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Porsche-Cup-Bastelei
#21
hi Andreas


ich freue mich auf Deinen Entenbürtzel 911 RS
wette ich jedenfalls mal




cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#22
Heart 
Moin!

Dieses Wochenende hatte ich die Gelegenheit, meine Testreihe "T-Jet-Tuning-Bastelei" fortzuführen. Smile
Dieses Wochende fand in der Nähe von Stuttgart die 50. Slotmania statt. Eine ideale Gelegenheit, Arne "Ernie" zu besuchen und natürlich Stefan und die Crazysloter im Wutzestall!  Heart

Die Slotmania wargroßartig: das Angebot an 1:64ern war groß! Offenbar so groß, wie noch nie. So konnte ich einige Ersatzteile (Kohlen, Schleifer etc.) besorgen und auch den einen oder anderen Johnny Lightning T-Jet. Doch das sei nur am Rande erwähnt. Smile

Das oben erwähnte NOS-T-Jet-Chassis mit JL-Innereien hatte ich mitgenommen, um es im Wutzestall auf der großen Fallerbahn zu testen. Erkenntnis: es läuft gut, aber mein. T2-Wettbewerbs-Auto läuft immer noch besser. Die angewendeten Bastel-Maßnahmen haben jedenfalls zu keinen Wunderwirkungen oder gar zu einem Siegerauto geführt.

Neben dem beschriebenen Bastel-Porsche-Cup-Chassis hatte ich ein "getuntes" "lighted"-Chassis mit 6-Ohm-Anker dabei und getestet. Fazit: die Karre zieht die Wurst nicht vom Brot. Aber im Gegensatz zu dem Bastel-Porsche-Chassis lässt sich der 6-Ohm-Wagen prima fahren. Anfänglich gibt das Autole gutmütig Gas, um dann am Ende voll abzuziehen. Was habe ich gemacht mit dem 6-Ohm-Teil? Nicht viel: anker gewuchtet, vorne eine Umpfi-Achse rein, Zahnräder geschliffen, Zahnräder einlaufen lassen, alles hübsch gefettet, Felgen abgezogen, Reifen geschliffen, Schleifer eingestellt, Kollektor geschliffen, Kohlen gebrutzelt... hmmmm, ich glaube das war's. Smile
Es ist bestimmt interessant, den 6-Ohmer mit anderen Magneten zu testen. Mal sehen, was dann passiert. 

Achja: als Deckel kommt auf dem 6-Ohmer ein Bude-Datsun 510 zum Einsatz, den ich noch in der Bastelkiste hatte.

Fortsetzung folgt...
Andreas


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#23
sieht gut aus der renner


Datsun Skyline????

cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#24
Hm nö Claus: der lief unter der Bezeichnung "Bluebird". In USA mit der Nummer 510 und anderswo mit der Nummer 1600.
Wir HaNullis kennen den Wagen auch in der "BRE"-Variante vom Aurora AFX mit MT-Chassis.

LG Andreas
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#25
Moin!

Gestern haben wir unseren ersten Porsche-Cup-Bastel-Termin hier in HH gehabt. Und natürlich fleißig gebastelt! Smile

Ich habe dieses Mal Markus' ursprüngliche Idee verfolgt:
Wie kann man einem Flachanker Beine machen? Mit einfachen Mitteln?

Die Erkenntnis des Tages (mal wieder):
Wirklich signifikant schneller als alle Anderen, kann man ein T-Jet-Chassis mit einfachen Mitteln nicht machen.
Man kann allerdings die Straßenlage verbessern, was sich auf der Boenne_H0-Testbahn wegen der zahlreichen Kurven und der kürzeren Geraden auszahlt.
Am Ende des Tages, haben Claus, Manfred und ich ein paar Testrunden "gegeneinander" gedreht. Dabei haben wir interessanterweise festgestellt, dass trotz verschiedener Basteleien, die Autos ziemlich gleichwertig in ihren Leistungen waren / sind.

Hier ist meine Bastelei-Liste:
  • Die Grundlage meiner Bastelei war ein noch nie gefahrenes "Johnny-Lightning-Thunderjet"-Chassis (JL-T-Jet).
  • Dieses habe ich erst einmal out-of-the-box (ootb) über die Bahn rollen lassen, um zu sehen, ob es überhaupt funktionierte.
  • Nach dem Auseinanderbau habe ich den Lauf des Ankers in der Ankerplatte geprüft und dabei beobachtet, dass der Anker ziemlich "rumwackelte". Das lag allerdings in erster Linie an einem schräg aufgepressten Ankerritzel.
  • Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass das Chassis krum war. Genauer: Ein Rad stand in der Luft! Und zwar ziemlich! Um das zu beobachten, habe ich zwei lange Achsen (die zur "Koch-Vorrichtung" von RTHO gehören) in die leere Chassis-Wanne gesteckt und dies dann auf meinen "Tech-Block"gelegt.
  • Inzwischen habe ich eine gewissen Routine im Umgang mit dem RTHO-Kocher. Mit Aurora-Chassis funktioniert das ganz prima. Mit den JL-T-Jets habe ich das eine und andere Mal nicht so gute Erfahrungen gemacht: Offensichtlich ist der Kunststoff der JL-T-Jets hitzeempfindlicher, als der Kunststoff aus dem Aurora die Chassis herstellen ließ. Bei den JL-T-Jets verzogen sich gerne mal die Achslöcher. Und zwar so doll, dass die Achsen anschließend nur noch hin und her schlackerten.
  • Trotz dieser Erfahrungen entschloss ich mich dennoch für die Chassis-Kocherei. Alle anderen Maßnahmen schienen mir zu aufwendig (z.B. alte Achslöcher mit 2K-Kleber verschließen und neu bohren, etc.).
  • Zum "Kochen" benutzte ich Wasser, dass etwas mehr abgekühlt war und ließ das Chassis auch kürzer darin. Dieses Mal klappt die Kocherei prima - das Chassis war anschließend gerade. Die Achslöcher waren zwar minimal verzogen, so dass die Achsen ein bisschen wackelten, das machte mir aber nix, weil ich zumindest an der Hinterachse was ausprobieren wollte.
  • Und zwar habe ich eine der langen Achsen in die hinteren Achslöcher gesteckt und dann die Achse mit flüssigem Superkleber (Sekundenkleber) in den Löchern verklebt. Einen Augenblick gewartet und dann die Achse durch vorsichtiges Drehen wieder aus der Klebung gelöst. Nun wackelte die Achse nicht mehr! Big Grin
  • Die beiden Standardachsen habe ich gegen Achsen von Halgato getauscht. Nachdem ich die Langachse vorsichtig aus den Achslöchern gezogen hatte, habe ich die Löcher ein ganz kleines bisschen mit der Reibahle aufgerieben, gerade so viel, dass ich die Halgato-Hinterachse mit ein bisschen Druck durchschieben konnte. Diese Achse saß nun sehr schön, aber ein bisschen fest, dort wo sie hingehört. Nun brauchte ich die Achse nur noch ein bisschen mit der Hand "eindrehen" und schon lief sie wunderbar.
  • Anker auswuchten war - wie so häufig bei JL-T-Jets - nicht nötig. Es handelte sich dabei übrigens um einen 15,2 Ohm Anker.
  • Das Chassis habe ich überhaupt nicht benschnitzt / bearbeitet. Keine Senkbohrungen angebracht und nichts weggeschnitten.
  • Auch das "Antriebsgetriebe" (Antriebszahnrad-Achse-Antriebsritzel-zum-Kronrad) habe ich nicht angetastet. Das lief ootb schon ganz gut.
  • Die JL-Kohlen (gekerbt und oben Prisma) habe ich gegen gekerbte Kohlen von Umpfi gestauscht, die allerdings oben eine glatte Fläche haben. Außerdem sitzen die Umpfikohlen besser in den Kohlenlöchern, so dass die Gefahr des "Verklemmens" der Kohlen eher nicht besteht.
  • Dann habe ich den Kollektor des Ankers blank geschlffen und das Ankerritzel gerade aufgepresst (wieder mit dem entsprechenden Tool von RTHO). Ich hatte zwar das Gefühl, dass der Anker immer noch irgendwie rumschlackerte, aber es war nicht mehr so doll, wie zu Bastel-Beginn. Da ich aber mit dem ootb-Chassis weiterarbeiten wollte, habe ich mich dagegen entschieden, den Anker auszuwechseln.
  • Nach dem Chassiszusammenbau habe ich die Zahnräder oben auf der Ankerplatte mit "Simichrome" Metallpolitur einlaufen lassen.
  • Dann Vincentfelgen "Corvette" dauf die Achsen - hinten "D" 4mm und vorne "C" 3mm mit Abstandhalter. Da ich kaum noch 4mm-Reifen hatte, habe ich 5mm-Reifen benutzt. Die Reifen sind von HK.
  • Die Hinterradfelgen habe ich mit meiner "Felgen-Drehmaschine" noch abgedreht, die Reifen mit Superkleber aufgeklebt und dann ebenfalls noch abgeschliffen.
  • Die Vorderachse habe ich mit "Spacern" versehen, damit die Felgen nicht an den Schleifern "klemmen". Die "Spacer" habe ich aus einem Wattestäbchen-Röhrchen geschnitten.
  • Abschließend alles geölt - fertig! Smile
Zum Ölen möchte ich noch schreiben, dass die Ölung der hinteren "Superkleber-Achslöcher" ein echter Bringer war! Danach lief das Chassis noch einen Tucken besser.

Nachdem ich das nun alles aufgeschrieben habe, frage ich mich, ob es jetzt angebracht wäre, ein weiteres Chassis zum Vergleich mit weiteren, kleinen Maßnahmen zu bebasteln. Hmmm... hier und dort ein bisschen Optimierung... wer weiß ob die vielen kleinen Maßnahmen dann am Ende insgesamt nicht doch zur Leistungssteigerung beitragen.

Das werde ich beim nächsten Bastel-Termin am Boenne_Ring ausprobieren. Smile

Bis denn,
Andreas
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#26
hi Andreas, hi All

mich interessiert ja schon lange, warum Faller mit so wenig strom und spannung soviel schneller laufen als alle t-jet
jedenfalls wenn die faller gute reifen haben

ich habe und wollte also von anfang an so gut wie möglich mit buchsen spielfrei lagern und habe das auch umgehend verbaut
jedenfalls hinterachse und anker
mit minimalstem spiel habe ich dabei anker und hinterachse verbaut und dann brauche ich eine weile, bis das dann gut läuft
dazu klmme ich den dremel direkt éntweder an die hinterachse, oder oben auf die ankerwelle und lasse das kann kurzfristig mit viel öl zusammengebaut über den dremelantrieb laufen
meine minimale Proxon-Drehzahl beträgt 5000 U/min, also nur kurz laufen lassen und darauf achten, ob die buchsen heiss dabei laufen
laufen die buchsen wirklich heiss, klappert hinterher die buchse im kunststoff UND DAS SOLL SIE KEINESFALLS

nach einigem testen und kurz laufen lassen lief dann anker und hinterachse spielfrei, aber auch ohne zu klemmen
dafür brauche ich dann schon 15-20 minuten um klapperfreie aber gut laufende passungen zu erarbeiten

vor allen umbauten hob mein 934 gern in den kurven mal ab
ein wirklich vergleich vorher nachher war also nicht wirklich ergiebig

nach diesem umbau war mein chassi samt karosse schon recht gut unterwegs
nach dem lagern der hinterachse war natürlich eine neue frische silberstahlachse von zu Jeddelloh verbaut worden samt neuen 5mm vincentfelgen
felgen noch mal fein abgezogen
leider fehlten mir die 5mm reifen
kein ein davon dabei,   schad
ich musste also 4mm reifen auf 5mm vincent verbauen

nach dem lagern und verbauen von felgen und achsen und dem einbau von Kupfer-Halgato-Stromabnehmern ging es an die bahn
zu diesem zeitpunkt war mein chassi deutlich schneller als alles andere
nach und nach arbeitete Andreas sich aber heran
1-2 stunden später war dann Andreas Renner genauso schnell, kam aber um 2 kurven(immer die gleichen) besser herum und fuhr mir davon

ich musste zwischenzeitlich nochmals um/zurück bauen, da meine kronenradwelle in serie um ca. 3,5 zentel eierte
also alles raus
durchführungswelle zuschneiden, unteres zahnrad auflöten(altes t-jet-ritzel), buchsen oben und unten ins chassi einbringen und alles einpassen, das auch diese welle möglichst spielfrei läuft
dabei war ich hektisch
ich hätte gleich das kronenrad spiel per ausgleichsscheibe einstellen sollen und auch die tiefe, wie tief das zahnrad ind das kronenrad fast
pfusch
ich durfte das später alles nochmals auseinander bauen umd zahnrad und kronenrad sauber in eingriff zu bekommen(spielfrei)

am bönnering lief mein 934 super
endlich mal ein t2 der ohne humpeln läuft
ich habe bis auf einen, nie einen t2 aus der packung genommen, der nach 2 metern geradeaus noch im slot fuhr, meine humpelten sich dann schon aus dem slot
nicht das Sie langsam waren, aber unfahrbar

jetzt hatte ich einen sehr gutmütigen JL t2 der gutmütig und soft ums eck ging
evtl war ich langsam zu geschafft
8.30 aufstehen ist nicht meine zeit, aber was solls

mein anker mit 14,4 Ohm ist kein hochleistungsheld
für den wert aber gut an leistung


was ich aber gar nicht verstehe
zuhaus angekommen und noch kurz getestet fuhr mein 934 bei auch 15 volt auf meinem Tomy-System deutlich agressiver und agiler
oder täuscht das einfach weil man näher an einer schmalen langen bahn steht und die blickwinkel einfach anders sind???

so wie mein 934 jetzt läuft, geht das schon etwas in die richtung eines MTs
da mir die 5mm silis fehlen, habe ich meine lielings 3 mm silis nebeneinander auf die 5mm vincent gesteckt
scheinbar frisst diese kombination richtig kraft in den langen kurven, weit weck von der stromeinspeisung
ansonsten super fahrbar, scheint mir die kombination in den kurven tempo zu rauben
mal sehen, was ich nun wirklich fahren werde
4 oder 5mm vincent mit 4 oder 5mm silis
schaunmerma

magneten habe ich noch nicht versucht zu paaren, und/oder diese so dicht wie möglich an den anker gebracht

noch eine spannde frage wäre mal einen t-dash anker zu montieren, dann besteht aber die gefahr, das anker und buchsen nicht mehr top zueinander passen

2-3 stunden habe ich dann später noachmals zum kronenrad/ritzelspiel einstellen verbraucht
weitere 1-2 stunden bis mir das tragbild der stromabnehmer und die leistung des chassis zusagte

evtl sollte ich die kohlenträgerbleche ausbohren um runde teller an deren spitzen zu verlöten, das man schraubenfedern als kohledern verbauen kann (oder schraubenfedern vorn an die original kohlebleche anlötet)

mein chassi schnurrt nur noch so vor sich hin, kein gerassel mehr
auf dem chassioberteil sind noch die 2 kunststoffzahnräder im eingriff
das mittellager oben sollte ich noch nacharbeiten, es klappert


schade, das ich kein messgerät habe, das die impulse durch die übergänge am anker messen kann, um mal drehzahlen am anker zu ermitteln
das würde mich mal interessieren
und ob das auch auf der bahn dann messen würde

Markus sagte mal sinngemäss; ob sein Auto schneller geworden ist, weiss er nicht, aber es fährt sich besser

auch ich weiss nicht ob meine enddrehzahl gestiegen ist, aber das mein chassi jetzt deutlich besser zur sache geht, steht für mich ausser frage

ich bin gespannt auf weiteres schrauben am Bönnering


grüsst mir Frank, cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#27
und dann ging heute schief, was schief gehen konnte
   
grosse teile der schwarzen scheibenrahmen sind ausgelaufen
die weisse farbe der scheinwerfer ist aufgebrochen
den schwarzen strich an den schwellern habe ich heftig verzittert
die decalränder sind hochgequollen

sieht grauenhaft aus

alles material, was ich schon lange und erfolgreich nutze
man muss auch mal voll in die braune masse packen


cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

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#28
Ich stelle mal das Ergebnis meiner heutigen Bastelei in den Hamburger Bastelfaden ein. Ich glaube, so bleiben die Techniktipps eher lesbar, weil man nicht zwischen zwei Threads springen muss.

Gestrern hatte ich mich über meine beiden Porsche geärgert, weil die einfach nicht so leise werden wollten, wie ich das gerne hätte. Deshalb habe ich vorhin ausgiebige Tests mit den Chassis am Trafo gemacht.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ankerplatte extrem viel Spiel hat. Und zwar in alle Richtungen, vor-zurück, rechts-links und sogar hoch-runter. Je nachdem wohin ich di Ankerplatte geschoben hatte, war das Rasseln verschwunden. Letztendlich habe ich den Haltebügel so lange in Form gebogen, bis er die Ankerplatte fest auf die Chassiswanne gedrückt und in Position gehalten hat. Dabei darf natürlich das Zwischenzahnrad keinesfalls durch den Haltebügel eingeklemmt werden.
Ich hatte sogar kurzfristig überlegt, die Ankerplatte mit einer dünnen Schraube fest mit der Wanne zu verschrauben. Ging aber dann doch auch so.

Beide Porsche sind jetzt schön leise und auch noch einen Tick schneller geworden. Die Beschleunigung aus dem Stand ist auf MT Niveau. Mit einem mittelmßigen MT halten beide locker mit und sind sogar eher schneller. Die Endgeschwindigkeit kann ich aufgrund meiner kurzen 1,70m Geraden leider nicht austesten.
In engen Kurven merkt man aber, dass die die Porsche auf der Hinterachse zu leicht ist. Mit ein wenig Magnetunterstützung wären deutlich schnellere Rundenzeiten drin.

Blei über der Hinterachse hat nicht geholfen. Natürlich erzeuge ich damit mehr Haftung der Hinterräder. Aber die ebenfalls höhere Fliehkraft kompensiert diesen Effekt wieder. Ordentlich Blei direkt über der Vorderachse lohnt sich aber schon. Wie viel genau, will ich am Freitag auf dem Kegelbahnring ausprobieren.

Eine weitere Erkenntnis: Die bei Umpfi angebotenen 1,6 mm Low-Cost Lager taugen nicht zum tunen. Der Innendurchmesser ist einfach zu groß. Eine 1,6 mm Achse hat viel zu viel Spiel. Die 1,5 mm Buchsen, aufgebohrt oder aufgerieben bis sich die Achse spielfrei dreht, sind da deutlich besser.

Bis Freitag im Keller
Markus
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#29
(29-04-2015, 22:00)Klenkes schrieb: Mit einem mittelmßigen MT halten beide locker mit und sind sogar eher schneller.

Püüühah... Das (oder so ähnlich) schrob der Claus oben auch schon...

Hm, mein Porsche geht gut, aber sooo gut...? Eher nicht. Hmpf, dann muss ich da wohl noch mal ran, Big Grin

LG
Andreas
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#30
(29-04-2015, 21:58)photomanHH schrieb: und dann ging heute schief, was schief gehen konnte

Natürlich ist das ärgerlich. Auf der anderen Seite ist das aber ein Rennauto. Einmal in Bewegung, siehst Du das gar nicht mehr Tongue .

Astatt schwarzen Lack und Pinsel habe ich vor dem Klarlackieren einen wasserfesten Edding benutzt. Es hat zwar ewig gedauert, bis der Lack darauf richtig durchgetrocknet war. Verlaufen ist aber nix.

Für silberfarbige Details habe ich einen Edding 750 paint marker angeschafft. Das ist im Prinzip ein Filzstift, der mit Lack schreibt. Wenn man damit erhabene Stellen der Karosserie vorsichtig betupft, kann man erstaunlich feine Ergebnisse erzielen.

   
.jpg   P1060684.JPG (Größe: 38,05 KB / Downloads: 27)

(29-04-2015, 22:13)Slotraver schrieb:
(29-04-2015, 22:00)Klenkes schrieb: Mit einem mittelmßigen MT halten beide locker mit und sind sogar eher schneller.

Püüühah...

Nur mit einem Mittelmäßigen. Mit meinen schnellen MT kommen die nicht mit. Auf meiner Heimstrecke knackt der schnellere Porsche gerade so die 5,0 Sekundenmarke. Die guten MT schaffen 4,5 Sekunden.

Ene andere Zahl zum Einschätzen der Cup-Porsche: Mein h0slot.de-masters-konformer T2 von Autoworld schafft Zeiten um 5,3 Sekunden.
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#31
das mit dem schwarzen filzer am scheibenrand war mein grösster fehler

da die messing buchsen mit nennmass von 1,6mm echte 1,67mm innenmass haben, spiele ich nicht mehr damit
dat is murks

leider ist die standzeit der passend aufgeriebenen 1,5mm buchsen aus Messing auch nur begrenzt
deswegen nerv und jammere ich ja herum, so etwas irgendwo in Lagerbronze anfertigen zu lassen
oder
man gebe mir eine feindrehbank, die 500€ habe ich nicht
dann drehe ich aus meinen Lager-Bronzen-Material so etliche buchsen

ich schätze mal ganz blind
für 800€ kann man auch 5.000 BronzelagerBuchsen in China fertigen lassen

und, ja, stimmt
wenn der renner fährt, erkennt man den murks nicht mehr
schon aus 50 cm sieht Der fast gut aus
also
abstand halten Wink)))
aber nen Mox & Maritz Mega-Kleister Renner gefällt mir schon gut
evtl baue ich ja noch einen MaisGelb-MetalicGrünen
schaunmama


cu, DC
ach, eben habe ich mit Teflonfett mein chassi versaut, ist mal wieder bis zum anker-kolektor vorgekommen
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#32
(30-04-2015, 03:27)photomanHH schrieb: das mit dem schwarzen filzer am scheibenrand war mein grösster fehler

Ganz vorsichtig mit Edding Stiften. Ich hab die auch für rote Rücklichter
verwendet. Mit Klarlack (Gunze in Airbrush) vertragen die sich wohl nicht. Sad

Ebi
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#33
klugsch....an:
....na, ist doch klar....
Die Lösungsmittel der anderen Lacke sind viel zu agressiv...
Wenn Edding dann der mit Lack....
klugsch.....aus
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#34
(30-04-2015, 22:29)cw658 schrieb: Wenn Edding dann der mit Lack

oder einfache den Edding nach dem Klarlack
verwenden. Is ja wasserfest und brauch keine
Versiegelung. Smile

Gruß
Ebi
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#35
Moin Ebi,

hm, die Eddings sind aber nicht "grifffest" - zumindest die silbernen. Das kann man (leider) sehr schön bei Bauer-Modellen sehen.

LG
Andreas
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#36
(01-05-2015, 05:47)Slotraver schrieb: die Eddings sind aber nicht "grifffest" - zumindest die silbernen.

Ich mein ja auch die permanent Marker.
Mittlerweile nehm ich Tamiya clear orange und red
für die Blink-, Brems- und Rücklichter. Erst silberne
Farbe und dann Tamiya.

Btw. die billigsten und brauchbarsten Farben sind
für mich die Revell Aqua Farben. Sehr sehr schnell
trocken und besser mit dest. Wasser zu verdünnen
als Gunze. Für die Airbrush nehm ich aber immer
den passenden Revell Verdünner.


Gruß
Ebi
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#37
Moin Ebi,

greift sich der schwarze Edding nicht mit der Zeit ab?

Zum Thema "warum laufen Faller-Chassis besser und mit weniger Strom?" möchte ich noch die Frage beifügen: "Warum fahren AFX Magnatractions schneller als T-Jets?"
Sind in MTs nicht auch "nur" 15-Ohm-Anker eijgebaut? Steckt in ihnen nicht das gleiche Getriebe wie in einem T2?

Hmmm... von der Lagerung aller möglichen Achsen bin ich noch nicht überzeugt. Das ist vielleicht ein(!) Grund von vielen, warum die Fallers besser laufen. Aber ich glaube, dass der Hauptgrund die Anker-Magnet-Kombination ist. Und was für ein Getriebe / eine Übersetzung steckt in eienm Faller? Sicher ist auch die Wahl des Kunststoffes (Chassis und Ritzel) sehr wichtig für den guten Lauf eines Flachankers (siehe T-Dash).

Hmmm... ich muss mir mal einen Forschungsplan aufschreiben. Smile

LG
Andreas
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#38
Moin Andreas,

In einem T2 steckt fast das gleiche Getriebe, wie in einem MT. Bis zum Abtriebsritzel ist noch alles gleich. Aber das Kronrad des MT hat weniger Zähne. T2 = 18Z, MT = 15Z. Dazu kommt noch der größere Reifendurchmesser der MT.

Bei einer Umdrehung des Ankers legt ein MT deshalb deutlich mehr Strecke zurück, als ein T2.

Faller und T1 sind dagegen fast gleich übersetzt. Ich hab' vor ein paar Wochen mal alle Zahnräder durchgezählt und auch die Hinterraddurchmesser gemessen.

Interessant für die Höchstgeschwindigkeit ist letztendlich, wie viele cm das Auto pro Umdrehung des Ankers zurücklegt.

T-Jets (T1, T2, T-Dash) kommen auf 30 mm
Faller Flachanker auf 31 mm
MT auf 37,5 mm und
Speciality auf sagenhafte 41,5 mm.

Viel Spass beim Nachzählen.
Markus
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#39
Coool!!! Danke Msrkus! Smile

Schau an: da wäre bei 30 cm der Faller ja schon mal einen Zentimeter voraus. Und bei einem Meter wären das schon mal 3,5 cm (grob gerechnet). Bei fünf Metern sind das schon 17,5 cm. Nur aleine durch die Kombination Getriebe-Radgröße...
Nun müsste nur nochmal gemessen / nachgesehen werden, welche Widerstände Falleranker haben und dann hätte man eventuell eine Erklärung für diie bessere Leistung eines Fallers, die nichts mit "besserer" /"genauerer" Fertigung zu tun hätte. Smile

LG
Andreas
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#40
MM nicht CM!!

Wenn man jetzt noch die reine Drehzahl des Ankers messen könnte ...
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