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Bulli T1 - Lowrider
#1
Hallo Bulli-Freunde,

hatte vor langer Zeit mal eine schöne Bulli-T1 - Resine von Klaus bekommen. Leider war das Modell ein wenig zu groß/lang.
Aber es hat mir so gefallen, dass ich gerne bereit war, etwas mehr Arbeit reinzustecken.

Meine Parallel-Trenn-Methode für dünne Dachholme hat hier leider nicht nicht richtig funktioniert. Der Bulli gibt gerade ein Bild des Elends..
Das Problem: Die 0,12mm dünnen Sägeblätter waren nicht stabil genug für die feste und etwas zu dicke Resine, sie sind bei Auftrennen total verlaufen...
   


Nach dem Kleben, Spachteln, Grundieren und mehrfacher Nacharbeit:
Das fertige, um 4mm gekürzte, Modell. Der Vergleich mit dem VW-T1 Samba AutoWorld-Bulli zeigt, dass die Größe jetzt optimal passt.
   
   


Scheiben und Lampen mussten noch hergestellt werden. Dazu noch ein Auspuff (Aderendhülse) und selbstgemachte Decals.
Die Front- und Heckscheiben sind aus 0,25mm dicker Blister-Verpackung.
Für die Lampen gab es nur Öffnungen. Das Ausgangsmaterial für die Frontlampen-Herstellung (in Kürze in der Rubrik Werkzeug).
   

Die Hecklampen, ein dünner Polystyrolstab (von Evergreen) minimal abgeschliffen und als kurzer abgeschnittener Block eingeklebt, abschließend rot angemalt.
   


Das fertige Modell mit Eigenbau-Chassis #4 wiegt 26,0g. Der Radstand ist 40,5mm.
Trotz des etwas höheren Schwerpunkts, aufgrund der Höhe des Modells, kann man es richtig schön schnell und dabei relativ easy fahren.
   
   
   



BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Fein geworden, Hebi - obwohl es ja kein richtiges Nutzfahrzeug mehr ist Big Grin .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#3
(11-08-2026, 19:26)mos schrieb: Fein geworden, Hebi - obwohl es ja kein richtiges Nutzfahrzeug mehr ist Big Grin .

Mein lieber Michelo!

Wenn mit Hilfe dieses Tuning-Dienstes die Verspätungen bei der Bahn aufhören, 
weil die Loks schneller werden, so schnell, dass sie die Bahnhöfe sogar aufgrund der Stehzeiten bis zur nächste termingerechten Abfahrt zu einem herrlichen Dampflok-Freilicht-Museum machen - dann ist der Tuning-Bulli aber sowas von Nutzfahrtzeug!!!

Alles klar?
BG 
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#4
So gesehn, hast du recht, Hebi  Rolleyes .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#5
Bulli geht immer, schön geworden! Hast du Bilder von der Spachtelaktion, also zu den Schritten zwischen Sägenmassaker und fertigem Lackkleid?
Viele Grüße 
Dominik 

Cool
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#6
(16-08-2026, 20:49)Bon_Slott schrieb: ...  Hast du Bilder von der Spachtelaktion, also zu den Schritten zwischen Sägenmassaker und fertigem Lackkleid?

Hallo Dominik;

da habe ich leider keine konkreten Bilder gemacht.
Nur diese beiden habe ich noch gefunden. Vor dem Trennen und im grundierten Zustand.
   

   


Vielleicht gibt das noch ein paar Infos:
Schnell mal noch 2 Fotos gemacht, ein Blick ins Innere. 
Eine Platte unter dem gewölbten Dach.
An der Unterkante und Innenseite der Karosserie die beiden dünnen Streifen zur seitlichen, planen Verbindung/Stabilisierung der beiden Karosserieteile. 
Die beiden (etwas dickeren) innersten Kunststoffstreifen bilden die Basis zur Karosserie-Befestigung.
Die Schnittstelle an der Karosse ist auch noch schwach von unten zu sehen, kurz vor der hinteren Kotflügelverbreiterung.
Die kleine Platte im Kabinenbereich dient der Aufnahme des heute noch nachträglich eingebauten Fahrers.
   


Das Dach ist an der Klebestelle einwandfrei geworden.
Die Seiten sind nicht so gut und aufgrund wiederholter Nacharbeit ist der Lack letztlich auch etwas zu dick geworden. Dazu kommt die 2-Farblackierung, die ist für mich an solch kleinen Modellen meistens auch nicht so einfach.
   


Ich hoffe, dass die Bilder einigermaßen informativ sind...

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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