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Lionel Racing 1:64 Dale jr. „Sun Drop “ Late Model Diecast-Umbau
#1
Dieser Umbau ist der Grund, weshalb ich mir von unserem kürzlichen Besuch bei JR Motorsports in Mooresville, North Carolina nebst verschiedenen T-Shirts und anderen Souvenirs sicherheitshalber ein zweites Modell von diesem schönen Auto mitgebracht habe.

Das Original, ein sogenanntes Late Model Car, wird von Dale Earnhardt jr. dieses Jahr bei ausgewählten Rennen der Cars Tour eingesetzt und ist mit seiner auffälligen Lackierung eine wahre Augenweide.

[Bild: 557977014_1380330013452214_4192782266486683909_n.jpg]

Das Modell ist für ein Diecast-Auto erstaunlich leicht und lässt sich leicht auseinander nehmen. Da der Unterboden sowieso nicht benötigt wird, müssen nicht einmal die Nieten aufgebohrt werden, er wird kurzerhand zerschnitten und rausgelöst. Im Innern müssen hingegen noch rasch die Stützen über der Vorderachse weggeschliffen werden, die Radläufe können aber - wenn man so wie ich Reifen mit kleinerem Durchmesser verwendet - bleiben wie sie sind. Das AFX Racing Mega-G+ Chassis mit langem (1.7") Radstand passt genau. Verwendet habe ich vorne Reifen von Bulldog Racing, hinten Super Tires Tyco .418 damit das Auto schön tief liegt.

[Bild: IMG_8071-scaled.jpg] [Bild: IMG_8070-scaled.jpg]

Was war das doch früher für eine Bastelei, passende Halterungen zum Einkleben der Carrosserie herzustellen. Mit dem 3D-Drucker gehört dies endgültig der Vergangenheit an und ist innert Kürze genau nach Mass erledigt. Nach dem Verkleben mit 2K-Kleber ist dieser doch recht einfache Umbau auch bereits schon abgeschlossen.

[Bild: IMG_8073-scaled.jpg] [Bild: IMG_8075-scaled.jpg]
[Bild: IMG_8078-scaled.jpg] [Bild: IMG_8081-scaled.jpg]

Das Resultat überzeugt und wer mich etwas kennt, den wird es darum wohl kaum verwundern, dass bereits weitere dieser Modelle von Lionel aus den USA zu mir unterwegs sind.
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#2
Sehr, sehr cool.
Passender Radstand ist super. Das Glück hat man nicht allzu oft.
Viel Spaß mit dem und den zukünftigen Rennern.
Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#3
Hi, Stephan

das Modell sieht wirklich sehr schön aus!
Lionel Modelle kenne ich noch gar nicht. 
Du beschreibst es als erstaunlich leicht. Kannst du das Gesamtgewicht deines Umbaus benennen?

VG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#4
(06-10-2025, 20:41)Hebi schrieb: Du beschreibst es als erstaunlich leicht. Kannst du das Gesamtgewicht deines Umbaus benennen?

Danke für die Blumen!

Tja, gut dass Du fragst - da bin ich wohl während des Umbaus meinem subjektiven Eindruck erlegen, da das Modell recht gross, bzw. lang ist. In Tat und Wahrheit ist es wohl nicht "erstaunlich leicht" sondern vielmehr "relativ leicht". Ich habe mal drei meiner Umbauten zum Vergleich gewogen:

Dale Jr. Sundrop Late Model Car auf AFX Racing Mega-G+ Lang: 42 Gramm
Tarmac Works AMG-Mercedes GT3 auf Bulldog Racing 1.6 Formula Chassis: 49 Gramm
MiniGT Porsche GT3 auf Viper VSPEC: 39 Gramm

Stephan
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#5
Zitat:Lionel Modelle kenne ich noch gar nicht.

Na, dann schau mal hier...

Lionel 1912
Grifo

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#6
Die Lionel-Modelle, die ich verwende haben gar nichts mit der ursprünglichen, klassischen Englischen Marke zu tun.

Lionel Racing LLC ist in Charlotte, N.C. beheimatet, eine 2010 gegründete Tochtergesellschaft von Racing Collectables Club USA und Teil einer Vermarktungsorganisation; sie vertreibt exklusiv die 1/64 Nascar und andere DieCast Modelle in den USA

https://www.lionelracing.com/

Korrektur/Ergänzung: - Lionel war eine US-Amerikanische, nicht wie geschrieben, Britische Firma und kann sehr wohl als Ur-Ur-Ur-Grossvater oder was immer von Lionel Racing bezeichnet werden, hat nach verschiedenen Besitzerwechseln und Insolvenzen ausser dem Namen wirklich nichts mehr mit den Ursprüngen zu tun.
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#7
(07-10-2025, 11:35)Grifo schrieb: Na, dann schau mal hier...
Lionel 1912
Herrliche Pionierleistung mit interessanter Beschreibung
(07-10-2025, 11:43)szeidler schrieb: Die Lionel-Modelle, die ich verwende haben gar nichts mit der ursprünglichen, klassischen Englischen Marke zu tun.
https://www.lionelracing.com/
Für Nascar-Fans eine irre Auswahl an schönen, fein detailierten 1:64er Modellen

Danke euch beiden! 

Stephan, auch merci für die Gewichtsangaben deiner Umbauten.
Ein Modell interessiert mich bezüglich Gewichtsvergleich besonders:
Tarmac Works AMG-Mercedes GT3 auf Bulldog Racing 1.6 Formula Chassis: 49 Gramm

Ich hatte bis vor kurzem noch vermutet, das die 1:64er Spark-Modelle (die 64er Baugröße heißt Sparky) vielleicht aus den gleichen Formen kommen wie die Tarmac Works-Modelle.
Wegen meiner guten Erfahrung mit meinen Sparkys beim Mercedes AMG Gr.3 und Porsche 911, hinsichtlich Gewicht der Metallkarosserie, hatte ich mir von den (baugleich vermuteten) Tarmac-Modellen einen BMW,  unter dem Link "Light-HeavyMetal-Modelle": BMW Tarmac-Modell 1:64
bestellt. Leider erwiesen sich diese Karossererien als wesentlich schwerer als meine vergleichbaren Modelle von Spark, sodass ich mein Umbauvorhaben storniert habe.

Deine Angaben zum Tarmac Works AMG-Mercedes GT3 auf Bulldog Racing 1.6 Formula Chassis: 49 Gramm bestätigen das.

Vor einiger Zeit hatte ich hier im H0-Forum meinen letzten Sparky-Umbau vorgestellt, die gelbe AMG GT3-Mamba. Der läuft ebenfalls auf einem Bulldog-Racing Chassis, und das ganz ordentlich für sein Gewicht. sie wiegt komplett fahrfertig im Vergleich (zu deinem Tarmac AMG mit 49 Gramm) nur 35,8 Gramm.
Das ist ein gewaltiger Unterschied und ich verstehe nicht, wieso.

Link, kurzes Video zur Fahrbarkeit der Metall-Mamba im kurvigsten Bereich meiner Bahn, mit (unverändertem) Bulldog-Racing Chassis: Metall-Mamba
Das war im Video jetzt vom Speed her noch nicht hart an der Grenze... Etwas mehr geht noch. Die Bremse geht trotz der Fahrzeugmasse noch einigermaßen.
Mit einem schweren Metall-Fahrzeug braucht es aber viel mehr Konzentration, und auch etwas länger um in den richtigen Flow zu kommen. 

Noch ein Link, mein Sparky Metall-Porsche 911 mit Wizzard Storm-Chassis (aus meiner Sicht die beste Verwendung für einen Wizzard, weil mit leichter Kunststoffkarosserie macht es keinen Spass, denn das Chassis hat so starke Magnete, dass das schnelle am Limit fahren, schon reizlos wird): Metall-Porsche 911
Der Sparky-Porsche mit dem Wizzard-Chassis wiegt 35,0 Gramm.

Von den starken Viper-Chassis habe ich keines. Wie läuft dein Porsche GT3 von Mini GT (mit seinen 39 Gramm) mit diesem Chassis?

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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#8
(07-10-2025, 17:26)Hebi schrieb: Von den starken Viper-Chassis habe ich keines. Wie läuft dein Porsche GT3 von Mini GT (mit seinen 39 Gramm) mit diesem Chassis?

Ich muss gestehen, dass ich Dir das nicht beantworten kann, weil meine Bahn schon seit Jahren im Dornröschenschlaf ruht. Das Viper habe ich hauptsächlich wegen dem sehr gut passenden Radstand gewählt.

Generell mag ich persönlich aber bei Metall-Umbauten starke Magnet-Motoren nicht, weil das ganze in Kombination mit der grossen Masse eine unglaubliche Energie aufbaut, die bei einem Abflug nicht nur für das Auto sehr schädlich ist. Am liebsten ist mir das was "magnetloses" wie BDR Brass oder Viper-Jet. Ich baue diese Autos auch nicht für den Renneinsatz sondern das, was ich "Zigarren-Runden" nenne, da geht es mir eigentlich mehr darum, Slotcars zu haben, die so von den gängigen Herstellern nicht angeboten werden. Fahrleistungen treten da für mich eher etwas in den Hintergrund.

VG
Stephan
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#9
(08-10-2025, 08:41)szeidler schrieb: ... Generell mag ich persönlich aber bei Metall-Umbauten starke Magnet-Motoren nicht, weil das ganze in Kombination mit der grossen Masse eine unglaubliche Energie aufbaut, die bei einem Abflug nicht nur für das Auto sehr schädlich ist...
VG
Stephan

Hallo Stephan,

ja, das ist die entscheidende Überlegung. Wenn verhältnismäßig soviel mehr Masse in Bewegung ist, muss man sich grundsätzlich entscheiden, wie man diese Modelle fahren möchte... 
Das braucht dann schon einen guten Klarlack am Modell, denn Kratzer und Schleifspuren an der Karosserie sind das erste, was man sich einfängt.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen. Nach ersten vorsichtigen Fahrversuchen habe ich für mich die Entscheidung gefällt, auch mit diesen schweren Modellen so schnell zu fahren, wie es geht. Auch weil im Grunde fast alles auf meiner Anlage reparabel ist, wieder zusammengeklebt, bzw. neu angeklebt werden kann. 

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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