sage einmal pls, wenn Du fertig gerechnet hast !!!
Du scheinst mir auf der spur zu sein, warum serienmässig gut gelagerte FallerAMS bei sehr wenig spannungs und strombedarf, so gut laufen
Sie verbrauchen ihr kraft nicht in rütteln und schütteln, sonder nutzen Sie zum drehen
am Anker, wie auch bei der abtriebswelle zum kronenrad
Deine Formelsammlung scheint ja richtig gut zu sein
stammt das alles aus der Formelsammlung-Metall ?
mein blaues buch ist leider lange verschwunden, aber scheinbar bist Du da sehr viel aktiver in der nutzung und berechnung, als ich in den letzten 30 jahren
05-02-2015, 22:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-02-2015, 22:59 von Klenkes.)
OK, dann rechne ich mal. Just to please you, DC.
Ich nehme die Masse der Unwucht mit 1/100 g an, vermute aber, dass sie eher kleiner ist. Für den Abstand der Umwucht vom Mittelpunkt des Ankers nehme ich 7 mm.
Dann ergibt sich die resultierende Zentrifugalkraft in Abhängigkeit von der Drehzahl wie folgt:
Zum Größenvergleich: Eine 2 Euro Münze wiegt 8,5 g. Wenn die Unwuchtmasse wirklich 1/100 g beträgt, zieht bei einer Drehzahl von 10.000 U/Minute das Gewicht eines Zwei-Euro-Stücks am Chassis. Extrem vereinfacht: das Chassis wackelt mit ca. 170 Hz von links nach rechts.
Bei nur halb so starker Unwucht halbiert sich Zentrifugalkraft. Dann "zieht" nur ein 5 ct Stück am Chassis.
Da ich noch keinen Anker gewuchtet habe, kann ich schlecht abschätzen, welche Menge Stahl weggefeilt werden muss, bis der Anker ruhig läuft. Für die oben angenommenen 1/100 g müsste man fast 1/10 mm an einem der Ankerarme entfernen.
Wenn jemand weiß, wie viele Umdrehungen pro Minute so ein flacher Anker schafft und wie groß die mittlere Unwucht ist, rechne ich gerne noch einmal. Mir erscheinen die errechneten Werte ziemlich hoch.
Viele Grüße
Markus
PS: So schlaue Sachen stehen in meiner alten Formelsammlung aus dem Physikunterricht. Höfling - Physik, Formeln und Einheiten.
ich bin neu im Forum und liebe schönes Werkzeug. Auf Hinweis eines anderen Racers hier aus der Stadt, habe ich mich mal umgesehen und auch ein Original besorgt. Sehr schön, mit Wasserwaage.
keine ahnung wie hoch wirklich, aber wohl locker 10.000
vom geräusch her eher 20.000 u/min
müsste man mit einen oziloskop ausmessen können, hob i net
t,jet rütteln und schütteln deutlich weniger drehzahlen, eher normal max 6.000 u/min, gute t-jet schaffen dann wohl mal 10.000 geschätzt
wer weiss das denn mal wirklich
oder besser
hat das mal gemessen
mit nem ozilloskop bei 3 kolektorplatten geteil durch 3 die gemessenen impulse, müsste doch die drehzahl anzeigen???
oder träum ich da zu naiv?
cu, DC
ach
ich dremel z.T. beim wuchten ganz schöne macken in den, die ankerflügel bis das rundläuft
erst ggf das lötzinn nacharbeiten, dann direkt an einem oder zwei ankerflügel
ich nehme eine diamant-spitze im dremel und arbeiten eher einen schlitz, als das ich die ganze fläche nacharbeite, dann wäre der anker ja wieder verschieden weit vom magneten entfernt
also
eher kleine schlitze einfräsen (hoffe ich)
wenn dann 30 gramm eher hochdrehen als rütteln und schütteln ist das genau das was ich zu erreichen hoffe
und ich glaube, dass das der grund ist, warum gute AnkerLager in den Faller-AMS immer soviel höher drehen, als klapper-t-jet-ankerlagerungen (glaube ich)
glaube ich ja nicht nur, das machen Sie ja wirklich
14-02-2015, 15:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14-02-2015, 15:41 von HansHH.)
Irgendwo habe ich mal 24 000 U/min gelesen. Und Danke an alle für das hier so freizügig vermittelte Knowhow (werden wir jetzt - kurz vor Ende - doch noch erwachsen?).
Den Komplimenten von DC schließe ich mich an: echt IRRE Markus!
An DC selbst: JAWOLL: das mit dem Schlitzen und der Hinweis auf das Lötzinn machen MAXI-Sinn.
um die Drehzahl überschlägig zu berechnen, musst Du kein Oszi haben. Aus der Rundenzeit, der Streckenlänge, dem Raddurchmesser und der Gesamtübersetzung des Chassis lässt sich das auch berechnen. Mach ich mal demnächst.
17-02-2015, 20:18 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-02-2015, 21:49 von Klenkes.)
Es hat ein wenig gedauert, mit der Rechnerei, schließlich musste ich ja eine menge Zahnradzähne zählen, um die Übersetzungen von verschiedenen Chassis zu berechnen.
Ich war schon erstaunt, wie unterschiedlich die Übersetzungen verschiedener Chassis sind. Extrem lang übersetzt sind die AFX Magnetraction mit 1:0,54. D. h. bei einer Umdrehung des Ankers dreht sich das Hinterrad 0,54 Umdrehungen.
Dann kommen die diversen T2 mit 1: 0,45
Faller Flachanker und Aurora T1 (und die baugleichen T-Dash) liegen ungefähr gleich bei 1:0,36 bzw 1:0,35
Die Flachanker mit der kürzesten Übersetzung sind die Specialities mit 1:0,3
Je kürzer die Übersetzung ausfällt, desto höher muss die Drehzahl des Ankers sein, um die gleiche Geschwindigkeit zu erzielen.
Da ich die Umdrehungen des Ankers nur aus den Rundenzeiten der einzelnen Chassistypen auf meiner Bahn berechnen kann, sind die folgenden Umdrehungen/Minute nur Durchschnittswerte. Auf langen Geraden können deutlich höhere Werte erzielt werden.
Für die oben genannten Flachanker ergibt sich auf meiner Bahn
AFX MT 5.700 U/min
T2 6.800 U/min
F1 9.300 U/min
T1 7.400 U/min
Speciality 8.300 U/min
Viel höher sind natürlich die Drehzahlen der diversen Magneter. Meine Mega-G bringen es auf durchschnittlich 18.000 U/min. Da lohnt sich Beseitigen einer etwaigen Unwucht sicherlich.
Interessant ist, dass die Magnatraction mit der deutlich geringsten Umdrehungszahl des Motors dank der extrem langen Übersetzung auf die schnellsten Rundenzeiten der Flachanker kommen.
17-02-2015, 20:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-02-2015, 20:56 von photomanHH.)
hallo Markus
ich bin immer wieder schwer beeindruckt von Deiner umsetzung Deiner rechenkünste
einen F1 traue ich locker 25.000 umdrehungen zu
bei den anderen werten glaubt das mein Bauch Dir aber nicht
wie gesagt
mein glaube
ein normaler t1 mit 23.000 u/min ????????? sry, glaube ich nienich, evtl schafft das HKs bester, jedenfalls nicht mit klapperlagern wie serie
auch den unterschied vom MT zu 4-Gear kann ich nicht glauben, dazu sind meine einfach viel zu schnell
wie gesagt lieben Markus, ich rede hier vom Glauben und Du vom Rechnen
das 4-gear hat hinten als letztes zahnrad ein kleineres zahnrad als das MT, leider habe ich kein zerlegtes 4-Ger-chassi um zu sehen wie gross oder klein die unterseite des letzten 4-Gear zahnrades ist
da grundsätzlich meines wissens im 4-Gear gleiche anker und magneten wie im MT sind, kann ich 10,500 zu 27.600 U/min nicht nachvollziehen
womit ich schon wieder beim Glauben bin
ich bin gern gewillt, Dir zu glauben und auch Deinen Zahlen zu folgen
aber
diese Zahlentabelle bedarf für mein BuchGefühl noch einer ÜberZeugung ))
ich freue mich aber trotzdem auf unser nächstes zusammentreffen
ach, noch eines zu drehzahl an einem magneter
ich habe mal einen falschen anker in einen 440x2 verbaut, einen der um 90° anders angelenkte kohlen normal verbaut bekommt
beim anlaufen gab ich dem einen kleinen dreh und der lief an um dann nach 1-2 sekunden seine silireifen im hohen bogen durch den raum zu verteilen
da waren die hinterreifen dann w e c h
DAS nennt man dann drehzahl am motor
ich tat einmal wieder, was ich am besten kann
Dumm Kucken
bis mir etliches später das mit den um 90° versetzten ankern klar wurde
wie Tomy-Turbo und Mega-G und 440x2 und hp7
läuft kaum an, dreht hoch wie eine turbine
irgendwann fliegen einem dann wohl die ankerdrähte um die ohren
HKs blaue Silis waren danach gut versteckt
einen suche ich noch immer, evtl ist der gleich aus dem Fenster entschwunden )))
17-02-2015, 21:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-02-2015, 22:04 von Klenkes.)
Hallo Claus,
ich gebe z, dass der T1, den ich gefahren bin, wirklich extrem schnell ist. Wenn ich einen der normalen T1 nehme, komme ich auf Drehzahlen von ca. 7.400 U/min.
Ich sehe auf den ersten Blick keinen Denkfehler in meinem Rechenweg. Beispiel: Faller F1. Die gerechnete Übersetzung des Antriebsstrangs ist 1:0,36. Die grobe Kontrolle, per von Hand gedrehten Ankerritzel bestätigt das. Ritzel drei mal gedreht, Hinterrad einmal rum.
Der Reifendurchmesser beträgt 9.8 mm. Das Auto legt also bei einer Radumdrehung 30.8 mm zurück.
Meine Bahn hat eine Länge von 7720 mm pro Fahrspur. Das Rad muss sich also 251 mal drehen, damit das Auto eine Runde gefahren ist. Der Anker hat sich dabei 697 mal gedreht (251 / 0,36). Dafür hat er 4.5 Sekunden gebraucht. Pro Sekunde schafft er somit 697 / 4.5 = 155 Umdrehungen. 60 mal soviel Umdrehungen, also 9.300, sind die Umdrehungen pro Minute.
Die gefahrenen Rundenzeiten sind 4,5 s für den Faller Flachanker. Der ist aber nur so schnell, weil er Tuning-Haftmagnete hat, und deshalb besonders schnell um die Kurven kommt .
Das Faller F1 und T-Jet auf meiner Bahn annähernd die gleichen Rundenzeiten, und damit annähern die gleichen Drehzahlen schaffen, liegt daran, dass ich die maximal möglichen Endgeschwindigkeiten nicht erreiche. Das verwinkelte Motodrom ist schuld. Auf deinen langen Geraden sieht das schon wieder anders aus. Die maximal mögliche Enddrehzahl der Faller F1 wird in der Tat deutlich höher sein, als die der T1.
Mein schnellster MT schafft die 7.7 Meter in 4.0 Sekunden. Das Speciality Chassis benötigt dafür 4.5 Sekunden. Dass der MT mit so sensationell niedrigen Drehzahlen daher kommt, liegt an seiner enorm langen Übersetzung.
Die von mit angegebenen Drehzahlen sind nicht die maximal möglichen, sondern die auf einer Runde auf meiner Bahn durchschnittlich erzielten Drehzahlen.
Ich schicke Dir gerne die Excel-Datei, die die Rechnerei erledigt. Du musst nur Deine Bahnlänge eintragen, die Reifendurchmesser ggf. korrigieren und deine gefahrenen Rundenzeiten eingeben. Der Rest geht dann automatisch.
Kann gut sein, dass ich mich bei den Zahnrädern mal um ± 1 Zahn verzählt habe. An der Größenordnung der Drehzahlen ändert das aber wenig.
PS: Alles zurück, ich hab doch einen Denk/Rechenfehler drin. Ich muss schnell die Excel-Tabelle ändern, dann tausche ich die Werte aus bzw. stelle sie richtig !! Beitrag #30 ist jetzt richtig gestellt.