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10-06-2014, 07:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-06-2014, 07:36 von Sigi_83.)
Ich denke es liegt eher am Gewicht, der zweite Wagen (und erste Prototyp) fuhr bei den ersten Versuchen richtig gut an.
Ich habe noch ein 1000er Pack Neodymmagnete hier rumliegen. Ich werde noch testen wie der Wagen sich verhält wenn ich zwei Magnete mit 0,5mm Abstand über den Schienen auf Höhe der Hinterräder befestige. Dies sollte maximale Anpresskraft gewährleisten, wenn er dann nicht sauber anfährt habe ich ihn entweder verhunzt oder es liegt wirklich an den Reifen
Einziges Manko ... mit den Magneten ist driften dann vorbei. Dann kann ich theoretisch auch auf die drehbaren Leitkiele verzichten. Ausscheren wird mir das Heck dann nicht mehr, und falls doch wird der Renner nicht mehr auf der Bahn bleiben :wacko:
Wir werden auch ne kleine Testbahn aufbauen und das ganze mit Reglern ermitteln. Ev gibt sich das Problem dort ja ...
Bisher ist es ja nur ne Standardgerade mit Netzgerätanschluß.
Ich hätte ein Video hab aber keinen Plan wie ich ein auf Facebook hochgeladenes Video hier verlinken kann ...
Edit: habs herausgefunden da steht aber: you are not permited to upload this kind of file ....
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10-06-2014, 11:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-06-2014, 11:57 von HansHH.)
Wenn Du Deine Motoren tief einbaust.
Sigi,
dann erzeugen deren Magnete auf Go-Schienen bereits eine leichte Haftung. Das reicht völlig. Dazu sollte die Motorunterseite allerdings mit der Unterkante des Chassis fluchten und der Raddurchmesser nicht allzu groß sein (also die Bodenfreiheit knapp bemessen). Was die beschriebenen Probleme angeht, so schließe ich mich Klenkes an: Könnte wetten, dass es die Reifen/Räder sind...!
- HansHH
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Die Motoren gehen bei beiden Autos unter das Chassis (ca 1mm), sitzen also tiefer. Das hängt alleine schon mit den Reifen zusammen und dem Fluchten der Antriebsachse/Motorachse ...
Dennoch ist die Anziehungskraft nicht sonderlich hoch. Beim ersten paßt's beim zweiten nicht ... ich muss Fehlersuche betreiben
Die Neodymmagnete wären Testobjekt ob's wirklich an der "Haftkraft" liegt oder am Grip der Reifen. Wenn der bock runtergesogen wird und klebt wie nur was und trotzdem nix geht schieb ich das auf die Reifen.
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Klingt logisch,
Sigi.
Und - mal blöd gefragt: sind die Hinterräder des Problemo-Autos wirklich RUND? Wenn ich an meine eigenen Versuche denke, Hotwheel-Felgen zu zentrieren, liegt diese Frage nahe :wacko:. Hast Du da eine spezielle Technik?
- HansHH
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Soo .... lang hats gedauert aber ich hatte kaum Zeit !
Wir haben ein Testoval aufgebaut und die beiden ersten Prototpen gestartet. Das Ergebnis war ernüchternd milde gesagt :lol:
Der erste (Cuda) fuhr so lala .... nach mehrmaligem nachbearbeiten und ummodelieren des Leitkiels dann allerdings erste Sahne. Mit dem wär ich zufrieden ^_^
Der zweite ist offenkundig Murks² ... irgendwas hab ich verhunzt, auch trotz Haftmagnete nicht fahrbar. Die Lernkurve startet nun quasi.
Ich schiebe es auf Ungenauigkeiten im Chassis weshalb ich derzeit dazu tendiere mir ne Bauschablone für Standard-Chassis zu bauen. Anhand dieser will ich komplette antriebseinheiten zusammenschustern welche ich dann komplett ins Fahrzeug verbaue. So wäre ein gleichbleibender Fertigungsstandard gewährleistet.
Erste Vermessungen wurden gestartet, jetzt mangelts wieder mal an der Zeit
Das mit den Rädern ist eher Augenmaß, mir ist noch keine Idee für ne vernünftige Spannmethode gekommen. Daran tüftel ich aber auch gerade des nächtens rum
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Das mit dem Räder-Zentrieren,
Sigi,
stelle ich mir - rein theoretisch - so vor: Die Achslöcherchen mit einer Reib-Ahle auf < 2mm bringen. Das Ding satt auf die (2mm-)Ankerwelle eines langsam-laufenden E-Motors würgen (z. B. aus E-Zahnbürste mit regelbarem Eisenbahn-Trafo hintendran) und dann PRÄZISE schmirgeln lassen. Danach das Gummi darauf. Und nochmal auf/über Schmirgel rundlaufen lassen. Kronrad auf <2mm ahlen. Und ab die Post. Ich klemme den Motor auf eine sehr plane Fläche und schiebe halbmillimeterweise ebenso plane Schmirgelpapierchen unter die langsam rotierende Felge/das Rad.
Ist für Dich irgendwas davon brauchbar?
- HansHH
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Klar kann man so machen. Ich bin eher von der Theorie ausgegangen die Räder in verbautem Zustand mit Schmiergelpapier zu wuchten wie das wohl üblich ist.
Jetzt komm ich derzeit eh noch nicht dazu, hab andere Dinge zu erledigen. Ich denke zum Wochenende hin werd ich ev mit der Bauvorrichtung für die Motoreinheit starten. Das hat derzeit Priorität 1 auf meiner Slotcar-Liste
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Hobby ist wohl Hobby ...
Und muss manchmal leider hinten anstehen. Ist leider schon etwas her hier. Bisher ging noch gar nix weiter, ich habe hin und her überlegt zwecks der Motoreinheit und mir Gedanken dazu gemacht wie ich das löse. Allerdings halten mich die Baustellen bei meinem Haus und dem des Bruders auf Trap !
Zwischenzeitlich wollte ich an den Motörchen rumlöten nach 5min knallt es mir den FI. Mein Keller-Stromnetz is wohl nicht das beste und ich hab den Lötkolben an den Nagel gehängt. So läuft das manchmal ...
Ja mittlerweile hat es mich genervt. Da steht im Keller die halbe Arbeit rum und nix passiert. Ich hab gestern die Proxxon Maschine gestartet und eine Unterplatte gefräst. Ich entwickle eine Bauvorrichtung in welcher ich 4 PS Teile miteinander verklebe, den Motor nur mehr einsetzen muss und die Achsen genau im rechten Winkel dann zum Motor setzen kann !
Somit erhalte ich dann eine komplette funktionstüchtige Antriebseinheit die ich fix fertig in ein Auto bauen kann. Damit sollte das Problem mit Achsenwinkeln, Zahnräderfluchten und Bauungenauigkeiten gelöst ein !
Jetzt muss ich nur mehr die Sache mit den Reifen hinbekommen. Ich will mir einen ALU Dummy bauen mit konzentrischen Löchern wo ich ein Rad rein stecken kann und von der Hinterseite lotrecht genau mittig bohren kann. Lediglich was der Grip dan tut bleibt abzuwarten.
Von den beweglichen Leitkielen geh ich wieder weg. Der Aufwand und die Mühe stehen in keinem Verhältnis für gelegentliches rumbolzen. Ich werde fixe Kiele kleben und nur Schleifer vorne ins Chassis setzen. Hauptgrund für dies ist auch die Unterkonstruktion der Hot Wheels. Es läuft vor allem bei etwas schmäleren Modellen mit weniger Motorraum vorne (klassische Corvette zb) nicht immer ideal den Leitkiel zu setzen bzw muss man dabei IMMER Kompromisse eingehen. Mal passt er nicht vor die Räder weil der Wagen zu kurz ist, mal hinten nicht ... alles unsaubere Dinge leider.
Kurze Testfahrten mit fixen Kielen waren aber gut, ich denke das macht auch ohne bewegten Kielen noch genug Spaß
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Es geht dahin ... nach mehrmaligem Versuch erweist es sich als doch recht schwierig auf meiner Proxxon das PS so zu fixieren damit ich sauber fräsen kann. Zumindest mit meinen Miteln.
Dennoch ist die Motorbauvorrtichtung fertig. Ich kann nun die Achsen genau ausgerichtet auf die Motorwele in exakt 90° verbauen
Diese Woche werd ich das testen
Ev mach ich noch ein Foto.
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Mal kurz ein paar bilderchen der Montagevorrichtung für die Motoreinheiten.
Laßt euch von den Winkeln (optisch)nicht täuschen. Die Aussenkanten sind schief da nur händisch vorgeschnitten. Die Kontur ist gefräst und die Welle steht 90° lotrecht auf den Motor. Ich weis auf den Bildern schaut das irgendwie schief aus .... 
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Klasse Sigi,
und jetzt zeig' mal, wie Du von hier aus baust! Bin schon gespannt, denn Präzision beim Getriebe-Hinterachsteil ist für das Resultat natürlich superkritisch.
Wenn aber alles winkelig ist, zahlt sich Dein Aufwand bestimmt bald aus. Und der Nagel ist echt'n Schocker...
- HansHH
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Der Nagel ist ein 1,6mm Stiftnagel. Der hat genau die richtige Größe damit das Ritzel schön drauf geht
Ich verwende die sigar direkt als Achsen für hinten weil die kaum was kosten. 1,6mm Draht hab ich noch nirgends billig gefunden hier gibt's überall nur 1,5mm. Da sitzt das Zahnrad dann immer so lose ...
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Schritt für Schritt zum fertigen "Motorblock"
Nächste Bauphase mal etwas dokumentiert - ich lass das jetzt mal etwas trocknen drum gehts ev erst morgen weiter
Ich schneide aus PU 3 formgerechte Stücke raus. 1 St. als Motorflansch mit einem 5mm Loch mittig. 2 St. als "Achsträger" mit 1,6mm Löchern in entsprechendem Abstand und auf Höhe Motorachse !
Das ganze in der Motorbauvorrichtung gesteckt ergibt ein "U". Dabei sitzt der Motorflansch am Motor und die beiden Achsträger werden entsprechend verklebt und halten dank Vorrichtung die Achse genau in optimaler Position und lotrecht zur Motorachse !
Ich hoffe man erkennt was, das durchsichtige Baumaterial ist foto-kontraproduktiv :lol:
Wenn das ganze durchgetrocknet ist zieh ich den Stift und entnehme Motor samt "U"-Motorhalter aus der Form. Ich habe dann ein ausreichend perfekt aufeinander ausgerichtetes Grundgerüst. In dieses muss nur mehr die Achse rein mit dem Kegelrad und außen links und rechts die Räder dran. So der Plan !
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Hallo Sigi,
Zitat:<div>
Die Räder gehen am Stand durch und das Auto wandert wild herum.
...zu wenig Abtrieb, oder die Kiste ist zu leicht. ...
</div>
evtl. könnten die Autos mit Magneten auf Kurs gehalten werden.
Die wirken zwar dem Driftverlangen entgegen, bringen aber die
nötige Haftung.
Auf jeden Fall solltest Du mit anderen Reifen arbeiten.
Ich kenne zwar Schrumpfschlauch, der etwas rauher ist nach
dem Föhnen, im Vergleich zu Silikon ist das aber immer noch
sauglatt.
Vielleicht bringt's was, die Reifen nachzubehandeln.
Immerhin gibt es ja Schaumstoff(?)reifen, deren Lauffläche
mit Silikon behandelt ist (Dingsbums-claw). Das könnte auch
mit Schrumpfschlauch klappen und der Durchmesser wird nicht
deutlich größer.
Bin gespannt auf weitere Bastelneuigkeiten!!
Gruß
Ebi
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Naja ... das ist jetzt ausmerzen von Fehlern.
Jetzt is dann alles andere tiptop bis auf die Reifen - mit Gewissheit. Ergo: wenn er jetzt nicht sauber fährt wird auf die Reifen geachtet
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24-09-2014, 21:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-09-2014, 21:52 von mos.)
Hallo Sigi,
wo der Ebi das Thema noch Mal aufgreift, fällt mir ein, dass ich bei meinem Wagenumbau ebenfalls Probleme mit dem Fahrverhalten hatte, die möglicherweise die gleiche Ursache wie bei dir haben. Bei diesem Umbau lag der Schwerpunkt zu weit vorne, da das Führerhaus aus Metall und der Rest aus Kunstoff war.
Mit einem entsprechenden Gewicht auf dem Hinterbau wurde das Fahrverhalten besser.
NACHTRAG: Bisher taucht die Vorderachse noch nicht auf. Kannst du die Aufhängung zur Vorderachse pendelt ausführen?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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25-09-2014, 07:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-09-2014, 07:46 von Sigi_83.)
Ja die Vorderachse. Die belasse ich von Hot Wheels
Ich habe schon öfters gelesen, dass die Räder vorne eher glatt sein sollten daher bleiben diese einfach unangetastet von mir. Ist ja irgend so ein Hartkunststoff.
Das Gewicht sollte schön verteilt sein die gesammte Karo ist ja aus Metall. Gewichte hinten habe ich ja schon Versucht bzw Neodym Magnete für Anpressdruck. Die haben aber nicht geholfen daher führte ich das Fahrverhalten auf unzureichende Arbeitsgenauigkeit hin. Vor allem da ja ein Auto gut gelaufen ist und das andere Käse war ...
Die neue Motoreinheut ist super, die Welle gleitet nur so dahin und steht nun lotrecht zum Motor. Hab gestern eine fertig verklebt.
Ev geht es sich heute aus die in ein Auto zu bauen. Ich bin jedenfalls schon gespannt
Ich muss nur noch das Kegelrad hinten etwas abschleifen um die Ausrichtung zu korrigieren und dann sollte die Einheit fertig sein zum verbauen.
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Sieht schon ganz brauchbar aus, Sigi.
Du gehst da einen interessanten Weg. Mich hat das dazu angeregt, nochmal über die "Jigs" der großen Maßstäbe nachzudenken. Das ist ein Stecksystem, mit dem man die Rechtwinkligkeit der Chassis-Komponenten sichert und deren Position beim löten(kleben).
Beispiel:
http://img.photobucket.com/albums/v166/d...er-009.jpg
Überlege gerade, ob man ähnliches für unsere Größe mit den vielfach vorgebohrten Expoxidplatten der Elektronikbastler schaffen kann? Die mir vorliegenden Platten scheinen leider zu unpräzise gebohrt für diesen zweck. Es mag andere - besser brauchbare - geben.
- HansHH
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Von diesen "Jigs hab ich ja die Idee mit meiner Motorbauplatte
Die Einheit ist mittlerweile fertig und das Testauto zerlegt ...
Jetzt muss ich theoretisch nur die Bodenplatte ausfräsen und kann die komplette Motoreinheit verbauen. Ich habe sie getestet sie funktioniert 1A. Da sollten keine Probleme zu erwarten sein. Allerdings hakeln die Zahnräder etwas ich denke die müssen noch einlaufen. Mit der Hand am Rad fühlt es sich ein klein wenig kratzig an, dreht man den Motor merkt man nichts und lässt man den mit Strom laufen ist auch nichts bemerkbar ...
Es fehlen da nur mehr die Schleifer, da löte ich Go Schleifer ein und verbaue die mal ohne beweglichen Leitkiel. Dann erfolgt ne Testrunde !
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