikers ist hier dringend gefragt. Das leuchtet ein. Ich verstehe nur nicht, warum das Ding auf einen ordentlichen, gekonterten Schlag mit einem genau passenden Hohldorn nicht reagiert. Kleben wird schwierig, weil der Hohlraum praktisch nicht zugänglich ist.
Update: Nachdem ich die Blockade im Heck beseitigen konnte, dachte ich mir, warum nicht die lose Lagerbuchse einfach tolerieren? Denn ein T-jet ist oben ja auch nicht fest gelagert und über die Drehzahl und die Kohlebürsten wird er sich schon einpendeln.
In der Tat - er läuft. Allerdings dreht sich das Lager mit!!!! Das kann auf Dauer nicht gut gehen, weil dann die Lagerbuchse das Zinkgehäuse aufreiben wird.
Also bei Gelegenheit wieder zerlegen und dann das Lager notfalls mit Klebstoff fixieren.
(22-01-2021, 19:02)Fallerista schrieb: Dazu werde ich wohl von unten Löcher in den Lagerkranz bohren müssen, damit überhaupt Klebstoff in den Spalt dringen kann. Was für ein Akt!
Ne, warte Mal, dazu hat einer der Rennfahrer (Klenkes?) einen Tipp mit einem dünnflüssigen Zeux für zum Kleben gegeben.
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.