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Funkenbildung warum? - Druckversion +- H0Slot (https://www.h0slot.eu) +-- Forum: Technikecke (https://www.h0slot.eu/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Elektronik, Reglertechnik & Zeitmessung (https://www.h0slot.eu/forumdisplay.php?fid=16) +--- Thema: Funkenbildung warum? (/showthread.php?tid=2548) Seiten:
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Funkenbildung warum? - steinbeisser - 21-07-2008 Hi Jungs Mir ist bei den Faller-Schleifern aufgefallen, dass am Pluspol sehr starke Funkenbildung zu erkennen ist [url="http://www.myvideo.de/watch/4712249"]Funken[/url] Ich kann auch die Schleifer tauschen oder ersetzen oder umpolen, sodass das Auto in die andere Richtung fährt, es ändert sich nichts, es bleibt der Pluspol. Der Motor ist in diesem Fall ein Blockmotor. Fragende Grüße Ulli Funkenbildung warum? - hansausdortmund - 21-07-2008 das phänomen beobachten kann man auch bei anderen autos/schienen. eine erklärung habe ich für die UNGLEICHMÄSSIGKEIT nicht. aber bei DEN schienen, die ungleichmäßig hoch sind, gibt es das, bei den (meist viel sorgsamer verarbeiteten!) holzbahnen gibt es das nicht (auch ein argument FÜR die holzbahn!). es wird wohl immer funken geben, wenn die stromleitungen unterschiedlich weit aus der bahn ragen. warum aber dann die eine seite (immer) stärker betroffen ist, sollte mal ein elektriker erklären. Funkenbildung warum? - Dietmar - 21-07-2008 Hallo Ulli! Ich habe mal vor Jahren die Beobachtung gemacht, daß durch " sauberen Strom " (sprich stabilisiertes Netzteil oder Labornetzteil) diese Eigenschaft nahezu verschwinden kann. Auch bleiben die Schleifer länger sauber oder verschmutzen erst gar nicht mehr. Eine genaue Erklärung dafür, so rein physikalisch, habe ich jetzt nicht dabei! Gruß! Dietmar Funkenbildung warum? - steinbeisser - 21-07-2008 <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> [quote name='Dago' post='23496' date='21.07.2008 - 15:37']Hallo Ulli! Ich habe mal vor Jahren die Beobachtung gemacht, daß durch " sauberen Strom " (sprich stabilisiertes Netzteil oder Labornetzteil) diese Eigenschaft nahezu verschwinden kann. Auch bleiben die Schleifer länger sauber oder verschmutzen erst gar nicht mehr. Eine genaue Erklärung dafür, so rein physikalisch, habe ich jetzt nicht dabei! Gruß! Dietmar[/quote] Hi Dietmar In die Richtung gehen meine Vermutungen auch <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> . Der Grund dürfte der Wechselstrom sein, der durch Dioden oder Selenplatten gleichgerichtete Strom ist ja eigentlich ein Teil vom Wechselstrom. Ein ähnlicher Effekt entsteht bei alten Wechselstrom-Schaltgleisen von Tante Mä. Dort ist ein Schienenstrang zweimal unterbrochen. Nur auf diesem Teilstück bildet sich schwarzer Belag und auch nur hier ist Funkenflug zu sehen. Vielleicht findet hier ein Art galvanischer Effekt statt, wo die zwei Metalle miteinander reagieren. Nur dann müsste der Effekt bei sauberem Gleichstrom stärker ausfallen, was aber nicht der Fall ist. Grüße Ulli Funkenbildung warum? - Arne - 21-07-2008 .....wenn ich jetzt noch wüsste wie das damals mit dem Elektroschweissen ging <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Das müsste dasselbe Prinzip sein. Auch elektrisches Galvanisieren arbeitet so. Wanderung der Elektronen etc......lang ist her....... Arne Funkenbildung warum? - f.schulz - 21-07-2008 Hallo Jungs, ganz einfach, das Phänomen kennt jeder Schalter, wenn man den einschaltet blitzts drinnen. Kann für Slotter x Ursachen haben, meine aber diese erkannt zu haben: Bei einer positiv gepolten Fläche wie dem + plus Pol Schiene, die in die Nähe einer - gepolten Fläche kommt, in dem Fall das stromsaugende Auto, springt ein Funken, bedingt durch geladene Elektronen über, bevor der Kontakt vollständig geschlossen ist. In einem absoluten Vakuum passiert nichts, fährt wahrscheinlich auch das Autochen nicht mehr. Die Atmosphäre beinhaltet eben Feuchtigkeit und andere leitende Elemente. Bei den wackelkontaktigen Leitern von allen Kunststoffschienen ist das normal, dass immer wieder Funkenbildung zu sehen ist. Die ruiniert dann über den Lichtbogeneffekt, ja Arne Prinzip E- Schweißen, die Leiter. Am - Pol der Autos ist bestimmt auch noch schwache Funkenbildung auszumachen, die aber geringer ist, weil der Motor ja als Widerstand zu sehen ist und zudem elektrische Energie von dem verbraucht wurde. Ich habe den Effekt vor allem an Faller Bahnen feststellen müssen, da scheint dann doch der Zahn der Zeit noch etwas beigetragen zu haben. Seht euch die alten Leiter einmal mit der Lupe an, eine Kraterlandschaft ist das. Bei meiner Holzbahn mit den 2mm breiten Leitern und dem sauberen Strom ist in der Tat kaum ein Schleiferabbrand festzustellen. Das kommt von den besseren Kontaktflächen in Verbindung mit gut geglättetem Gleichstrom, Restwelligkeit meine ich lt. BA 1%. Ob es wirklich funkt, ich habe noch nie darauf geachtet. Werde dies aber demnächst machen und berichten. Selbes Prinzip ist der Gewitterblitz nur sind da natürlich andere Energien im Spiel. Dann spielt da auch die Höhe der Spannung eine Rolle, je höher die Voltzahl desto längere Abstände werden von der elektrischen Energie übersprungen. Gute Abhilfe schaffen kleine Kondensatoren an die Schleifer gelötet. Diese überbrücken, indem sie sich entladen die stromlosen Momente. Diese kleinen Feuerwerke sind übrigens auch die Störquellen, die Rundfunk und TV stören. Das laienhaft von jemand erklärt der einmal vor 30 Jahren in Physik ausnahmsweise aufgepasst hat. Vielleicht kann MOS das einmal anhand des Oszillographen hier genauer erklären. Da kann man dieses Phänomen guter/schlechter Strom, Kondensator oder keiner, Wackelkontaktigkeit, gut anhand der Stromlaufkurven sehen. Viele Grüße Fritz Funkenbildung warum? - photomanHH - 21-07-2008 hi Fritz wie gross sollte denn ein wirklich brauchbarer kondensator zwischen den schleifern am auto sein? also mit was für werten? bei den alten afx-chassi ist ja sogar serienmässig einer dran werte nicht mehr lessbar dank gruss, DC Funkenbildung warum? - f.schulz - 21-07-2008 [quote name='photomanHH' post='23508' date='21.07.2008 - 23:32']wie gross sollte denn ein wirklich brauchbarer kondensator zwischen den schleifern am auto sein? also mit was für werten?[/quote] Claus, das braucht nichts großartiges sein, geht ja auch vom Platz her nicht. Denke so eine Tantal Pille 30V/5 - 20 µF oder so reichen. Würde mich da aber eher nach der Baugröße des Teils richten als dem Wert. Wichtig ist, dass überhaupt so eine Pille dran ist, die sich in Millisekunden ent- und wieder auflädt. Wenn Du es natürlich ganz gut machen willst ziehst immer einen Hänger hinterher mit einem Elko. Wundere Dich dann aber nicht, wenn die Karre nicht mehr anständig stehen bleibt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Grüße Fritz Funkenbildung warum? - steinbeisser - 22-07-2008 [quote name='f.schulz' post='23507' date='21.07.2008 - 22:24']ganz einfach, das Phänomen kennt jeder Schalter, wenn man den einschaltet blitzts drinnen. Bei einer positiv gepolten Fläche wie dem + plus Pol Schiene, die in die Nähe einer - gepolten Fläche kommt, in dem Fall das stromsaugende Auto, springt ein Funken, bedingt durch geladene Elektronen über, bevor der Kontakt vollständig geschlossen ist. In einem absoluten Vakuum passiert nichts, fährt wahrscheinlich auch das Autochen nicht mehr. Fritz[/quote] Schon klar, nur warum entstehen an gleicher Stelle bei einem T-Jet keine Funken Grüße Ulli P.S Kondensator geht nicht bei digital, nur bei analog. Bei digital machen diese Schleifer ähnlichen Ärger, jedoch nur bei Kontaktproblemen und nicht mit so einem Funkengewitter wie bei meinem Beispiel. Funkenbildung warum? - HeHo - 22-07-2008 [quote name='Ulli' post='23492' date='21.07.2008 - 13:28']Hi Jungs Mir ist bei den Faller-Schleifern aufgefallen, dass am Pluspol sehr starke Funkenbildung zu erkennen ist ... Ulli[/quote] Hallo Jungs! Vieles ist schon erklärt, teilweise richtig oder auch nur halb, und ich will nun mal nicht als Oberlehrer da stehen, sonst hätte ich Physik auf Lehramt studiert! Trotzdem kleines Lehrbuchwissen: Als Funke wird das Licht ausstrahlende Plasma einer kurzzeitigen Gasentladung bezeichnet, die entlang einem dünnen Kanal verläuft und nach Ladungsausgleich von selbst verlischt, bzw bei Verschwinden der Kanalgeometrie. In Luft unter Standardbedingungen (Atmosphärendruck) werden pro Millimeter zwischen den Leitern etwa 3000 V Spannung bis zum Überschlag eines Funkens benötigt! Funken entstehen bei elektrischen Spannungen zwischen zwei elektrischen Leitern oder Elektroden durch Stoßionisation, wenn die "Schlagweite" unterschritten wird, d.h. die Entfernung zwischen zwei Leitern, bei deren Unterschreitung bei gegebener Spannung zwischen ihnen ein Überschlag (Funkenentladung) stattfindet. Sie hängt ab: * von der Form der Leiter, spitze Leiterenden fördern einen Überschlag * ionisierende Strahlung (z.B. Ultraviolett, Röntgen- und Gammastrahlung, geladene Teilchen) fördert einen Überschlag * Mit sinkendem Luftdruck steigt die Schlagweite * hoher Gasdruck verringert die Schlagweite * von der Luftfeuchtigkeit und der Gasart - Feuchtigkeit führt eher zum Überschlag, Schwefelhexafluorid (SF6) kann Überschläge verhindern. Wird in eine Funkenentladung genügend Strom nachgeliefert, entsteht daraus eine Bogenentladung, ein Lichtbogen, Schaltlichtbogen: Während die Elektroden bei einer Funkenentladung im wesentlichen kalt bleiben, verdampfen bei einer Bogenentladung Teile der Leiter bzw. Elektroden und es entsteht ein Metalldampf-Plasma, welches zu Materialveränderungen, Ab- oder auch Auftrag führt. Funkenentladungen senden neben Ultraviolett- und Lichtstrahlung immer auch Radiowellen-Impulse aus. Sie stellen starke Störquellen dar. Erste Radiowellen-Sender arbeiteten mit Funkenstrecken und gaben der Funktechnik ihren Namen. Das Bürstenfeuer an Gleichstrommotoren ist ebenfalls eine Funkenentladung und sollte entsört werden! Die schon erwähnten Kondensatoren (die bei den AFX, die Stabkondensatoren bei den Aurora und Faller, aber auch die kleinen runden Scheiben unter einigen Blechen) in einigen Chassies dienen diesem Zweck, auch in den Anschlußschienen verbaute Kondensatoren unterdrücken die störenden Funken zwischen Fahrbahn und Autoschleifer. Eine Gleichrichtung (eifache Diode oder auch die Graetz-Schaltung) bedeutet aber immer noch einen pulsierenden Spannungsverlauf, daher auch die besseren Erfahrungswerte bei geglätteter Gleichspannung aus Labornetzteilen. Abhilfe ist Vermeidung einer Entladungsstrecke, also stets guter Kontakt Schleifer zu Fahrbahn. Da dies nie gut zu erreichen ist, spätestens bei Schienenübergängen ist der Kontakt mal unterbrochen, sollten zumindest die Leiter einer Schiene so glatt und sauber wie möglich sein, um Spitzeneffekte dort zu veringern. Die Stromabnehmer schleifen sich ein, oder nehmen mal Schmutz auf, und spätestens dann haben wir wieder Entladungskanäle, also Funkenbildung wärend der Fahrt. Wir können nur versuchen zu minimieren, die Funken ganz vermeiden werden wir mit den mechanischen Schleifern nie, selbst bei Akkus in den Autos oder Mikrowellenversorgung hätten wir immer noch etwas Kollektorfeuer in den Motoren! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' />So, Ende der Schulstunde Holger, der Physik nicht auf Lehramt studiert hat! Funkenbildung warum? - steinbeisser - 22-07-2008 Na also, geht doch <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' /> <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' /> <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' /> @ Holger Mercy für Deine Ausführungen [quote name='HeHo' post='23517' date='22.07.2008 - 16:18']So, Ende der Schulstunde Ne, ich leider noch nicht <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Grüße Ulli Funkenbildung warum? - JoSta-Racing - 22-07-2008 [quote name='photomanHH' post='23508' date='21.07.2008 - 23:32']wie gross sollte denn ein wirklich brauchbarer kondensator zwischen den schleifern am auto sein? also mit was für werten? bei den alten afx-chassi ist ja sogar serienmässig einer dran werte nicht mehr lessbar[/quote] Die Kondensatoren in den alten Chassis haben 2,7 nF. In Tyco 440X-2 findet man 100 nF. In den meisten H0-Slotcars sind aber gar keine vorhanden. Dafür sind - zumindest in für Europa hergestellten Anschlußfahrbahnen - Kondensatoren & Spulen verbaut. An meine Motoren in den 132ern, die mit 12-15 Volt gefahren werden, löte ich 10-100 nF. Von Tantal-Kondensatoren möchte ich in Autos - ohne Vorschaltung einer Diode - abraten. Die sind relativ teuer und die Polarität muß beachtet werden. Steht das Auto mal in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf der Schiene, wird der Kondensator zerstört. Man merkt das beim Fahren nicht, aber die Entstörung ist nicht mehr wirksam. (Polaritätsunabhängige) Vielschicht-Keramikkondensatoren kosten bei [url="http://www.reichelt.de/"]Reichelt[/url] < 10 Cent. Daß die Schienenleiter sauber sind, sollte selbstverständlich sein. Bei ungeregelten Netzteilen sollte außerdem für eine ausreichende Glättung der Spannung gesorgt werden - mit Elkos mind. 1000 uF pro Amp. Gruß Jörg Funkenbildung warum? - Modellbahner - 22-07-2008 Hallo Leute, die Funkenbildung kann man wohl nie so richtig unterdrücken. Man muss auch bedenken, dass die Motoren durch ihre Induktionswirkung ziemlich grosse Störimpulse aussenden. Die Sache wird noch vertracker, wenn man digital fährt. Ein Entstörondensator in der Anschlußschiene würde den Digitalstrom kurz schliessen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/angry.png' class='bbc_emoticon' alt=':angry:' /> Also bleibt nichts anderes übrig, als das man dafür sorgt, dass die Kontaktflächen immer sauber sind. Gruss Oswn Funkenbildung warum? - mos - 22-07-2008 [quote name='HeHo' post='23517' date='22.07.2008 - 16:18']Vieles ist schon erklärt, teilweise richtig oder auch nur halb, ... In Luft unter Standardbedingungen (Atmosphärendruck) werden pro Millimeter zwischen den Leitern etwa 3000 V Spannung bis zum Überschlag eines Funkens benötigt! ... Sie hängt ab: * von der Form der Leiter, spitze Leiterenden fördern einen Überschlag ... Wird in eine Funkenentladung genügend Strom nachgeliefert, entsteht daraus eine Bogenentladung, ein Lichtbogen, Schaltlichtbogen... Funkenentladungen senden neben Ultraviolett- und Lichtstrahlung immer auch Radiowellen-Impulse aus. Sie stellen starke Störquellen dar... Abhilfe ist Vermeidung einer Entladungsstrecke, also stets guter Kontakt Schleifer zu Fahrbahn...[/quote]Hallo Holger, hallo zusammen, danke für deine Ausführung <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> .(Fritz, verstehst du jetzt, weshalb ich als Elektrischer nicht darauf geantwortet habe?) Wenn ich das richtig verstanden habe: - sind diese "doofen und unnützen" Entstörkondensatoren nicht nur ein Muss fürs/gegens Fernsehen, sondern bieten auch eine besssere Performance <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> .- erklärt die Form der Leiter, dass z.B. eine Holzbahn mit platten Leitern weniger zur Funkenbildung beiträgt als die handelsüblichen Kunststoffschienen. - kann das Polieren der Schleifer den Fahrbahnkontakt verbessern Was ich nicht verstehe ist, weshalb eine ungeregelte Spannung mehr zur Funkenbildung beitragen soll? Eine Frage von Ulli bleibt m.E. noch offen: Weshalb ist die gezeigte Funkenbildung am rechten Schleifer erheblich stärker als am linken? Ulli, hast du mal das Auto umgepolt, also Magnete und Versorgungsspannung vertauscht? ciao michael o. P.S. Da die Funken hochfrequent sind (Siehe: Du bist jetzt im Fernsehen), müssen die Entstörkondensatoren unbedingt die kleinen Werte haben, wie sie Jörg nennt. Funkenbildung warum? - f.schulz - 22-07-2008 [quote name='HeHo' post='23517' date='22.07.2008 - 16:18']Vieles ist schon erklärt, teilweise richtig oder auch nur halb, und ich will nun mal nicht als Oberlehrer da stehen, sonst hätte ich Physik auf Lehramt studiert! Trotzdem kleines Lehrbuchwissen: Hallo Holger, vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen. Vermute so genau wussten das seinerzeit nicht einmal meine promovierten Pauker. Da sieht man einmal wieder welches Wissenspotential in diesem Forum steckt. [quote name='mos' post='23524' date='22.07.2008 - 21:59'](Fritz, verstehst du jetzt, weshalb ich als Elektrischer nicht darauf geantwortet habe?)[/quote] Selbstverständlich! Bei der Komplexität des Themas. Das Ergebnis ob es an der Holzbahn auch funkt liefere ich noch nach. Bin im Moment auf Dienstreise weit weg von meiner Bahn. Was mir nun noch zusätzlich einfällt: Bei den Märklin Schleifern an meiner HO Bahn funkt es ebenfalls immer, obwohl der ja beste Kontaktigkeit nachgesagt wird. Einen Funken an den stromabnehmenden Rädern meiner 2-Leiter HO Bahnen habe ich dagegen noch nie ausmachen können. Hängt die Funkenbildung vielleicht doch mit der schleifenden Stromabnahme zusammen. Wäre es demnach besser den Strom per Rollen o.ä abzugreifen. @ MOS, es funkt bei Märklin nur am + Mittenkontakt, nie an den Rädern. Spielen vielleicht die spitzen Kontakte, wie Holger schrieb, da die entscheidende Rolle. Deutet einiges darauf hin. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/happy.png' class='bbc_emoticon' alt='^_^' /> @ Jörg Danke, diese Tantal ?? Dinger, sind halt rotbraune Knöpchen hat mir vor Jahren einmal ein studierter Elektroman empfohlen und mir eine halbe handvoll geschenkt. War für die Eisenbahn zur Funkentsörung in der Lok gedacht. Heisst nun ein paar ersetzen oder einmal genau nachsehen ob es wirklich Tantal sind. Müssten dann ja Polungen drauf angegeben sein. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.png' class='bbc_emoticon' alt='<_<' /> Mann/Frau lernt eben nie aus und wenn ausgelernt, dann kann man wohl den Deckel aufmachen...... Grüße Fritz Funkenbildung warum? - steinbeisser - 22-07-2008 [quote name='mos' post='23524' date='22.07.2008 - 21:59']Eine Frage von Ulli bleibt m.E. noch offen: Weshalb ist die gezeigte Funkenbildung am rechten Schleifer erheblich stärker als am linken? Ulli, hast du mal das Auto umgepolt, also Magnete und Versorgungsspannung vertauscht?[/quote] Es ist und bleibt der Pluspol! Grüße Ulli Funkenbildung warum? - JoSta-Racing - 23-07-2008 Hallo Ulli, eins könntest Du noch probieren: vertausch doch mal nur die Schleiferfedern. Wenn eine zu geringen Druck aufweist, führt das auch zu erhöhter Funkenbildung. Gruß Jörg Funkenbildung warum? - steinbeisser - 23-07-2008 Hallo Leute Ich habe jetzt mal Schleifer von T-Jets drunter geklemmt und der Funkenflug ist weg <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' /> , ok bis auf die üblichen Stellen wie Kreuzung, Weiche usw. Als Lösung des Ganzen würde ich mal sagen, die Faller-Schleifer besitzen eine so ungünstige Legierung, dass sie am heftigsten durch den Lichtbogen an Material verlieren, quasi wie eine Schweißelektrode. Und da dieses ja bekanntlich nur in einer Stromrichtung zum Materialabbau am Schleifer führt, entsteht in umgekehrter Verpolung am anderen Scheifer nichts außer den Funken durch übliche Kontaktprobleme. Also macht es bei dieser Konstellation keinen Sinn die Schienen oder Schleifer zu reinigen, sondern nur Tonne auf und Schleifer rein <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> . Dass es beim Blockmotor so stark ist wird m. E. an der höheren Stromaufnahme des Motors liegen. Vielleicht kann es mal jemand ausprobieren, so als "Gegenprobe" @ Fritz Seit wann hast Du bei Mä. einen Pluspol? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Grüße Ulli Funkenbildung warum? - HeHo - 23-07-2008 [quote name='Ulli' post='23536' date='23.07.2008 - 14:07']Hallo Leute Ich habe jetzt mal Schleifer von T-Jets drunter geklemmt und der Funkenflug ist weg <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' /> , ok bis auf die üblichen Stellen wie Kreuzung, Weiche usw. Als Lösung des Ganzen würde ich mal sagen, die Faller-Schleifer besitzen eine so ungünstige Legierung, dass sie am heftigsten durch den Lichtbogen an Material verlieren, quasi wie eine Schweißelektrode. Und da dieses ja bekanntlich nur in einer Stromrichtung zum Materialabbau am Schleifer führt, entsteht in umgekehrter Verpolung am anderen Scheifer nichts außer den Funken durch übliche Kontaktprobleme. Also macht es bei dieser Konstellation keinen Sinn die Schienen oder Schleifer zu reinigen, sondern nur Tonne auf und Schleifer rein <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> . Dass es beim Blockmotor so stark ist wird m. E. an der höheren Stromaufnahme des Motors liegen. Vielleicht kann es mal jemand ausprobieren, so als "Gegenprobe" Grüße Ulli[/quote] Hallo Ulli! Freut mich, daß bei dir weniger Funken fliegen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Welche Faller-Schleifer waren es denn, es gab verschiedene Kupferlegierungen, platinierten Blechen, welche aus einfachen Blechen, welche mit Chrom-,Nickelüberzug etc, und dann halt verschiedene Formen, ich glaub, du hattest da auch was von den gelochten geschrieben, diese aus den 70ern sollten sich wohl besser selber reinigen können, oder warum auch immer gelocht. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.png' class='bbc_emoticon' alt='<_<' /> Die Sahlfeder-"Fähnchen" von den frühen Flachanker und alten Blockmotoren schließe ich mal aus, sonst hättest du keine Aurora nehmen können. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> Elektronen sind negativ geladen, ein Fluß geht von viel Elektronen hin zu Elektronenmangel, also fliesst ein elektrischer Strom von Minus zu Plus! Ein Plasma bedeutet aber, daß den Gasatomen Elektronen entzogen wurden, diese haben also positive Gesamtladung und fliegen anders herum hin zur Kathode (minus). Haben diese Ionen (geladene Teilchen) nun einen geringen Auftreffimpuls, so können sie sich an der Oberfläche anlagern, sind sie chemisch reaktiv kommt es sogar dort zu einer chemischen Verbindung., also Materialzunahme, sofern das Reaktionsprodukt nicht flüchtig ist, in dem Fall spricht man von Trockenätzen. Ist der Impuls größer, kommt es zu einem "Sandstahlen auf atomarer Ebene", neudeutsch "sputtern" genannt, also Materialabtrag. Du siehst, so einfach zu sagen, daß am immer Pluspol deines Motors ein Abtrag statt findet und am Minus nicht, kann man da nicht so sagen. Ich glaube der größte Verlußt an beiden Schleifern ist mechanischer Abrieb, den zugegeben Funken noch verstärken. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' /> (schon wieder eine kleine Vorlesung zur Plasmaphysik Einige freuen sich aber alte orginal Faller Schleifer zu kriegen, besonders wenn es seltene Bauarten sind, biete sie doch statt Tonne zum Versand an. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Holger Funkenbildung warum? - steinbeisser - 23-07-2008 [quote name='HeHo' post='23540' date='23.07.2008 - 16:54']Hallo Ulli! Freut mich, daß bei dir weniger Funken fliegen. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Welche Faller-Schleifer waren es denn, es gab verschiedene Kupferlegierungen, platinierten Blechen, welche aus einfachen Blechen, welche mit Chrom-,Nickelüberzug etc, und dann halt verschiedene Formen, ich glaub, du hattest da auch was von den gelochten geschrieben, diese aus den 70ern sollten sich wohl besser selber reinigen können, oder warum auch immer gelocht. Du siehst, so einfach zu sagen, daß am immer Pluspol deines Motors ein Abtrag statt findet und am Minus nicht, kann man da nicht so sagen. Ich glaube der größte Verlußt an beiden Schleifern ist mechanischer Abrieb, den zugegeben Funken noch verstärken. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.png' class='bbc_emoticon' alt='-_-' /> (schon wieder eine kleine Vorlesung zur Plasmaphysik Einige freuen sich aber alte orginal Faller Schleifer zu kriegen, besonders wenn es seltene Bauarten sind, biete sie doch statt Tonne zum Versand an. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif' class='bbc_emoticon' alt=' ' /> Holger[/quote] Hallo Holger Ja es waren die gelochten aber verschlissenen Schleifer, wo Faller ein Patent darauf hatte und die einfachen Kupferschleifer. Mit den ungünstigen Legierungen wollte ich nur sagen, dass durch diese Legierungen mehr Funken entstehen. Natürlich ist der mechanische Abrieb der stärkste. Nur viele doktorn an den Schienen rum und glauben die seien verschmutzt Öhm...ich schmeiß nix weg, auch keine ollen Schleifer Grüße Ulli |