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Rennwagen 20-30er Jahre vs Hot Rod
#1
Hallo Jungs,
ich befürchte, Angel ich entdecke gerade ein erweitertes Spielfeld für H0-Slotcar-Phantasien.

Ich möchte nach Fertigstellung meines Bugatti 35 (1924) - Ausflugs eigentlich in meinem bevorzugten
Bastelbereich der 50er bis 70+er Jahre Sportwagen, sowie Hot Rods, bleiben.

   

Komme deshalb mit einer wichtigen Frage an die Hot Rod-Fan-Gemeinde im Forum... 
Kann man einen unveränderten Rennwagen aus den 20er und 30er Jahren heute als Hot Rod bezeichnen, oder wird er erst zum Hot Rod, wenn Veränderungen wie z. B. Bereifung, Motor oder Gewichtsoptimierungen vorgenommen wurden?
Oder muss die Basis ein Serien-Fahrzeug sein...

Diese Frage stellt sich mir, wenn ich beispielsweise solche Fahrzeuge sehe. Denn was könnte man da optisch oder motormäßig noch verbessern hinsichtlich Hot Rod...
Link:  Napier-Campell Blue Bird (ab ca. 45. Sekunde)

Oder den hier:
Link: GN/JAP V8 (bei 6:55)  (Aufnahmen anscheinend teilweise im Museum Sinsheim?)

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Also ich sehe Hot rods grundsätzlich als modifizierte Serienfahrzeuge an.
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#3
Hallo!

Wenn man sich im Netz die gängigen Definitionen anschaut ist ein Hot Rod oder auch Hotrod ein serienmäßiges Fahrzeug mit speziellen Modifikationen, insbesonder durch leistungsstärkere Motoren.

Gruß

Jochen
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#4
Hallo!

Wenn man sich im Netz die gängigen Definitionen anschaut ist ein Hot Rod oder auch Hotrod ein serienmäßiges Fahrzeug mit speziellen Modifikationen, insbesonder durch leistungsstärkere Motoren.

Gruß

Jochen
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#5
Ein Hot Rod ist ein mehr oder minder stark umgebautes (ehemaliges) Serienfahrzeug, ein Rennwagen der 20er-30er Jahre zuerst mal ein "Vintage Car". Allerdings ist es nich undebbar, dass auch so einer mal zum Hot Rod umgebaut wurde (fetter großvolumiger V8, der nicht unter die Haube passt, breitere (Weißwand-)Reifen - insbesondere hinten - auf Chromfelgen, auffällige Lackierung). Auch wenn echten Bugatti Fans sich die Zehennägel hochrollen, bzw. die Tränen kommen, im Modell ist alles möglich.

Volker
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#6
Ein Hot Rod ist jedes Fahrzeug das mehr oder stark vom Eigentümer selbst in seiner Garage umgebaut wurde. Der Grundgedanke der Szene ist bauen nicht kaufen. Eine riesige Clubszene unterstützt sich gegenseitig beim umbauen und hilft Anfängern.
Optisch sind die meisten Hot Rods Anlehnungen an die 1920-1930 Jahre.
Das sich die Rennwagen und Hot Rods gleichen kommt aus dem Ziel möglichst schnell zu sein.
Seit den 1960 spielt in der Hot Rod Szene Geschwindigkeit keine Rolle mehr sondern die handwerklichen Fähigkeiten des Besitzers.
Die Speedfreaks gingen Richtung Ovalbahn Rennnen oder Beschleunigungsrennen.
Die aktuelle Hot Rod Szene in den USA hat Altersprobleme und wird wahrscheinlich zum Nischenhobby werden.
Kennen wir ja Smile

Arne

Arne
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#7
Hallo Jungs,

danke für eure Gedanken zu dem Thema. Eure Punkte passen ganz gut.
Ich habe im Übrigen nicht vor, den Bugatti zu einem Hot Rod zu machen. Bei meinen Recherchen hatte ich auch ein Foto von einem Bugatti 35 dabei, der eine der heute gängigen Felgen mit Breitreifen hatte. Das sah einfach nur unpassend aus und hat dem Wagen sämtlichen Flair seiner Geschichte genommen.

Die Grund-Karosserie meines Bugatti steht inzwischen, aber es sind noch sehr viele Details und Arbeitsschritte bis zum fertigen Modell nötig.
Deshalb bin ich aktuell mit viel Zeiteinsatz am basteln, auch weil ab Mitte März mir die Zeit (wegen anderer notwendiger Dinge) dafür ausgehen wird.
Weil ich also nicht weiß, wie weit ich noch bis dahin damit komme, mache ich in den nächsten Tagen den Baubericht zum Bugatti 35 auf, und stelle mal ein paar Bilder von dem Karosserie-Aufbau rein.
   


BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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