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Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Druckversion

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Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Homi - 09-08-2008

Hallo,



habe nach etlichen Runden auf meiner Holzbahn entschieden das Kupferklebeband wieder zu entfernen und durch einen Draht zu ersetzen. Nacht etlichen Recherchen im Forum bleiben für mich noch folgende Fragen:



1.

Bezugsquelle für Fahrdraht (entweder Kupfer 1,0mm Durchmesser oder Edelstahlschweißdraht 1,0mm)?

Der Kupferdraht wird für Privatpersonen im Bastelbereich nur bis 4,5m Rollenlänge angeboten und der Schweißdraht auf 15kg Rollen (!) mit etlichen Metern.



2.

Wie bekomme ich die Fräsung für den Fahrdraht am besten hin?

Ich habe in der Mitte den Slot mit 1,6mm Durchmesser gefräst mittels Zirkel und Anschlaglineal. Nun möchte ich aber nicht das Ganze noch zweimal machen müssen für die beiden Fahrdrähte. Wie könnte denn eine Führung für die Oberfräse aussehen, damit ich die Fräse im Slot führen kann und somit nur zweimal durch den Slot "fahren" muss? Als Oberfräse nutze ich einen Dremel mit Oberfräsenvorsatz, auch ein Fräser in 1,0mm steht bereit oder brauche ich einen anderen bei 1,0mm Durchmesser vom Draht?



Viele Fragen mit der Bitte um Hilfe.



Gruß vom Niederrhein

Jürgen


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Martin - 09-08-2008

Hi Jürgen!



Hast Du schon die Themen zum Holzbahnbau von Christoph73 und mir (Martins Holzbahn) gelesen?



Eigentlich steht da alles wesentliche zu Fahrdraht, Fräser, fräsen, Kopierschablone etc. drin.

In meiner Galerie findest du auch ein Foto von meiner Kopierschablone für die Oberfräse.



Lies dich dort mal ein, dann wird einiges verständlicher. Wenn dann noch Fragen sind, dann immer gerne.



Gruß Martin


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Roopy - 09-08-2008

[quote name='Homi' post='23812' date='09.08.2008 - 13:37']2.

Wie bekomme ich die Fräsung für den Fahrdraht am besten hin?

Ich habe in der Mitte den Slot mit 1,6mm Durchmesser gefräst mittels Zirkel und Anschlaglineal. Nun möchte ich aber nicht das Ganze noch zweimal machen müssen für die beiden Fahrdrähte. Wie könnte denn eine Führung für die Oberfräse aussehen, damit ich die Fräse im Slot führen kann und somit nur zweimal durch den Slot "fahren" muss? Als Oberfräse nutze ich einen Dremel mit Oberfräsenvorsatz, auch ein Fräser in 1,0mm steht bereit oder brauche ich einen anderen bei 1,0mm Durchmesser vom Draht?[/quote]



Ich habe zwar noch keine Nut für den Stromdraht gefräst, würde aber eine Führung mit zwei Führungsstiften, die mit dem Fräser ein Dreieck bilden verwenden. Die Stifte dürfen aber nicht zu weit auseinander stehen, weil sonst in den Kurven die Nut nicht parallel zum Slot gefräst wird. Ein gleichschenkliges Dreieck könnte die richtige Wahl sein.


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Homi - 10-08-2008

Hallo,



hatte die Berichte gesichtet, sind ja sehr umfangreich.

Das Bild mit dem Vorsatz für die Oberfräse hat mich auf eine Idee gebracht.

Die beiden Anschlagstifte (Leitstifte) könnten doch bestimmt aus 1,5mm Material (Nagel ohne Kopf, Slotbreite ist 1,6mm) hergestellt werden, oder was hast Du Martin genommen?



Beim Fahrbahndraht gehen die Meinungen auseinander, daher stammt auch schon meine Vorauswahl (Kupfer oder Edelstahlschweißdraht). Werde einmal Kurzdrähte bestellen zu Testzwecken. Werde die intensive Arbeit wohl aber auf den Herbst verschieben.



Gruss,

Jürgen


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Martin - 10-08-2008

Hallo Jürgen,



da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />, auch ich habe Nägel verwendet, ich Oute mich damit dann mal.



Die Slots hast ja schon gefräst, dann kann Du die Drahtschlitze mit einer Schablone und Nägeln machen.



Ich habe einen 1,6 mm Slot und habe auch 1,6er Nägel genommen, damits nicht so eiert. Die Nägel habe ich allerdings ein klein wenig an den Seite gerade angeschliffen, aber nur ein Hauch. 1,5er Nägel sollten es aber auch tun, musst Du mal probieren wieviel Spiel da ist.



2 Nägel habe ich verwendet und im Abstand, wenn ich micht recht erinnere, von 40 mm auseinander gesetzt. Somit erreichtst Du noch eine gerade Führung, aber auch durch Radien geht es noch ganz gut durch.



Mit dem Fahrdraht muss jeder selber wissen, ich wollte auf Magneter halt nicht verzichten.



Wenn Du 1 mm Draht hast solltest Du auch 1 mm fräsen und ca. 0,7 mm versenken. Das immer einzuhalten ist aber beim Handfräsen nicht immer so einfach.



Viel Glück!

Gruß Martin


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - habbo - 11-08-2008

Hallo allerseits,



nur mal so als Idee für mein eigenes Holzbahnprojekt das allerdings noch als unbestimmter Denkansatz ganz hinten in den Gehirnwindungen schlummert:



Hat schon mal jemand versucht, ganz ohne Fräserei auszukommen? Slot mit der Stichsäge durchsägen und zweite Platte unterkleben, Leiter aus 0,3 mm Draht einfach aufkleben?



Mit fragenden Grüßen



Habbo


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Martin - 11-08-2008

Hallo habbo!



Versuch macht kluch ...



Na, mal im ernst. Soweit ich weiss ist das auch schon gemacht worden, allerdings aus Edelstahlplatten rausgefräst, die dann gleichzeitig als Leiter dienten (Moffa hieß das Mitglied, glaube ich). Leiterplatte ist auch schon verwendet worden.



Probier es halt einfach aus. 0,3 mm Draht allerdings aufzukleben halte ich für ziemlich mühselig.



1. Bedenke bei einem Runddraht, wieviel Klebefläche wirklich noch vorhanden ist.



2. Einen Kleber zu finden der stark genug ist allen Belastungen, wie z.B. Staubsaugen, Feucht abwischen,

evtl. ein bißchen nachschmirgeln und nicht zu vergessen die bösen Autos die dort rüberrasseln sollen.



3. Wo liegt der Sinn? Eine Dremel, Proxxon oder normal große Oberfräse ist doch einigermaßen erschwinglich.

Und mit ein bißchen Geduld findet man auch die passenden Fräser.



Aber wie gesagt: Probier es halt mit einer kleinen Testplatte erstmal aus. Danach kannst Du uns im

Forum berichten wie die Tests verlaufen sind und welche Schwierigkeiten das ganze birgt.



Auch Dir viel Glück!



Gruß Martin


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Christoph73 - 19-09-2008

Hallo Habbo,



Wenn Du 1 mm Draht verwendest, solltest Du wenn möglich einen 0,9mm HM Fräser zum Fräsen der Nut für den Fahrdraht verwenden.

Leider sind die nicht einfach aufzutreiben...

Mit der 0,9mm Nut sollte sich der Draht schön in die etwas engere Nut drücken lassen, und dort fixiert bleiben...ein Riesenvorteil....

Wenn Du einen 1mm Fräser nimmst musst Du nachher den Draht irgendwie schön in die Nut bekommen und dort fixiert halten...das kann mitunter ein echtes Problem sein...



Draht bekommst Du bei wires.co.uk...die haben eine Riesenauswahl...



Falls Du eine unmagnetische Bahn wünscht kommt Kupfer und Messingdraht in Frage...Neusilberdraht soll auch sehr gut sein(vielleicht der beste Draht für eine unmagnetische Bahn)...ist aber sehr schwierig aufzutreiben...

Es gibt auch galvanisierte Kupferdrähte....das wäre eventuell auch eine interessante Lösung....



Bei dem Edelstahlschweissdraht den Du da genannt hast, habe ich ein ungutes Gefühl..aber vielleicht täuscht es mich ja....wenn ich mich recht erinnere ist 1 43 01 ein schlechter Leiter...



Schöne Grüsse,



Christoph


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Hagbard - 20-09-2008

Ich hätte da noch eine andere Idee bzgl. Abstand des Fahrdraht beim fräsen: Wie wäre es eine dünne längere Platte aufrecht und möglichst eng in den Slot zu stecken, so das man am Fräser nur eine runde Scheibe für den Abstand, als Anschlag anbringen muss, dann kann man an der Platte langschieben. Mit Platte meine ich halt einen Streifen Plexiglas oder sonstiges was so dünn noch halbwegs fest ist aber durch die Kurven geht.


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - photomanHH - 20-09-2008

wer klärt mich noch mal auf???



Eckelstahl heisst ja wohl Eckelstahl, weil er beim nacharbeiten wie schleifen immer 10 mal so viel zeit braucht, wie normaler stahl.

auf gut deutsch

auspuffanlagen aus Edelstahl haben mich immer den letzten nerv gekostet

den letzten selbstgebauten davon fahre ich immer noch unter meiner Honda herum



aber nun meine wirkliche frage



welcher edelstahl ist magnetisch

alles was ich in meiner küche finde klebt am tyco

ich dachte schon ich habs verissen

aber

dann der topf

absolut nix magnetisch



was ich noch weiss das es v2 und v4 mal gab

so viel ich weiss war v2 nicht wärmefest und lief dann am auspuff gelb an

aber

nicht wirklich wichtig bei den leitern

so heiss sind die H0er dann doch nicht, das die die stromleiter glühen lassen



nun

welches material ist magnetisch UND welches material leitet den strom brauchbar, oder muss man bei V immer jede dritte schiene neu einspeisen weil sonst nix strom mehr genug ankommt?



wer magnetern möchte und keinen roststahl will, steht wohl vor diesen problemen



ach

noch eine frage



wie lange hält edelstahl als stromleiter ohne zu korridieren

das einfach V konnte zB im kesselbau bei uns nicht verwendet werden, es war binnen 6 wochen verrottet

fressen unser max 15-25 volt unsere stromleiter kaputt? so das die oberfläche korridiert?

oder wäre wenn die entstehende oberfläche davon immer noch leitfähig?

könnte ja auch sein



gruss DC



weiss unser Fritz das?


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Hagbard - 20-09-2008

Zum Thema Edelstahl [url="http://de.wikipedia.org/wiki/Edelstahl#Allgemeine_Kennwerte"]http://de.wikipedia.org/wiki/Edelstahl#Allgemeine_Kennwerte[/url] ;-)

und interessant vielleicht noch:

Zitat:Carrera verwendet Nirosta Edelstahl für seine Stromleiter. Wie der Name schon andeutet sind die Stromleiter rostfrei. Der Widerstand von Nirosta ist mit 0,73 Ohm*mm2/m relativ hoch. Die Stromleiter lassen sich nicht verlöten. Möchte man einKabelmit den Leitern verbinden, so muss man eine Kupferfeder oder einen Kupferdraht in den Stromleiter schieben und das Kabel mit diesem verlöten. Die U-förmigen Stromleiter sizten in einer Vertiefung der Schiene und sind somit auf beiden langen Seiten von Plastik umschlossen, was ihnen zusätzliche Stabilität gibt und ein Auseinanderbiegen verhindert. Die Magnetisierbarkeit von Nirosta ist gering, so dass sich Fahrzeugmagnete weniger stark auswirken als auf anderen Bahnen.



Scalextric verwendet Stahl für seine Stromleiter. Der Stahl ist mit einem Korrosionsschutz veredelt. Stahl hat typischerweise einen Widerstand von 0,1 bis 0,15 Ohm*mm2/m. Auf den ersten Blick bedeutet dies, dass man bei einer Scalextric Bahn nur ein Sechstel der Zusatzeinspeisungen benötigt. Da der Widerstand des Stromleiters nur einen Teil des Gesamt Widerstandes vom Trafo bis zu der Stelle wo sich das Auto gerade befindet ausmacht, ist die Einsparung nicht annähernd so dramatisch. Die Stromleiter können gut verlötet werden. Stahl ist gut magnetisierbar und dementsprechend stark wirken sich die Magnete in den Autos aus. Zum Vergleich. Fly Autos lassen sich auf der Carrera Bahn gut fahren, aber um ein angenehmes Fahrverhalten auf den Scalextric Schienen zu erreichen, musste ich die Magnete um ca. 2 mm nach oben versetzen. Die U-förmigen Stromleiter sizten auf dem Slot, und sind nur auf einer der langen Seiten mit Plastik umschlossen, Bei mehrmaligem Auf und Abbau kann es zu einem Auseinanderbiegen der Stromleiter an den Schienenenden kommen. Dies führt zu einem schlechten Kontakt zwischen Schienen und der Vorteil des kleineren Stromleiter-Widerstandes ist mehr als dahin. Man kann die Stromleiter allerdings recht einfach wieder in ihre ursprünglich Form bringen.



Quelle: [url="http://www.slotbaer.de/Schienen/index.html"]http://www.slotbaer.de/Schienen/index.html[/url]


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - f.schulz - 20-09-2008

[quote name='photomanHH' post='24602' date='20.09.2008 - 11:29']weiss unser Fritz das?[/quote]



Hallo Claus,



ein bisschen was, weiß ich, bin aber kein Metallurgieprofessor.



@ Martin: Micha hat die Bahn aus Edelstahlpatten. Die bringt aber ganz andere Problem mit sich. Bin auf der schon gefahren, ohne Schleiferumbau geht da nichts. Fährt ansonsten edel.



Wer es genau mit den Stählen wissen will soll sich den oben eingefügten Link reinziehen. Wird dadurch bahntechnisch aber nicht schlauer.



In den meisten Anwendungen im Haushalt dürfte die Qualität 1.43.01 verbaut sein. Die ist magnetisch, wenn auch nicht mit Eisen vergleichbar. Ist halt eine Qualität, die gerade nicht mehr rostet. Grund dafür ist der Chrom- und Nickelanteil.

Hat auch noch einen netten Fe/Ni Anteil, der für den Magnetismus verantwortlich ist.



Ein Material das sich durchaus gut für eine Holzbahn hernehmen lässt, auch wenn es bezüglich der Leitfähigkeit nicht mit Kupfer, Stahl oder Messing mithalten kann. Die Befürchtungen, dass die sich darauf befindliche Schutzoxidschicht den Stromübergang zum Schleifer behindert, haben sich nicht größer bestätigt. Ich glaube an der Bahn von Martin ist so ein oder ein ähnliches Material hergenommen worden. Deutet zumindest einiges darauf hin, genau wissen wir es nicht. Die fährt sich sehr gut, hat aber glaube ich einige Zusatzeinspeisungen.



Die beste Option dürfte ein galvanisch nachbehandelter Stahldraht sein, der vernickelt ist, wenn Du magnetisch fahren willst.







Wenn ich allerdings eine Bahn bauen würde käme nur Messing in Betracht. Aus dem Magnetalter bin ich allmählich mit 53 Jahren entschlüpft. Gut da hat Christophs Einfluß und seine auf ganzer Linie überzeugende unmagnetische Bahn keinen unerheblichen Eindruck bei mir hinterlassen.



Beim Topftest dürftest Du auf einen Pott aus Aluminium gestoßen sein, oder hast gar Titan- oder High Tech Keramiktöpfe.



Ohne die Eigenbaubahnen mit Drähten anzweifeln oder schlecht machen zu wollen, kuckt mal was professionelle Bahnbauer, wie JOGO, Wizzard, Thundertrack, Maxtrax etc. hernehmen. Da kenne ich keine einzige, die mit runden Fahrdrähten ausgerüstet ist.

Hier finden sich ausschließlich Blechstreifen, unrostend nachbehandelt, die mit einer Keder massiv ca. 3 - 5mm in Nuten eingepresst und verklebt sind. Über die Zusammensetzung der Bleche schweigen sich die meisten aus. Von der JOGO Bahn weiß ich es aber definitiv. Es ist ein extrem präzise gewalzter Eisenstreifen, galvanisch zuerst verkupfert, dann vernickelt.

Der bewährt sich sehr gut am Fichtenring und auch entmagentisierte Autos fahren auf dieser ja kompakten Bahn nur mit der verbleibenden Motor Down Force echt prächtig.



Stellt sich die Frage warum die nicht auch einen Draht nehmen? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />

Draht hat sich halt für professionelle Anwendungen und dort stehen diese Bahnen ja zumeist, als nicht geeignet herausgestellt. Er ist von Neodymmagneten, grobmotorischen Einsetzern und Fahrern herausgefetzt worden etc.



Nein Claus mit fahrenden Autos frisst keinen Leiter kaputt. Kuck doch einmal an die ganzen vielbefahrenen Clubanlagen bei den Cracies und in Dortmund. Da ist bestimmt ab und an ein Schienenwechsel angesagt, so wie in 1:1 eben die Verschleißschicht auch erneuert werden muß. Das Leitermaterial ist da auch eher so ein Weißblechstreifen.

Es ist halt nichts für die Ewigkeit gemacht.

Im Kesselbau haben auch keine galvanischen Ströme die Verwüstung hinterlassen, sondern hohe Temperaturen gepaart mit großen Drücken. Das hält der Simple VA Stahl einfach nicht aus. Wenn dann noch aggressive Medien und dazu zählt z.B. schon dest. Wasser zu einem minderwertigen V2A Material kommen, bleibt nicht lange was übrig. Da hättet ihr damals V4A Materialien hernehmen sollen (1.45.xx aufwärts). Die hätten das abgekonnt.



Grüße



Fritz


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Hagbard - 21-09-2008

[quote name='f.schulz' post='24608' date='20.09.2008 - 22:23']Stellt sich die Frage warum die nicht auch einen Draht nehmen? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />

Draht hat sich halt für professionelle Anwendungen und dort stehen diese Bahnen ja zumeist, als nicht geeignet herausgestellt. Er ist von Neodymmagneten, grobmotorischen Einsetzern und Fahrern herausgefetzt worden etc.[/quote]



Meinst du nicht, dass man bei einer selbgebauten Bahn auch einen Draht entsprechend fest bekommt. Zum einen hat man den Vorteil das man ja keine Schienen baut, wie die Original-Hersteller zum anderen kann man den Draht ja in regelmäßigen Abständen fest mit dem Holz verbinden oder so, also mehr als nur einkleben meine ich, z.B. nach unten durchziehen oder so.


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Roopy - 21-09-2008

[quote name='Hagbard' post='24609' date='21.09.2008 - 10:15']den Draht ja in regelmäßigen Abständen fest mit dem Holz verbinden oder so, also mehr als nur einkleben meine ich, z.B. nach unten durchziehen oder so.[/quote]

Auf den geraden Teilstücken macht sich das sicher gut. In den Kurven könnte sich der Draht bei Zugbelastung allerdings die kürzeste Verbindung zwischen A-B suchen und so aus der vorgesehenen Führung rausrutschen. Denn alzu tief solte man ihn nicht in die Fahrbahn einlassen, da er sonst seinen Zweck nicht erfüllen kann.



Ich hätte ein paar Meter Schweißdraht zu Versuchszwecken hier liegen.


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - Martin - 21-09-2008

Hallo Gemeinde!



Warum immer so spekulativ. Ist doch alles nachzulesen. Welcher Draht bei mir verbaut ist, weiss ich selber nicht. Ist halt magnetisch - und ich möchte es nicht missen. Macht doch immer wieder Spaß mit Magnetkraft zu fahren - wenn man es denn will. Wie der Draht befestigt wird ist bei mir doch auch schon beschrieben, bzw. teileweise auch zu sehen.



Das ich einige Einspeisungen mehr verbaut habe als nötig, liegt nicht daran das der Draht nicht gut leitet, sondern daran, das ich a) auf Nummer sicher gehen wollte und <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> falls ich die Bahn mal auseinandernehmen muss, die Teile mehr oder weniger alle mindestens eine Einspeisung haben, somit kann ich mit weniger Aufwand die Bahn neu aufstellen und wahrscheinlich auch wieder befahren (habs natürlich noch nicht ausprobiert, aber so ist es gedacht).



Der Runddraht ist, wie Hagbard schon richtig angedacht hat, bei mir im 90 Grad-Winkel gebogen und nach unten durchgeführt und jeweils die aneinanderstoßenden mit Lüsterklemme verbunden und an dem Punkt auch die Spannung eingespeisst.



Wie es der Christiph im einzelnen gemacht hat ist sicherlich auch nachzulesen oder er schreibt vielleicht auch etwas dazu.



Ansonsten könnt ihr an Draht ausprobieren was ihr wollt, jeder nach seinen Bedürfnissen. Ich wollte es genau so und nicht anders - habe damit das erreicht was ich wollte und bin froh es gemacht zu haben.



Der eine oder andere hat vielleicht schon mitbekommen das ich jetzt nachträglich die Boxengasse gefräst habe und zurzeit mit dem Einbau beschäftigt bin. D.h. ich hab sie schon fertig eingebaut und demnächst gibt es auch etwas davon zu sehen.



Geplant ist außerdem, weil ich diesmal die meisten Schritte mal fotografiert habe, ein "How to" darüber wie ich es gemacht habe. Soll keine Bibel sein, hilft aber dem einen oder anderen beim selberfräsen weiter. Angedacht ist letztlich das ganze im .pdf-Format zum Download abzulegen. Wird aber noch ein bißchen dauern. Wie gesagt beschreibt es wie ich es gemacht habe - jeder wird aber dazu sicherlich seinen eigenen Weg finden, wenn das grundsätzliche mal zu sehen und zu lesen ist.



Gruß Martin


Fräsung Fahrdraht + Bezugsquellen - f.schulz - 22-09-2008

Hallo Fräser,



[quote name='Hagbard' post='24609' date='21.09.2008 - 10:15']Meinst du nicht, dass man bei einer selbgebauten Bahn auch einen Draht entsprechend fest bekommt.[/quote]



Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Wie Du siehst, klappt das ja in vielen Fällen. Ich wollte nur diese Alternative aufzeigen. Man sollte diese Variante bei der Planung nicht ausser Acht lassen.



[quote name='Martin' post='24614' date='21.09.2008 - 14:01']Ansonsten könnt ihr an Draht ausprobieren was ihr wollt, jeder nach seinen Bedürfnissen. Ich wollte es genau so und nicht anders - habe damit das erreicht was ich wollte und bin froh es gemacht zu haben.[/quote]



Klar Martin, bin ja auch begeistert von Deiner Bahn. Eine eierlegende Wollmilchsauempfehlung wird es hier nicht geben.

Da muß jeder selber wissen was er reinbaut. Auf Deine Boxengasse bin ich gespannt wie eine Feder. Wenn Dir das gelingt, ist das ein revolutionärer Schritt. Hut ab Euer Ehren.



Dein Draht wäre aber mit Sicherheit eine gute Lösung, weil so drastisch kommt der Magnetismus da auch nicht mehr am Auto an. Da ist der Leiter meiner JOGO Bahn brutaler im Downforceverhalten, deswegen kastriere ich ja konsequent....die Autos.



Wenn übrigens einer Magnetchen aus Slotcars braucht für PIN Wände etc. gibts kostenlos bei mir.





Grüße



Fritz