26-03-2015, 20:16
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Und wieder Faller - Blockmotor
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02-04-2015, 05:51
Hallo Leute,
Dioden haben immer einen Spannungsabfall von ca. 0,7 Volt. Weil erst darüber eine Diode nur in eine Richtung stromleitend wird. Siehe auch Transistoren mit PNP oder NPN-Sicht. Stellt euch als Hindernis vereinfacht eine unpassierbare Schlucht vor die Ihr überwinden wollt. Es müssen sich erst zwischen beiden Enden genug Elektronen ansammeln (bis 0,7V), die dann ab 0,7 Volt eine Brücke bilden sodass für die anderen Elektronen bzw. für euch die Schlucht zu passieren können. "Theoretisch müsste der Widerstand unendlich groß (euer Multimeter müsste OE für open end, 1.. anzeigen) sein bzw. auf der einen Seite (Halbeiter) ab 0,7V auf Null zurückgehen." Aber das ist jetzt mehr geraten da mein Elektronikunterricht etwas länger her ist fast 15 Jahre. Das mit dem Durchlaß liegt am Material da dieser ein Halbleiter ist. Er leitet normal keinen Strom wie Holz aber z.B. durch anlegen einer Spannung und Polarität wird er leitend daher "Halbleiter". Und Selenplatten sind eigentlich offene Dioden ohne Gehäuse und sollten sich wie Dioden verhalten. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. LG Rik
02-04-2015, 06:55
Hallo Rik,
mir war das immer nicht klar, wie eine Selenplatte arbeitet und ob sie in einer bestimmten Richtung verbaut werden muss.. Danke für die Erklärung, die ich sogar verstanden habe
02-04-2015, 11:24
Die Selen-Plättchen sind "semipermeabel" (=halbdurchlässig), d.h.lassen den Strom NUR in einer Richtung durch. Also kann man theoretisch sogar Wechselstrom anlegen. Es wird nur "die Hälfte" Strom durchgelassen. Wenn man die Selen-Plättchen umdreht, wird die "andere" Hälfte Strom durchgelassen und die "Hälfte" aus dem 1. Fall blockiert. Die Folge, der Effekt davon: das Auto fährt rückwärts, bzw. in die andere Richtung (oder garnicht!). Es ist ja klar, daß dann natürlich nicht mehr die volle Ausgangs-Spannung anliegen kann, sondern deutlich weniger. Die Erklärung wird ein Elektriker oder Physiker wahrscheinlich noch präziser hinkriegen.
Also muss das Selen-Plättchen gegebenenfalls "nur" umgedreht werden, falls das Auto mal stehen bleibt. Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
02-04-2015, 13:00
blöde frage
haben BloMos auch Selenplättchen? konnte an meinem bis jetzt dafür keinen platz dafür finden habe aber auch nie ernsthaft an meinem einzigen danach gesucht zum rennenfahren, habe ich sowieso immer alle Dioden ausgebaut, bzw überbrückt bremste alles nur da wo ohne selenplätchen kein richtiger kontakt mehr war also ggf kupferblech auf kupferblech und zum ausfüllen das selenplättchen vorher ganz unten drunter reingelegt, dann haben die kupferbleche auch wieder vorspannung oder kupferbleche verlötet dann gibts nie wieder kontaktschwächen das gehört natürlich eher zu den Flachankern cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte
seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
02-04-2015, 13:09
Soweit ich weiß, hatten nur die BloMos mit Pertinax-Platte (gelegentlich) Selen-Plätchen, die (Motoren!) funktionieren aber BEI GLEICHSTROM(!) auch ohne Selen.
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Jepp, sie haben...
Meiner hat die seitlich zwischen die Bleche geschoben. Verbessert mich, aber Selenplatten und Diodenschleifer sind nur für den Betrieb an Wechselstrom gedacht gewesen, sonst braucht man sie ja nicht...
03-04-2015, 05:20
Blomos hatten auch Selenplatten. Bei meinen Vater in seiner Kindheit ist das Gehäuse auf der Seite geschmolzen durch die Selenplatte, leider ein heute mehr gesuchtes Modell.
Die Selenplatte hatte auch die Aufgabe das keiner Rückwärts fahren konnte da der Führungsstift dafür fehlt. Nebenbei ist eine Diode auch ein primitiver, unsauberer Gleichrichter es entsteht eine "pulsierende Gleichspannung". Erst durch Kopplung mehrerer Dioden, Graetzschaltung genannt wird der Wechselstrom gleich gerichtet und kann zusätzlich mittels Kondensatoren noch besser geglättet werden.
Hallo zusammen,
ich hab' noch einen aus der Klugscheißerecke: Einzig Siliziumdioden haben eine Durchlassspannung von etwa 0,7 V, Selenplättchen etwa 0,6 V. Dagegen fallen bei Germanium- und Shottky-Dioden lediglich 0,2 V ab. Siehe auch Artikel. Auch eine einzelne Diode ist schon eine (Einweg-)gleichrichtung - kommt dann bei Wechselspannung, wie oben schon erwähnt, nur 'ne halbe Welle durch und während der anderen nix. Die Selenplättchen bzw. Diodenschleifer sind dafür gedacht, zwei Fahrzeuge auf einer Spur unabhängig fahren zu können. In diesem Zusammenhang nimmt man dann Wechselspannung. Das Funktionieren einer Diode kann man auch mit einem Multimeter messen: Nur in der einen Richtung ist der Widerstand ziemlich unendlich. Bessere Multimeter haben eine separate Einstellung zum Messen dieser Halbleiter. Und wenn man das Selenplättchen schnell genug umdreht (etwa 50 mal in der Sekunde) kommt wieder Wechselspannung an ... ![]() ciao michaelo
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt. |
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