nehme mal an, Ihr habt die weihnachtliche Völlerei mittlerweile gut verdaut
Zur never ending story Faller BloMos habe ich wieder mal was beizutragen:
habe mittlerweile 12 BLoMo, grösster Teil davon mit Federschleifern,glaube 4 davon sind mit diesen Federblechen unten dran.
einer davon geht wie die Sau ( mit dem Getriebe zum vor-und rückwärtsdrehen. ) der ist mit 12 Volt schon fast unfahrbar,schneller wie T-Jet kommt an die Flachis dran.Sollte ich da das rote Getriebe reinmachen ?
dann die nächsten 5 - 7 BloMo ziemlich alle gleichschnell T-jet Niveau,
Der Rest mag es gemütlicher läuft nicht so besonders, die Anker sind teils mit blauen,-teils mit silbernen Ankerblechen.
habe aus Jux Chassis und Motoren wild untereinander getauscht,siehe da,manche lahme Krücke läuft innem andern Chassie richtig gut.
Hat da einer eine Erklärung dazu ? Fertigungstoleranzen ?? Habe da keinen Plan.
Die Idee, die Anker zu lagern ist richtig gut,erübrigt sich aber bei meinen manuellen Fähigkeiten,
Mit Toleranzen liegst Du da schon ganz richtig.Der Eingriff Schnecke/Ritzel(Zahnflankenspiel)variiert doch einigermaßen,
lässt sich durch Umdrehen des Motors beeinflussen(Magnete tauschen). Da die meisten Motoren dieser Art keine Drehmomentwunder sind,spielt auch die Reibung der Radachsen im Chassis keine kleine Rolle. Die Rundheit des Kollektors
spielt eine Rolle und natürlich das Lagerspiel. Und es gibt tatsächlich Motoren, die außerordentlich gut laufen, vermutlich weil da einfach alle Faktoren ab Werk gut passen. Ich habe auch ein oder zwei davon hab sie aber noch nicht genauer untersucht,
Irgendwann, irgendwo muss es mal ein Blomo-Rennen geben! Die großen Unterschiede der Motoren stelle ich auch fest und leider auch ohne den Getriebeeinfluß, der sich leicht beheben liesse.
wenn Du nicht hintereinander fährst kannst Du die Selenplatte rausnehmen. Geht bei allen Blomos außer der Doppelschleiferserie.
Die frisst meist einigen bis den kompletten Strom.
Ansonsten hat Jens eigentlich schon alle wichtigen Faktoren genannt.
Hab auch schon festgestellt dass das einfach drehen des Blockmotors im Chassis wunder bewirkt. Vor allem bei den B4 Motoren(mit den großen Messingblechen) wenn dort keine Justier-Madenschraube vorhanden ist.
wenn Du nicht hintereinander fährst kannst Du die Selenplatte rausnehmen. Geht bei allen Blomos außer der Doppelschleiferserie.
Die frisst meist einigen bis den kompletten Strom.
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Muss ich auch mal testen. Allerdings hat die wundersame Phänomenologie der Blockmotoren dazu geführt, dass ich die Problemkandidaten ganz ohne Chassis teste - also nur den Motorblock ohne Mechanik oder Zuführung. Und selbst da gibt es noch riesige Unterschiede. Blockmotortage*) können einen gefährlichen Verlauf nehmen: Frühstück ? Vergessen! Wichtige Erledigungen? Vergessen! Mittagessen? Vergessen! Spät am Abend: Ein Problemkandidat läuft wieder richtig gut - und ich habe vergessen, woran es lag...
Habe hier jetzt 5 Autos mit schön neu gemachten Blomos stehen.Neben der Lagerung wurden auch die Kollektoren
nachgedreht und poliert.
Die laufen jetzt nicht nur schön leise sondern, verglichen mit den 8 noch nicht aufgearbeiteten Motoren nachweislich
schneller und ausdauernder. Aber die Unterschiede in der Leistungsentfaltung sind immer noch da
und sie sind größer als vorher. Die Leerlaufdrehzahl der beiden BMW ist so hoch, daß ich mir die Länge der Geraden noch nicht
vorstellen kann, die notwendig wird, um sie auszufahren.Der Porsche S90 und der DS sind nicht so schnell, aber haben deutlich mehr Dampf aus`m Keller,auf meinem kleinen Stadtkurs kann man das leider nicht ausfahren, ich müsste mal ´ne Rennstrecke aufbauen.
Wenn Faller da nicht verschiedene Wicklungen gebaut hat,bin ich auch ein wenig in Erklärungsnot.Windungsschluß?...
04-01-2014, 14:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-01-2014, 14:10 von historic-route-66.)
Moin zusammen!
Obwohl ich mehr der T-Jet Fan bin,habe ich auch ein paar Faller in der Sammlung.Und da ich sehr gerne bastel und Fehler behebe,ist mir bei den Blomos aufgefallen,daß die noch stärker als andere Motoren auf den Anpressdruck der Motorkohlen reagieren.Egal ob es sich um die offenen oder die aussen geschlossenen runden Halter handelt,schwankt die Motorleistung bei den sehr weichen Motorkohlen bei zunehmenden Kohlenverschleiss eben sehr stark.Die Federn sind ja eh nicht die stärksten,und so geht sehr viel Druck verloren,wenn die Kohlen kürzer werden und die Federn eben an Kraft verlieren,da sie sich nun weiter zusammenziehen.
Nicht umsonst haben heute die meisten Motoren im Blockmotorprinzip von aussen einstellbare Kohlefedern,um eben genau diesen Effekt beim Verschleiss auszugleichen.Wenn man bei diesen Motoren im Laufen den Anpressdruck verändert,kann man sehr schön die Drehzahlunterschiede wahrnehmen.Das liesse sich theoretisch auch durch reindrücken bzw. herausziehen der Kohlenhalter beim Faller Blomo im Lauf nachvollziehen,ist aber etwas komplizierter zu händeln.
Schönes Restjahr 2014!
Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier!
Es gibt noch einen Hardcore-Versuch, auf den ich per Zufall gekommen bin: Einen Blockmotor komplett montiert mit WD 40
einsprühen (Kohlen und Federn), er geht dann auf Flachanker Drehzahlen hoch. Leider nur für wenige Minuten, danach fällt die Drehzahl langsam wieder ab. Ich habe bei einem solchen Kandidaten danach Alles versucht, die Übergangswiderstände abzubauen, bin aber nie auf die Drehzahlen der WD 40 Injektion gekommen.
Ich bin eigentlich auch eher T-jet Fan. Was für eine Entspannung nach einem längeren Blomo-Gebastel mal wieder einen T-jet mit verbundenen Augen in 90 Sekunden zerlegen, reinigen, ölen und zusammen setzen. So gut wie kein Werkzeug, keine Sehhilfe.
Wenn man "Qualität" als "geeignet zum Gebrauch aus Sicht des Nutzers" definiert, dann ist für mich ein T-jet das Mass der Dinge. Gäbe es nur Blockmotoren, wäre mein Wiedereinstieg in die Slotcar-Welt definitiv gescheitert. Wenn ein Blomo gut fährt, dann ist es allerdings ein Genuss.
Ich habe drei Blomos von Lionel. Alle drei laufen ohne jede Wartungskapriolen exzellent und reichen an gute Faller Flachanker heran.
Zitat von Joachim (50 Jahre Faller AMS/Plauderecke):
"Das Plattenchassis P1 von 1963 ist von den älteren LIONEL Motoren in nichts zu unterscheiden . Man kann sogar die Bauteile austauschen . Faller Nachfolge Blockmotoren wurden dann etwas vereinfacht , die obere Zahnradwelle wurde weggelassen und ähneln auffällig den ATLAS Blockmotoren , die es natürlich auch schon eher gab."
Man hätte natürlich sowohl bei Lionel als auch Faller am liebsten den Motor direkt auf ein Kronrad wirken lassen, aber leider ist dafür der BloMo zu hoch oder die Räder zu klein. Das ging erst ab AFX und Co. da diese immer mehr dem angenäherten H0 entwichen und dabei größere Raddurchmesser bekamen. Da konnte man endlich Welle und Achse auf eine Ebene bringe. Also hat man, um ein Bauteil zusparen, sich für eine der kraftzehrensten Antriebe entschieden, dem Schnecken- oder Wurmantrieb. Hat man im Automobilbau bei Peugeot versucht, ging nur mit Spezialöl, da sonst die Schnecke bei Vollast ausgeglüht wäre.
Übrigens, den Trick mit den 90 Sekunden schaffst du mit einem Faller Flachanker auch nicht, da ist das Scheitern schon durch die Kohlefedern und die Selenplättchen vorprogrammiert. Ganz erlich, da ist ein BloMo einfach aufgebaut.
Übrigens, den Trick mit den 90 Sekunden schaffst du mit einem Faller Flachanker auch nicht, da ist das Scheitern schon durch die Kohlefedern und die Selenplättchen vorprogrammiert. Ganz erlich, da ist ein BloMo einfach aufgebaut.
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Stimmt! Ich hatte das letzte halbe Jahr nur Blomos und Faller Flachanker-Sanierungsfälle in den Fingern und war dann richtig erschrocken, wie einfach der T-jet doch ist.
Das Messingritzel gab es m.W. nicht als Ersatzteil.Daher ist es wahrscheinlich auch so fest verpresst.
Ich helfe mir bei der Demontage durch Erwärmen der Schnecke mit so einem kleinen Bunsenbrenner in Kugelschreiber Grösse (mit Feuerzeuggas betrieben).Da sich Messing schneller bei Erwärmung ausdehnt als die Stahlwelle,lässt es sich so leicht entfernen.
Die seitlichen Kontaktbleche lassen sich nach Entfernen des Blomos schon etwas nach innen drücken.Man muss nur ziemlich weit unten am Übergang zum Kontaktblech zur Schleiferaufnahme drücken.
Ansonsten,wenn Kohlenhalter in der nach aussen offenen Version verbaut sind,auf solche mit der aussen geschlossenen runden Version umstellen.Die sind insgesamt länger und der runde Hubbel steht nach aussen.
Gruss
Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier!